Akt.:

Israel bekräftigt Warnung vor Atomdeal mit Iran

Israel hat seine Warnungen vor einem Atomabkommen mit dem Iran bekräftigt. In einer am Montag veröffentlichten offiziellen Erklärung von Verteidigungsminister Moshe Yaalon hieß es laut der Zeitung “Haaretz”, eine solche Vereinbarung wäre eine Gefahr für die Sicherheit Israels und der westlichen Welt.

Korrektur melden


Yaalon äußerte sich angesichts der jüngsten Verhandlungsrunde zwischen den Außenministern der USA und des Iran, John Kerry und Mohammad Javad Zarif, am Montag in Genf.

Der Iran verbreite Terror in der Welt um den Interessen Israels und des Westens zu schaden, so der israelische Verteidigungsminister. Die Führung in Teheran bezeichnete Yaalon als “messianisches und apokalyptisches Regime”. Ein Abkommen würde es dem Iran erlauben, eine Atomacht zu werden und seine Terroraktivitäten fortzusetzen.

Der Iran sei in die Atomverhandlungen aus einer Position der Schwäche und aus Angst vor einem wirtschaftlichen Kollaps wegen der Sanktionen hineingegangen, fügte Yaalon hinzu. Sollte ein Deal unter Dach und Fach gebracht werden, könnte sich der Iran aus der wirtschaftlichen Belagerung befreien und seine Urananreicherung fortsetzen.

Yaalon verwies auch auf die für 3. März geplante Rede von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu vor dem Kongress in Washington, bei der dieser neuerlich vor einem Atomabkommen mit dem Iran warnen will. “Wir werden die Sicherheit israelischer Bürger nicht auf Spiel setzen. Wir werden alles tun was wir können und wir werden überall verkünden, welche Gefahren uns erwarten”, unterstrich der Minister.

Zwei hochrangige demokratische US-Senatoren haben unterdessen Netanyahu zu einem Treffen hinter verschlossenen Türen in Washington eingeladen. Richard Durbin und Dianne Feinstein wollten damit für die Aufrechterhaltung des Dialogs zwischen Israel und den beiden politischen Parteien im US-Kongress sorgen, hieß es in einem der Nachrichtenagentur Reutes vorliegenden Schreiben.

Feinstein hatte zuvor gegenüber “Haaretz” die Einladung Netanyahus in den Kongress als in “hohem Maß unangebracht” bezeichnet, angesichts des Wahlkampfes in Israel. Eine vor allem von vielen republikanischen Kongressmitgliedern geforderte Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran wäre derzeit “unbesonnen und gefährlich”, meinte die prominente US-Politikerin.

US-Präsident Barack Obama will Netanyahu bei dessen Besuch in Washington nicht treffen, weil dieser nur zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Israel stattfindet.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
May: Bald Einigung mit Brüssel zu EU-Bürgern nach Brexit
Nach Ansicht der britischen Premierministerin Theresa May ist eine Einigung mit der EU zu den Bleiberechten der [...] mehr »
Scheidende Regierung hinterlässt geringeres Defizit
Die scheidende Regierung hinterlässt eine etwas besser als erwartete Budgetbilanz. Das geht aus der Finanzplanung für [...] mehr »
Katalonien nur zu Dialog mit Madrid bereit
Im Streit mit der spanischen Zentralregierung will die katalanische Regionalregierung nicht auf die Forderungen nach [...] mehr »
Politologe: Rechtspopulismus Phänomen wohlhabender Staaten
Für den Politikwissenschafter Frank Decker ist der Rechtspopulismus vor allem ein Phänomen wohlhabender Staaten. Weder [...] mehr »
UNO-Sicherheitsrat fordert Deeskalation im Irak
Der UNO-Sicherheitsrat hat die Konfliktparteien im Irak zur Deeskalation aufgerufen. In einer einstimmig verabschiedeten [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Trumps Tochter war angeblich ein Punk

Zum Filmstart von “Schneemann”: Interview mit Michael Fassbender

Jennifer Lawrence: “Ich musste mich nackt fotografieren lassen”

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung