12. Januar 2012 13:34; Akt.: 12.01.2012 13:34

Lawinengefahr in Österreichs Alpenregionen

Nach wie vor Lawinengefahr in Österreich Nach wie vor Lawinengefahr in Österreich - © APA
Schnee, soweit das Auge reicht. Zumindest der Westen des Landes hat sich nun endlich doch in eine Winterlandschaft verwandelt. Doch damit wächst auch die Lawinengefahr.

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Mit dem Schnee wächst auch die Lawinengefahr in Österreich. Große Schneemengen haben in den Alpen für Chaos gesorgt. Zahlreiche Orte mussten gesperrt werden und waren von der Außenwelt abgeschirmt.

Lawinengefahr in Österreichs Alpenregionen

Das massive Schneeaufkommen sorgt in den Alpen Österreichs für steigende Lawinengefahr.  Bergeweise Schnee, abgeschnittene Orte: Die chaotische Situation in den österreichischen Alpen hat sich am Montag, den 9. Jänner zunächst zugespitzt. Teile Vorarlbergs, Salzburgs, Tirols und der Steiermark waren oder sind noch von der Außenwelt abgeschnitten.

Wegen der enormen Schneemengen gab es weder auf der Straße noch per Bahn ein Durchkommen.Die Lawinengefahr stieg in hohen Lagen auf Stufe vier der fünfteiligen Skala. Eine Entspannung ist erst allmählich in Sicht.

Die  Situation in den Bergen

Im Westen Österreichs hat es so viel geschneit wie schon lange nicht mehr. An einigen Wetterstationen wurde seit 30 Jahren in einem Januar nicht mehr so viel Schnee gemessen. Nach den extremen Schneefällen der vergangenen Tage stabilisiert sich die Lage in den österreichischen Alpen. Skifahrer könnten sich in den Bergen über beste Schneeverhältnisse und viel Sonne freuen, berichtete der österreichische Rundfunk ORF. In den kommenden Tagen soll es relativ mild werden, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt in zweitausend Metern um die Mittagszeit.

Allerdings bleibt die Lawinengefahr in weiten Teilen auf Stufe drei und damit erheblich. In manchen Gebieten Niederösterreichs und der Steiermark wird erneut Stufe vier erreicht, das bedeute große Gefahr, erklärte der Lawinenwarndienst. Schnee soll es den Vorhersagen zufolge erst am Wochenende wieder geben – aber längst nicht solche Massen wie zuletzt.


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