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Lawinengefahr im Westen “angespannt”

In Tirol und Vorarlberg herrscht Lawinenwarnstufe "4" In Tirol und Vorarlberg herrscht Lawinenwarnstufe "4" - © APA
Die Lawinensituation im Westen des Landes ist auch am Freitag angespannt geblieben. Die Experten stuften die Gefahr in Vorarlberg oberhalb von 1.800 Metern mit Stufe “4” der fünfteiligen Skala ein, in Tirol herrscht Stufe “4” oberhalb von 2.000 Metern. Schneebretter könnten bereits durch einzelne Wintersportler ausgelöst werden, teilte der Lawinenexperte des Landes Vorarlberg , Andreas Pecl, mit.

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Unerfahrenen riet er, die gesicherten Pisten nicht zu verlassen.”Aktivitäten in freiem Gelände erfordern großes lawinenkundliches Beurteilungsvermögen”, ergänzte Pecl. Gefahrenstellen für trockene Lawinen ortete der Experte vor allem in Steilhängen aller Expositionen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Im Laufe des Tages und weiterer Erwärmung werde die Störanfälligkeit der Schneedecke besonders auf Sonnenhängen noch ansteigen. Auch für Samstag gab Pecl keine Entwarnung: “Die Lawinensituation bleibt vor allem für Wintersportler kritisch.”

Frische und ältere Triebschneeansammlungen seien weiterhin störanfällig und können schon bei geringer Zusatzbelastung als Lawinen ausgelöst werden, teilte der Lawinenwarndienst Tirol mit. In Regionen mit einem Altschneeproblem können Lawinen bis in tiefe Schichten durchreißen und dadurch größere Ausmaße annehmen. Deshalb seien auch exponierte Verkehrswege gefährdet, hieß es. Gefahrenstellen würden in Steilhängen und Kammlagen aller Richtungen liegen, wobei Anzahl und Verbreitung der Gefahrenstellen mit der Seehöhe zunehmen.

Die Lawineneinsatzzüge des Bundesheeres in Landeck und St. Johann in Tirol wurden ebenso in Bereitschaft versetzt wie der Heereshubschrauber, teilte das Land in einer Aussendung mit. Auch die Lawinenkommissionen wurden mittels Warn-SMS über die prekäre Lage informiert und werden die Situation sehr genau im Auge behalten. Die Sperre von exponierten Straßen sowie Wanderwegen sei durchaus möglich.

In Tirol gab es auch am Freitag bereits zwei Rettungseinsätze. Ein 22-jähriger Deutscher ist in Sölden in Tirol (Bezirk Imst) von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Der Snowboarder konnte nach rund 30 Minuten von der Bergrettung gefunden und geborgen werden, teilte Polizeisprecherin der APA mit. Der junge Mann sei zwar verletzt, aber ansprechbar gewesen. Er wurde in die Innsbrucker Klinik geflogen.

Schon davor waren von der 2.165 Meter hoch gelegenen Jamtalhütte nahe Galtür (Bezirk Landeck) in Tirol rund 160 Personen wegen der Lawinengefahr auf eigenen Wunsch ausgeflogen worden. Eine selbstständige Abfahrt der Skitourengeher wäre zu gefährlich gewesen, sagte eine Sprecherin der Polizei zur APA und bestätigte einen Bericht von ORF Tirol.

In Niederösterreich herrschte am Freitag in den Ybbstaler Alpen und im Rax-Schneeberggebiet oberhalb der Waldgrenze erhebliche Lawinengefahr (Stufe “3” auf der fünfteiligen Skala). In den übrigen Bergregionen wurde das Risiko als “mäßig” eingeschätzt (Stufe “2”).

(APA)



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