18. Mai 2012 16:39; Akt.: 18.05.2012 16:39

Heimische Lkw an Stau beteiligt

Der Stau reicht meist über den Kreisverkehr beim Schwanen hinaus. Der Stau reicht meist über den Kreisverkehr beim Schwanen hinaus. - © A. J. Kopf
Am regelmäßigen Stau durch Höchst sind immer wieder auch Lkw beteiligt, die eigentlich nicht durch Höchst fahren müssten. Die Polizei versucht derzeit mit verschiedenen Maßnahmen, den morgendlichen Lkw-Stau vor dem Grenzübergang Höchst in den Griff zu bekommen.

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So sollen vor allem auch Busse leichter durchkommen.

 

Jetzt ergeht von der Polizei die Aufforderung an alle Lkw-Fahrer, die nicht zwingend durch Höchst fahren müssten, andere Strecken zu nehmen. „Unsere Beamten stellen immer wieder fest, dass Lkw aus Hard und Fußach und sogar aus Richtung Bregenz kommend völlig ohne Notwendigkeit bis zum Schwanen-Kreisverkehr fahren. Dort biegen die Lenker auf die Brugger Straße Richtung Lustenau ab.“ Das berichtet Oberst Herbert Rosinger, der Bezirkspolizeikommandant von Bregenz. Am Freitag, den 18.Mai, waren es allein in der Zeit von 06:00 bis 10:00 Uhr gezählte 32 Lkw, die nicht zum Grenzübergang Höchst mussten.

Dammstraße ohne Stau

„Der Stau wäre ohne die zusätzlichen Lkw-Fahrten erheblich geringer. Diese Fahrer könnten problemlos über die L203, die Dammstraße, Richtung Lustenau fahren. Diese Strecke ist derzeit erheblich weniger stauanfällig“, betont Obst. Rosinger. Einzelne Fahrer wurden von den Polizeibeamten angesprochen und auf die viel kürzere Verbindung nach Lustenau verwiesen. Er ersucht alle Fuhrunternehmen und Firmen in diesem Bereich, die Fahrer ebenfalls darüber zu informieren.

Polizei stoppt Lkw früher

Zusätzlich stoppt die Polizei neuerdings Lkw bereits auf Höhe des Postamtes Höchst, also in deutlichem Abstand vor der ampelgeregelten Kreuzung im Ortszentrum. So lässt sich erreichen, dass der Landbus nicht zu lange im Stau stecken bleibt. Auch Pkw und Fahrzeuge Richtung Gaißau können an den stehenden Lastwagen vorbei weiterfahren. Die Lastzüge dürfen erst vorfahren, wenn am Grenzübergang wieder Platz ist. Der Stau wird oft auf Schweizer Seite verursacht, wo bekanntlich kaum Stauraum für Lkw vorhanden ist.

Zudem wird  mit Nachdruck daran gearbeitet, die Lkw-Fahrten besser aufzuteilen. Das soll, so Oberst Rosinger, vermehrt beim Zollamt am Güterbahnhof Wolfurt geschehen. In der kommenden Woche sind weitere Besprechungen angesetzt.



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