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Liga-Hit Salzburg gegen Rapid Wien endet nach spektakulärer zweiter Hälfte mit 2:2

Unentschieden ging das Match zwischen Rapid Wien und Red Bull Salzburg am Sonntag aus. Unentschieden ging das Match zwischen Rapid Wien und Red Bull Salzburg am Sonntag aus. - © APA
Nach einer spektakulären zweiten Hälfte hat das Match zwischen Red Bull Salzburg und Rapid Wien am Sonntag mit 2:2 geendet. Damit schob sich der zweitplatzierte Titelverteidiger bis auf vier Punkte an Spitzenreiter Sturm Graz heran, während die ab der 16. Minute nach Rot für Mario Pavelic in Unterzahl agierenden Hütteldorfer sich mit der siebenten Stelle zufrieden geben müssen.

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Die Treffer für die Gäste erzielten Dejan Ljubicic (60.) und Philipp Schobesberger (79.). Die Salzburger glichen dank eines Eigentores von Stefan Schwab (75.) und eines sehenswerten Seitfallziehers von Munas Dabbur (92.) zweimal einen Rückstand aus.

Rote Karte bei Rapid Wien in der 16. Minute

Rapid verpasste dadurch in letzter Sekunde den ersten Sieg über den Titelverteidiger nach sieben erfolglosen Versuchen. Die Salzburger wiederum vermieden nach dem 0:1 bei Sturm die zweite Niederlage in Folge und sind nun 19 Pflichtspiele in Serie vor Heimpublikum ungeschlagen.

Schon in der Anfangsphase war zu erkennen, dass diesmal für die mit Debütant Veton Berisha angetretenen Rapidler in Wals-Siezenheim durchaus etwas zu holen sein könnte. Vor 12.249 Zuschauern unterbanden die Gäste zunächst das gefürchtete Kombinationsspiel der Salzburger, ohne jedoch selbst wirklich gefährlich zu werden.

Daher war der erste Aufreger der Partie keine Torszene, sondern ein Foul mit Folgen. Pavelic kam bei einem Schnittball zu spät, erwischte Patrick Farkas mit voller Wucht am Rücken und sah dafür von Schiedsrichter Dieter Muckenhammer die Rote Karte (16.).

Rapid Wien gegen Red Bull Salzburg in der Unterzahl

Danach schien es, als würden die Hausherren bald aus ihrer Überzahl Kapital schlagen. Ein Weitschuss von Amadou Haidara flog am Ziel vorbei (21.), Dabbur wurde in letzter Sekunde von Maximilian Hofmann am Abschluss gehindert (26.) und scheiterte aus kurzer Distanz an Rapid-Schlussmann Richard Strebinger (29.). Unmittelbar vor dem Abschluss des Israelis übersah Muckenhammer ein elferreifes Foul von Louis Schaub an Valon Berisha.

Rapid verzeichnete vor der Pause zumindest eine gefährlich Aktion – ein Distanzschuss von Thomas Murg wurde von Salzburg-Goalie Alexander Walke in der 31. Minute an die Außenstange gelenkt.

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Druck der “Bullen”, doch Rapid verteidigte geschickt und ging mit dem ersten nennenswerten Angriff in der zweiten Hälfte in Führung. Berisha schickte Boli Bolingoli auf die Reise, dessen Flanke legte Schaub auf Ljubicic ab und der 19-Jährige, der möglicherweise in der kommenden Woche wieder zum Kooperationsclub SC Wiener Neustadt muss, traf mit einem für Walke verdeckten Flachschuss (60.). Fünf Minuten später beendete Bolingoli einen weiteren vielversprechenden Konter mit einem unpräzisen Schuss.

Spektakuläre zweite Hälfte

Salzburg antwortete unter anderem mit der Einwechslung von Hwang Hee-chan, der viel Schwung ins Angriffsspiel brachte. In der 65. und 69. Minute scheiterte der Südkoreaner an Strebinger, am Ausgleich war der Offensivspieler ebenfalls beteiligt. Nach einem Freistoß von Berisha beförderte Schwab, von Hwang bedrängt, den Ball ins eigene Tor (75.).

Als sich ein Salzburger Sieg abzuzeichnen schien, schlug Rapid noch einmal zu. Bolingoli nutzte einen Ballverlust der Mozartstädter und spielte einen Idealpass auf den eingewechselten Schobesberger, der den Salzburg-Verteidigern enteilte, Walke aussteigen ließ und zum 2:1 für die Wiener einschob. Für den monatelang verletzt gewesenen Offensivmann war es das erste Liga-Tor seit Februar 2016.

Zum Sieg reichte es aber dennoch nicht, weil Salzburg im Finish noch einmal einen Zahn zulegte. Zunächst fand Christoph Leitgeb in der 90. Minute noch in Strebinger seinen Meister, zwei Minuten später jedoch war der Rapid-Keeper dann doch noch geschlagen. Eine Flanke von Stefan Lainer versenkte Dabbur sehenswert per Seitfallzieher im Netz.

(APA/Red)



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