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International Opera Awards: Theater an der Wien darf hoffen

Das Wiener Theater ist doppelt nominiert Das Wiener Theater ist doppelt nominiert
Das Theater an der Wien hat heuer doppelte Siegeschancen bei den International Opera Awards. Nicht nur für die beste Neuinszenierung (Benjamin Brittens “Peter Grimes”) hat man es auf die Nominiertenliste geschafft, man darf sich auch Hoffnungen auf die Auszeichnung als bestes Opernhaus machen. Der Preisverleihung am 15. Mai in London wird man auch in Salzburg und Innsbruck entgegenfiebern.

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Neben dem Theater an der Wien haben es auch die Deutsche Oper Berlin, die Dutch National Opera, die Opera Philadelphia, die Polish National Opera sowie die Welsh National Opera unter die sechs finalen Opernhäuser geschafft, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Die Osterfestspiele Salzburg matchen sich mit den Wiener Kollegen um die beste Neuinszenierung für die Verismo-Opern “Cavalleria rusticana” von Pietro Mascagni und “Pagliacci” von Ruggero Leoncavallo, und die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik können sich möglicherweise für die Wiederentdeckung eines Werks (Nicola Porporas “Il Germanico”) über eine Auszeichnung freuen.

Die Festival-Kategorie, die im Vorjahr die Bregenzer Festspiele für sich entscheiden konnten, kommt heuer hingegen ohne österreichische Beteiligung aus. Erneut als beste Sängerin nominiert ist Anna Netrebko, die sich hier Anna Bonitatibus, Mariella Devia, Rosa Feola, Christine Goerke und Evelyn Herlitzius gegenüber sieht. Bei den Herren sind Javier Camarena, Anthony Roth Costanzo, Stephane Degout, Igor Golovatenko, Gregory Kunde sowie Henry Waddington nominiert. Etablierte und junge Namen treffen bei den Regisseuren aufeinander: Von Kasper Holten über Damiano Michieletto, Katie Mitchell, Laurent Pelly und David Pountney bis zu Mariusz Trelinski reicht hier die Auswahl.

In Österreich werkende Künstler sind auch in den Nachwuchskategorien vertreten: So findet sich etwa Mirga Grazinyte-Tyla, noch bis Sommer 2017 Musikdirektorin des Salzburger Landestheaters und danach Leiterin des City of Birmingham Symphony Orchestras, unter den besten Nachwuchsdirigenten. Aida Garifullina, ab 6. März in Eötvös’ “Tri Sestri” an der Staatsoper zu erleben, ist für ihre Gesangsdarbietung ebenso nominiert wie Golda Schultz, die im Vorjahr bei den Salzburger Festspielen zu erleben war. Gleiches gilt für Tenor Stanislas de Barbeyrac. Die Qual der Wahl haben Opernfreunde beim Publikumspreis: Hier kann man online zwischen Danielle De Niese, Joyce DiDonato, Michael Fabiano, Gerald Finley, Juan Diego Florez, Dmitri Hvorostovsky, Ermonela Jaho und Eva-Maria Westbroek wählen.



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