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Zwei Verletzte bei mehreren Lawinenabgängen in Tirol

Bei mehreren Lawinenabgängen in Tirol sind am Freitag zwei Wintersportler verletzt worden. Besonderes Glück hatte ein 22-jähriger Deutscher in Sölden (Bez. Imst), der eineinhalb Meter tief verschüttet wurde, aber mit einer Oberschenkelverletzung davon kam. In Kühtai (Bez. Imst) riss eine Lawine einen 47-jährigen Tiroler 150 Meter weit durch felsdurchsetztes Gelände mit, teilte die Polizei mit.

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Der 22-jährige Snowboarder fuhr gegen 10.40 Uhr gemeinsam mit seinem Vater etwa 100 Meter unterhalb der Bergstation Englaskofel in den freien Skiraum ein. Dabei löste sich ein rund 130 Meter breites Schneebrett, das den Deutschen 250 Meter mitschleifte und den Mann komplett verschüttete. Ein Angestellter der Bergstation, der den Lawinenabgang beobachtet hatte, alarmierte umgehend die Rettungskräfte.

Gegen 11.35 Uhr konnte der 22-Jährige aus eineinhalb Meter Tiefe aus den Schneemassen geborgen werden. Obwohl er keine Atemhöhle hatte bilden können, war er laut Polizei kurze Zeit nach der Bergung wieder ansprechbar. Er wurde nach der Erstversorgung mit einer Oberschenkelverletzung in die Klinik nach Innsbruck geflogen.

In Kühtai fuhren der 47-Jährige und sein Begleiter am frühen Nachmittag mit Snowboards im freien Skiraum von der Bergstation der Hohen Mutbahn in Richtung Längental ab. Dabei löste sich eine Lawine, die den Tiroler 150 Meter weit durch felsdurchsetztes Gelände mitriss, ihn aber nicht verschüttete. Der Begleiter des Mannes setzte die Rettungskette in Gang. Der 47-Jährige wurde ebenfalls mit dem Hubschrauber nach Innsbruck gebracht.

Nicht einmal eine Stunde später löste wieder in Kühtai ein 28-jähriger Tourengeher gegen 14.35 Uhr ein etwa 30 Meter breites Schneebrett aus. Der Einheimische fuhr von der Hohen Mut über die etwa 35 Grad steile Staumauer des Finsteralspeichers ab, als die Lawine abging und den 28-Jährigen erfasste. Dieser aktivierte jedoch seinen Lawinen-Airbag, woraufhin er nur etwa 15 Meter oberflächlich mitgeschleift wurde.

Bereits am Vormittag wurde im Skigebiet Stubaier Gletscher ein 41-jähriger Däne im freien Skiraum von einem selbst losgetretenen Schneebrett etwa 100 Meter mitgerissen und bis zum Oberkörper verschüttet. Er konnte sich selbst aus der Lawine befreien und blieb unverletzt.

Die Lawinensituation in Tirol war am Freitag angespannt. Die Experten des Landes stuften die Gefahr oberhalb von rund 2.000 Metern als “groß”, also mit Stufe “4” der fünfteiligen Skala, ein.

(APA)



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