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LASK verpasste mit 2:2 in Kapfenberg zehnten Sieg in Folge

Der Abstiegskampf bleibt spannend Der Abstiegskampf bleibt spannend - © APA (AFP)
Der LASK hat in der Fußball-Erste-Liga den zehnten Sieg in Folge liegen gelassen. Trotz 2:0-Pausenführung musste sich der Tabellenführer am Freitagabend beim Kapfenberger SV mit einem 2:2 begnügen. In der Tabelle liegen die Oberösterreicher dennoch weiter beruhigende zwölf Punkte vor Aufstiegskonkurrent Austria Lustenau.

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Mit dem Remis in einem umkämpften Spiel, das beide Mannschaften nur zu zehnt beendeten, wurde es für den LASK auch nichts mit der Einstellung eines Rekords. Die Admira schaffte 2000 zehn Siege in Folge in der zweithöchsten Spielklasse. Die Kapfenberger, denen nach einem Lizenzverstoß vorerst sechs Zähler abgezogen wurden, sind drei Zähler vor einem Abstiegsrang weiter Fünfter.

45 Minuten lang lief im Franz Fekete Stadion alles für die Gäste. Fabiano (17.) brachte die Athletiker nach einem Missverständnis in der steirischen Abwehr voran, acht Minuten vor dem Pausenpfiff musste dann Kapfenbergs Edvin Hodzic nach einer überharten Roten Karte vom Feld. Fabiano legte kurz darauf per Kopf (41.) zur scheinbar beruhigenden Zwei-Tore-Führung nach. Die Pausen-Statistik wies den LASK als zweikampfstärker und ballsicherer aus. Die Elf von Trainer Oliver Glasner ließ die Zügel in der zweiten Spielhälfte aber schleifen.

Ein Eckball wurde verschlampt, Florian Flecker stellte im Gegenstoß auf 1:2 (49.). Die lethargischen Linzer agierten in der Rückwärtsbewegung dann weiter nachlässig. Der bereits verwarnte Kennedy Boateng holte Joao Victor im Strafraum von den Beinen und sah Gelb-Rot. Der Gefoulte selbst verwertete zum Ausgleich (62.) und hatte alleine vor LASK-Torhüter Pavao Pervan kurz darauf sogar die Führung am Fuß. Der LASK reagierte zu spät, fand erst im Finish Chancen vor. Ein Schuss von Rajko Rep in der 89. Minute ging an die Stange.

Im Kampf um den Klassenverbleib in der Ersten Liga darf der Floridsdorfer AC wieder Hoffnung schöpfen. Mit einem 3:0-Auswärtssieg beim weiter schwachen SC Wiener Neustadt verkürzte das Schlusslicht den Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz am Freitagabend auf fünf Zähler. Die Neustädter müssen als neuer Neunter indes mehr denn je um den Klassenerhalt bangen.

Im Duell des Zweiten Liefering mit dem Dritten Austria Lustenau setzten sich die Vorarlberger vor eigener Kulisse mit 2:0 durch. Lustenau verkürzte den Rückstand auf die nicht aufstiegsberechtigten Red-Bull-Youngsters damit auf drei Zähler. Wacker Innsbruck unterlag bei Blau Weiß Linz mit 1:3 und ist nur noch vier Punkte von Wiener Neustadt entfernt. Der Sechste Wattens und der Siebente Horn trennten sich mit einem 1:1-Remis.

Der FAC belohnte sich in der neuerdings als Teddybären und Plüsch-Stadion firmierenden Arena von Wr. Neustadt mit dem sechsten Saisonsieg. Eingeleitet wurde dieser von Martin Kreuzriegler (16.), der den Ball mit dem Außenrist von der Strafraumgrenze ins lange Eck zirkelte. Die heimischen Blauweißen hatten dem wenig entgegenzusetzen.

Für die Elf von Trainer Rene Wagner kam es noch schlimmer. George Davies war wieder einmal auf und davon, Thomas Hirschhofer (36.) schloss dessen Hereingabe erfolgreich ab. Wiener Neustadt steigerte sich bei einsetzendem Regen nach der Pause, der in der Defensive geforderte FAC ließ aber keine Spannung mehr aufkommen. David Danko (88.) legte noch den dritten Treffer der Gäste nach. Wiener Neustadt hält nun bei sieben Niederlagen in Folge ohne einen selbst erzielten Treffer.

Die Lustenauer Austria beendete im fünften Frühjahresauftritt ihre Torsperre. Julian Wießmeier (29.) traf in eine Lieferinger Drangperiode mit einem satten Schuss. Die Gäste aus Salzburg fanden auch danach gute Möglichkeiten auf den Ausgleich vor, Christopher Knett im Gehäuse der Vorarlberger erwies sich aber als sicherer Rückhalt. Bei Liefering sah Rami Tekir nach einer Schwalbe Gelb-Rot (83.), nachdem er nur vier Minuten zuvor erstmals verwarnt wurde. Pius Grabher stellte den Heimerfolg schließlich in der Nachspielzeit sicher.

Blau Weiß Linz erarbeite sich gegen Wacker Vorteile, wobei Thomas Goiginger den Antreiber gab. Der Mittelfeldmann traf kurz vor dem Pausenpfiff (43.) nach einem Fehlpass der Innsbrucker im Spielaufbau verdientermaßen. Wacker haderte danach mit dem Schiedsrichter-Team, das das vermeintliche 1:1 durch Alexander Hauser nicht anerkannte. Goiginger traf mit einem leicht abgefälschtem Schuss ein weiteres Mal (65.), nur zwei Minuten später schafften die Gäste durch Patrik Eler (67./11. Saisontor) per Foulelfmeter jedoch den Anschluss. Die Elf von Trainer Karl Daxbacher konnte aber nicht mehr nachlegen, Sinisa Markovic gelang kurz vor dem Abpfiff noch der dritte Linzer Treffer.

In Wattens brachte WSG-Toptorschütze Milan Jurdik (6.) die Tiroler mit seinem siebenten Saisontor nach einem Fehler von Horns Nikki Havenaar früh in Führung. Havenaar bügelte seinen Patzer nach einer Viertelstunde dann wieder einigermaßen aus, nach einem Kopfball des Innenverteidigers staubte Nils Zatl (16.) ab. Einen Vorteil konnte sich in einem offensiv geführten Spiel danach keine der beiden Mannschaften herausarbeiten. Im Finish gab es hüben wie drüben Möglichkeiten auf eine Entscheidung.

(APA)



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