Veronica Thieme gewann den Rudolf-von-Ems-Nachwuchspreis im Rahmen von Homunculus 2009. - © TF
Hohenems. Der alle zwei Jahre erscheinende Kulturbericht der Stadt Hohenems dokumentiert mit einer Fülle von Informationen und Bildern das Hohenemser Kulturleben in den Jahren 2009 und 2010.
Exakt 471 Kulturveranstaltungen (215 im Jahre 2009, 256 im Jahr 2010) listet Kulturamtsleiter Mag. Martin Hölblinger in seinem Bericht auf, der auch einen Überblick über die vom Kulturamt getätigten Förderungen und Subventionen gibt und darüber hinaus die vielgestaltige Hohenemser Kulturszene mit ihren Institutionen, Vereinen und Einzelpersonen vorstellt.
In kurzen Kapiteln werden etwa das Jüdische Museum, das 2008 eröffnete Privatmuseum Otten Kunstraum, Stoffels Säge-Mühle, das Hohenemser Stadtarchiv, die öffentliche Bücherei und das Literaturhaus Schanett vorgestellt und die Aktivitäten des Kammerorchesters Arpeggione, der Schubertiade Hohenems, der Hohenemser Chor-und Orgeltage, der Bürgermusik, des Festivals für Puppen, Pointen & Poesie , der tonart Musikschule und des Jugendsinfonieorchesters Mittleres Rheintal, des Kulturkreises, des Kulturfestivals Emsiana und des Internationalen Kunst- und Kulturfestivals Transmitter beschrieben.
Auch die Sanierung der historisch bedeutsamen Burgruine Alt-Ems und der 2009 erstmals verliehene Hohenemser Literaturpreis werden in kurzen Texten vorgestellt. Eine detaillierte Auflistung der Kulturförderungen der Stadt Hohenems – insgesamt 1.342.420,70 Euro – sowie 49 Bilder aus dem Kulturgeschehen der beiden Jahre 2009/10 vervollständigen den 18-seitigen Kulturbericht.
Stolz auf die „kontinuierlich sehr gute Kulturarbeit“ in Hohenems ist Vize-Bgm. und Kulturstadtrat Günter Linder, der auch auf die im Vorjahr begangenen Jubiläen „20 Jahre Kammerorchester Arpeggione“ und „20 Jahre Chor- und Orgeltage“ hinweist: „Gleichzeitig ist in den letzten Jahren auch viel Neues entstanden, das Ausdruck einer vielfältigen und aktiven Kulturszene belegt, so wie beispielsweise das Festival ‘Emsiana’. Beständiges und Neues gestalten die vielfältige Kulturlandschaft von Hohenems mit.“