Akt.:

Iran und Weltmächte “ziemlich weit” von Einigung entfernt

Kerry zeigte sich bei Gesprächen zuversichtlich Kerry zeigte sich bei Gesprächen zuversichtlich
Der Iran und Vertreter westlicher Staaten sind laut einem europäischen Diplomaten noch “ziemlich weit” von einer Einigung im Atomstreit entfernt. Er glaube nicht, dass bis Freitagabend eine Grundsatzvereinbarung ausgehandelt werden könne, sagte der Unterhändler am Donnerstag in Lausanne. US-Außenminister John Kerry und sein iranischer Kollege Mohammad Jawad Zarif sahen hingegen Fortschritte.

Korrektur melden


Sie sprachen aber auch von offenen Fragen. “Wir diskutieren einige schwierige Themen, aber wir haben Fortschritte erzielt”, sagte Kerry in seiner ersten öffentlichen Stellungnahme seit Beginn seiner bilateralen Gespräche mit seinem iranischen Kollegen am Montag. Gleichzeitig fügte er hinzu, er wisse noch nicht, bis wann die US-Delegation in Lausanne bleiben werde. Zarif hatte bereits am Vortag Hoffnungen gedämpft, dass es noch in dieser Woche eine Einigung geben könnte.

In Lausanne verhandeln Vertreter der 5+1-Gruppe aus Deutschland und den fünf UN-Vetomächten mit dem Iran über ein Atomabkommen. Bis Ende des Monats – eigentlich aber bis zu Beginn des iranischen Neujahrs am 21. März – soll eine politische Grundsatzvereinbarung erzielt werden. Danach wird bis Anfang Juli ein vollständiges Abkommen samt der technischen Einzelheiten angestrebt.

Ziel ist es, dem Iran die zivile Nutzung der Atomtechnologie zu erlauben, ihm aber die Möglichkeit zu nehmen, Atomwaffen zu entwickeln. Im Gegenzug sollen die in dem Streit verhängten internationalen Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden.

Der mit den Verhandlungen befasste europäische Diplomat warf der iranischen Seite unstetes Verhalten in den Gesprächen vor: “Die Iraner machen einen Schritt vor, einen Schritt zurück – es ändert sich täglich”, sagte er.

Medienberichte, wonach am Donnerstag bereits ein erster Vertragsentwurf vorlag, wies ein ranghoher Vertreter des US-Außenministeriums zurück. Noch werde an Kernfragen gearbeitet, ein Entwurf liege nicht auf dem Tisch, sagte er in Lausanne. Auch US-Vizeaußenminister Tony Blinken sagte in Washington, entsprechende Berichte seien seines Wissens falsch.

Blinken bemühte sich unterdessen, skeptische US-Abgeordnete von dem Abkommen mit dem Iran zu überzeugen. Ein umfassendes Abkommen werde dem Land “auf Dauer” die Entwicklung von Atomwaffen verbieten, bekräftigte er vor dem außenpolitischen Ausschuss des Repräsentantenhauses. Verletzungen seien dank strikter Kontrollen durch die Internationale Atomenergiebehörde IAEA leichter aufzuspüren als bisher, in dem Fall könnte die Aufhebung der Sanktionen jederzeit wieder zurückgenommen werden.

In Lausanne verhandeln Vertreter der 5+1-Gruppe aus Deutschland und den fünf UN-Vetomächten mit dem Iran über ein Atomabkommen. Bis Ende des Monats muss eine politische Grundsatzvereinbarung erzielt werden. Danach wird bis Anfang Juli ein vollständiges Abkommen samt der technischen Einzelheiten angestrebt. Ziel ist es, dem Iran die zivile Nutzung der Atomtechnologie zu erlauben, ihm aber die Möglichkeit zu nehmen, Atomwaffen zu entwickeln. Im Gegenzug sollen die in dem Streit verhängten internationalen Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Fünfköpfige türkische Familie vor Lesbos ums Leben gekommen
Auf der Flucht aus der Türkei nach Griechenland soll eine fünfköpfige türkische Familie vor der Insel Lesbos ums [...] mehr »
Koalition: ÖVP und FPÖ einigten sich auf Digitalisierungspaket
Die Koalitionsverhandler ÖVP und FPÖ haben sich am Donnerstag auf ein Digitalisierungspaket geeinigt. mehr »
Syriens Opposition beharrt auf Rücktritt von Präsident Assad
Auch nach der jüngsten russischen Syrien-Initiative halten die Konfliktparteien in dem Bürgerkriegsland an ihren [...] mehr »
Steinmeier spricht mit Schulz über Auswege aus Krise
Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat SPD-Chef Martin Schulz zu einem Gespräch über Auswege aus [...] mehr »
Spekulationen um Bayerns Ministerpräsident Seehofer
Nach wochenlangem Machtkampf bei den Christsozialen im deutschen Bundesland Bayern hat Parteichef und [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Jennifer Lawrence ist wieder Single

“Anna Fucking Molnar”-Event mit Nina Proll im Village Cinema Wien Mitte

Pamela Anderson kommt nach Vorarlberg

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung