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Hayböck und Co. verpassten Team-Podest in Kuopio

Hayböck und Co. haben das Nachsehen Hayböck und Co. haben das Nachsehen
Nur 3,3 Punkte fehlten Österreichs Skisprung-Mannschaft in der Besetzung Manuel Poppinger, Philipp Aschenwald, Stefan Kraft und Michael Hayböck am Montagabend auf das Podest im fünften Team-Bewerb der Saison. Das Quartett musste sich in Kuopio, wo der in Lahti abgesagte Bewerb nachgetragen wurde, den überlegenen Siegern aus Norwegen sowie Deutschland und Japan geschlagen geben.

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Der dritte Rang war für das junge Team von Cheftrainer Heinz Kuttin durchaus möglich. Der Kärntner hatte Poppinger erstmals als Startspringer nominiert und dem erst 20-jährigen Tiroler Aschenwald sein Debüt im Mannschaftsbewerb ermöglicht. Für die beiden Top-Springer lief es allerdings nicht ganz nach Wunsch.

“Ich habe nichts gespürt und bin die ersten Meter nur durchgefallen, es war ein Kampf”, meinte Stefan Kraft im ORF schon nach seinem ersten Sprung und konnte sich auch nach dem zweiten (“keine Ahnung, es war kein gutes Gefühl”) noch nicht ganz mit der Schanze im Norden Finnlands anfreunden.

Auch Hayböck sah für den Einzelbewerb am Dienstag (19.00 Uhr MEZ/live ORF eins) noch Steigerungspotenzial. “Die Schanze ist sehr schwierig zu springen, da macht auch ein bisserl Wind viel aus”, konstatierte der Doppelsieger von Lahti. Im zweiten Durchgang versuchte Hayböck besonders viel herauszuholen, doch ein Patzer bei der Landung kostete im direkten Vergleich mit Altstar Noriaki Kasai wertvolle Punkte. “Es hat um das Alzerl gefehlt, dass wir am Stockerl waren. Ich bin mit den Sprüngen nicht hundertprozentig zufrieden.”

Auch Kuttin ärgerte der knapp verpasste Stockerlplatz, gab aber zu, dass die stressige Anreise (wie für alle anderen Athleten) noch am Sonntagabend schon ein Faktor hätte sein können. “Aber wir nehmen jeden Wettkampf, auch wenn es nicht optimal ist”, sagte Kuttin im ORF-Fernsehen. Mehr als Rang drei wäre aber für Österreichs Adler an diesem Tag nicht drinnen gewesen. Allein auf die zweitplatzierten Deutschen fehlten 70,8 Zähler und dem DSV-Team wiederum fehlten 54,4 Punkte auf die Sieger aus Norwegen.

Bei den Siegern sorgte Daniel Andre Tande mit einem 136-m-Flug für die Verbesserung des 18 Jahre alten Schanzenrekords von Masahiko Harada (JPN) um einen halben Meter.



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