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Inhaftierter venezolanischer Bürgermeister angeklagt

Ledezma wird Beteiligung an Verschwörung gegen Regierung vorgeworfen Ledezma wird Beteiligung an Verschwörung gegen Regierung vorgeworfen
Gegen den inhaftierten Oberbürgermeister von Venezuelas Hauptstadt Caracas ist offiziell Anklage erhoben worden. Antonio Ledezma wird Beteiligung an einer Verschwörung gegen die linke Regierung von Staatschef Nicolas Maduro vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilte. Im Fall einer Verurteilung drohen dem Oppositionspolitiker mehrere Jahre Haft.

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Der 59-jährige Bürgermeister wurde in ein Militärgefängnis nahe Caracas verlegt. Dort sitzt seit einem Jahr schon der Oppositionelle Leopoldo Lopez in Haft. Ledezma war Donnerstag in einer Blitzaktion von Agenten des Geheimdienstes Sebin festgenommen worden.

Der linkspopulistische Staatschef Maduro warf ihm danach in einer Fernsehansprache “Vergehen gegen die Verfassung und gegen den Frieden im Land” vor. Ledezma hatte Tage zuvor eine Resolution unterzeichnet, in der mehrere Oppositionspolitiker eine Übergangsregierung wegen der Wirtschaftskrise forderten.

Das ölreiche Venezuela steckt in einer Rezession und leidet erheblich unter den sinkenden Ölpreisen. Die Inflation belief sich 2014 auf mehr als 60 Prozent.

Maduro bezichtigte die USA, Umsturzpläne gegen seine Regierung zu verfolgen. Er forderte die Länder Lateinamerikas auf, Venezuela gegen die “Aggression” aus den USA beizustehen. Der venezolanische Oppositionsbund MUD verurteilte dagegen die Verhaftung Ledezmas als einen Angriff auf die Demokratie.

Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zeigte sich besorgt über die jüngsten Ereignisse. Die Festnahme eines gewählten Amtsträgers in Venezuela “löse Alarm aus”, schrieb die Organisation mit Sitz in Washington. Der südamerikansche Staatenbund Unasur erklärte sich zur Vermittlung zwischen Regierung und Opposition bereit. Die Außenminister von Brasilien, Kolumbien und Ecuador sollen nächste Woche nach Caracas reisen.



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