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Hohe österreichische Auszeichnung für Luxemburgs Premier Juncker

Hohe österreichische Auszeichnung für Luxemburgs Premier Juncker
Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker ist am Mittwoch in Wien mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet worden. Bundeskanzler Werner Faymann (S) überreichte Juncker das Ehrenzeichen im Bundeskanzleramt. “Europa ist eine Sache des Herzens und nicht ausschließlich des Verstandes”, betonte Juncker in seiner Dankesrede.

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Faymann würdigte in der Laudatio die gute Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinaus und betonte das innige, freundschaftliche Verhältnis zu Juncker, den er als begeisterten, mutigen und engagierten Europäer mit gruppendynamischem Feingefühl beschrieb. Der Bundeskanzler betonte, dass Juncker stets mit Herz und Leidenschaft am politischen Prozess teilnehme und es vermochte, durch klare Worte auf große Zustimmung, sowohl in politischen Kreisen, als auch bei der Bevölkerung, zu stoßen.

Juncker lobte in seiner Dankesrede die Freundschaft zwischen Österreich und Luxemburg, die weit über politische und wirtschaftliche Beziehungen hinaus ginge. In Österreich, wo auch heuer wieder seinen Urlaub verbringen werde, habe er sich immer wohlgefühlt. Schmunzelnd erzählte Juncker, dass er während seiner Österreichaufenthalte schon öfter von Einheimischen angesprochen wurde, die ihn fragten “Wieso sind sie nicht Österreicher? – Wir würden Sie so gerne wählen.”

Als Premierminister von Luxemburg sieht Juncker es als Pflicht eines kleinen Landes, sich einzumischen. Dass auch kleinere Staaten wie Österreich oder Luxemburg eine gewichtige Rolle in der Weiterentwicklung eines gemeinsamen Europas spielen, erklärte Juncker anhand eines Beispiels: “Ein Floh kann einen Löwen zum Wahnsinn treiben, jedoch kann ein Löwe einen Floh nicht wirklich ärgern.”

Juncker lobte den direkten sozialen Zugang, der sowohl in Österreich, als auch in Luxemburg vorherrsche, denn “wer den Wählern nur nachläuft, sieht sie nicht von vorne”. Klar postulierte Juncker seine Befürwortung einer Europäischen Finanzmarktaufsicht und das Vorhaben, den Ausbau des Europäischen Binnenmarktes voranzutreiben.

Jean-Claude Juncker ist seit 1995 Premierminister Luxemburgs und war zudem als Arbeits- und Finanzminister tätig. Er war maßgeblich an der Gestaltung der Maastrichter Verträge beteiligt und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter: 2004, Goldenes Schlitzohr; 2006, Internationaler Karlspreis der Stadt Aachen; 2008, Deutscher Staatsbürgerpreis; 2008 Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen; 2009 Europäischer Preis der Dienstleistungswirtschaft; 2009, Europa-Union-Medaille in Gold mit Stern.



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