Akt.:

Hochhaus auf Hawaii in Flammen – Drei Tote und Verletzte

Die Brandursache ist noch unbekannt Die Brandursache ist noch unbekannt - © APA (AFP)
Drei Tote, mehrere Verletzte und ein Dutzend schwer beschädigte Wohnungen: Das ist die Bilanz eines Hochhausbrandes im US-Bundesstaat Hawaii, der am Freitag einen Großalarm in dem Urlauberparadies von Honolulu auslöste. Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften nach Behördenangaben stundenlang gegen die Flammen in den oberen Stockwerken eines Wohnkomplexes an. Die Brandursache wird noch untersucht.

Korrektur melden

Eine 85-jährige Frau und ihr 54 Jahre alter Sohn seien unter den Todesopfern, wie die Zeitung “Honolulu Star-Advertiser” am Samstag unter Berufung auf Angehörige berichtete. Auch eine 71-jährige Bewohnerin kam ums Leben. Der Brand war am Freitagnachmittag (Ortszeit) im 26. Stock des Gebäudes in der Hauptstadt Honolulu ausgebrochen. Dort seien auch die drei Toten gefunden worden, teilte Feuerwehr-Chef Manuel Neves mit.

Das Feuer erfasste zwei weitere Etagen des 36 Stockwerke hohen Hauses. Ein Dutzend Wohnungen seien schwer beschädigt worden, gab ein Feuerwehr-Sprecher bekannt. Erst um Mitternacht, zehn Stunden nach dem ersten Notruf, waren die Flammen gelöscht.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie auf beiden Seiten des Gebäudes Flammen und Rauch aus Wohnungen drangen. Zerborstene Fensterscheiben und Mauerwerk stürzten zu Boden. Von Balkonen unter dem Brandherd spritzen Feuerwehrkräfte Löschwasser in die Flammen.

Augenzeugen beschrieben dramatische Szenen. Ein Mann sagte dem örtlichen Sender KHNL, dass er dichten, schwarzen Rauch aus der Nachbarwohnung in der 26. Etage kommen sah. Erst habe er noch Schreie gehört, die dann verstummt seien. Eine Anrainerin schilderte, wie Feuerwehrleute ihre ältere Mutter über das Treppenhaus in Sicherheit brachten. Die Aufzüge in dem Hochhaus waren ausgefallen. Einige Menschen waren zeitweise in ihren Wohnungen eingeschlossen. Sie wurden nach und nach von Rettungsteams ins Freie geleitet.

“Wir mussten unsere Feuerwehrleute etwa zwei oder drei Mal in Sicherheit bringen”, sagte Feuerwehrchef Neves dem Sender KHNL. In dem Gebäude seien keine Sprinkleranlagen installiert gewesen – mit diesen hätten das Feuer nach seinen Worten nicht mehr als eine Wohnung erfasst. Der Marco-Polo-Gebäudekomplex mit 568 Wohn-Einheiten wurde nach Angaben der Eigentümergemeinschaft 1971 fertiggestellt. Erst wenige Jahre später wurde es Auflage, neue Hochhäuser mit Sprinkleranlagen auszustatten.

In London waren Mitte Juni bei einem verheerenden Hochhausbrand im Grenfell Tower mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. Das Flammeninferno in dem Sozialbau entfachte eine Debatte über Brandschutzvorkehrungen an Wohngebäuden.

(APA/dpa)



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Tragödie auf Parkplatz in Texas: Acht Tote in Lkw entdeckt
Im Laderaum eines Lastwagens im US-Bundesstaat Texas haben Polizei und Feuerwehr in der Nacht auf Sonntag acht Tote [...] mehr »
Flugzeug der AUA von Amsterdam nach Wien landete außerplanmäßig in Erfurt
Zwischenfall bei den Austrian Airlines: Ein AUA-Flugzeug von Amsterdam nach Wien ist Sonntagfrüh außerplanmäßig auf [...] mehr »
65-jähriger Österreicher am Mont Blanc tödlich verunglückt
Ein Alpinist aus Österreich ist am Samstagnachmittag am Mont Blanc in den französischen Alpen tödlich verunglückt. [...] mehr »
Heuer bereits 91 getötete Polizisten in Rio de Janeiro
Ein Jahr nach den Olympischen Spielen wird die Sicherheitslage in Rio de Janeiro immer prekärer. Am Sonntag wurde bei [...] mehr »
Hitze und Trockenheit in Italien – Rom geht das Wasser aus
Die anhaltende Trockenheit und Hitze in Italien hat nicht nur zu einer Rekordzahl an Wald- und Buschbränden geführt, [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Linkin Park-Sänger Chester Bennington mit 41 Jahren gestorben

Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist tot

“Die Migrantigen”: Kinofilm soll ins Theater kommen

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung