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USA erwägen umfassende Sanktionen gegen Nordkorea

Die US-Regierung erwägt weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea. Deren Ziel wäre es, das Land vom weltweiten Finanzsystem abzuschneiden, verlautete am Montag aus Regierungskreisen in Washington. Dazu könnten chinesische Banken und Firmen diplomatisch unter Druck gesetzt werden, die Geschäfte mit Nordkorea machen.

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Die Schritte wären demnach Teil eines mehrgleisigen Vorgehens, das auch verstärkte Verteidigungsvorkehrungen der USA und von deren Verbündeten Südkorea und Japan vorsieht. US-Außenminister Rex Tillerson hatte vergangene Woche bei seinem ersten Asien-Besuch eine härtere Gangart gegenüber Nordkorea angekündigt.

Dabei schloss er zwar auch ein militärisches Vorgehen nicht aus. Die neue Regierung in Washington bevorzugt aber weniger riskante Optionen. Das Thema Nordkorea dürfte bei Gipfeltreffen zwischen Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping Anfang April ganz oben auf der Tagesordnung stehen.

Indes erklärte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO/IAEA), dass Nordkorea sein Nuklearprogramm zuletzt deutlich ausgebaut hat. Das Land habe die Größe einer Anlage, in der Urananreicherung vermutet wird, in den vergangenen Jahren verdoppelt, sagte der Chef der Organisation, Yukiya Amano, am Montag dem “Wall Street Journal”.

Der japanische Diplomat stützt sich dabei auf Satellitenbilder. Experten der UNO-Behörde mit Sitz in Wien dürfen nicht in das abgeschottete Land einreisen.

Die Situation habe sich zuletzt noch verschlechtert, attestiert Amano. Nordkorea habe seine Kapazitäten sowohl bei der Plutoniumproduktion als auch bei der Anreicherung von Uran deutlich ausgeweitet. “Alle Zeichen deuten darauf hin, dass Nordkorea Fortschritte macht, so wie sie es selbst verkünden.”

Pjöngjang hatte im vergangenen Jahr zwei Atomversuche und mehr als 20 Raketentests durchgeführt. Die Weltgemeinschaftzeigt sich besorgt darüber, dass Machthaber Kim Jong-un eine Atomwaffe besitzen könnte. An einen Atomdeal mit Nordkorea, wie etwa mit dem Iran, glaubt Amano nicht. “Wir können nicht optimistisch sein. Die Chancen sind sehr schlecht.”

(APA/ag.)



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