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Kanzler Kern kämpft als Pizzabote um die Mittelschicht

Der Kanzler lieferte persönlich Der Kanzler lieferte persönlich - © YouTube (Screenshot)
Margherita, Bufalina, That’s Amore – Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern hat einen Abend lang für eine Wiener Pizzeria Pizza ausgeliefert. Das entsprechende Video hat die SPÖ am Mittwochnachmittag anlässlich einer in den nächsten Tagen startenden Online-Kampagne auf dem Facebook-Account Kerns veröffentlicht.

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“Neuer Pizzabote. Ich wollte Sie überraschen. Ist gelungen”, erklärt der SPÖ-Parteichef im Video bei der Auslieferung an der Wohnungstür einer Familie und spricht danach von einem “wirklich guten Abend für mich”. Mit den Menschen ins Gespräch kommen und dabei hören, was sie von der Politik erwarten und was ihre Anliegen sind, war laut Kerns Aussage in dem dreieinhalbminütigen Clip die Motivation für den Ausflug ins Pizza-Gewerbe.

“Das ist der Auftakt zu unserer neuen Zuhör-Kampagne”, erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler der APA. Zielgruppe dieser Zwischenkampagne um den Tag der Arbeit am 1. Mai ist die viel zitierte und umworbene Mittelschicht. “Wir wollen zeigen, dass die SPÖ die Partei ist, die um die Mittelschicht kämpft”, so Niedermühlbichler. “Wir starten mit diesem Video. Kern geht zu den Menschen, um in deren Wohnzimmern die Sorgen und Anliegen zu hören und mitzunehmen, was die Leute von der Politik erwarten.”

Ist das schon Wahlkampf? Niedermühlbichler: “Nein, genauso wie die Regierung zur Arbeit aufgerufen ist, gilt das auch für die Parteien. Und eine Kampagne gehört zur Arbeit einer Partei dazu, gerade rund um den 1. Mai.” Man begegne damit auch dem Vorwurf, Parteien kämen immer erst vor Wahlen auf Touren. “Es ist Aufgabe der Politik, stetig mit den Menschen in Kontakt zu bleiben.” Die SPÖ habe mit der ÖVP ein Regierungsprogramm für 18 Monate beschlossen. “Mit vielen Maßnahmen für die Mittelschicht, das wollen wir umsetzen.”

Die Online-Kampagne startet in den nächsten Tagen. Das Video mit Kern als Pizzaboten wurde Mittwochnachmittag auf der Facebook-Seite des Bundeskanzlers veröffentlicht. Für Herstellung und Verbreitung des Video wurden laut Niedermühlbichler keine Mittel des Bundeskanzleramts verwendet.


(APA)



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