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Linz gewann mitreißenden EBEL-Schlager in Salzburg

Rückstand auf den Tabellenführer wurde auf einen Punkt reduziert Rückstand auf den Tabellenführer wurde auf einen Punkt reduziert
Die Black Wings Linz haben am Sonntag in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) einen spannenden Schlager gegen Red Bull Salzburg mit 4:3 nach Verlängerung für sich entschieden und den Rückstand auf den Tabellenführer auf einen Punkt reduziert. Torhüter Mike Ouzas und Torjäger Andy Kozak mit einem Hattrick waren die Matchwinner der Linzer.

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Der KAC droht wie schon 2014 und 2015, die “Pick-Round” der besten sechs Teams zu verpassen. Der Rekordmeister verlor bei den Vienna Capitals das direkte Duell um Rang sechs mit 1:6 und liegt nun schon vier Zähler hinter den sechstplatzierten Wienern. Der VSV feierte mit einem 3:1 gegen Fehervar den neunten Sieg in Folge. Die Graz 99ers siegten in Innsbruck mit 5:1 und fügten den Tirolern die achte Niederlage hintereinander zu.

Die Partie der beiden Spitzenteams aus Salzburg und Linz wurde zu einem mitreißenden Schlager mit spannendem Spielverlauf, schönen Aktionen und herrlichen Toren auf beiden Seiten. Die Black Wings lagen nicht zuletzt dank eines starken Ouzas bis zur 45. Minute mit 2:0 in Führung, im Schlussdrittel ging Salzburg aber in Führung. Doch Linz gelang durch Andy Kozak noch der Ausgleich (56.), in der Verlängerung schlug der Kanadier ein drittes Mal zu (66.) und baute mit seinem 30. Saisontreffer die Führung in der Torschützenliste aus.

Den Linzern gelang es zwei Drittel lang, die zuletzt so starke Offensive der Roten Bullen (33 Tore in sechs Spielen) zu stoppen. Das war vor allem ein Verdienst von Ouzas, der dabei alle 34 Torschüsse entschärfte. Und während Salzburg Druck machte, machten die Black Wings die Tore. Dank Treffern von Kozek (16.) und Kevin Moderer (40.) gingen die Oberösterreicher mit einer Führung ins Schlussdrittel, ehe der Titelverteidiger die Torsperre brach und sich dank Brett Sterling (45., 51.) und Manuel Latusa (46.) auf der Siegesstraße wähnte. Doch Kozek beendete schließlich die sechs Spiele währende Siegesserie des Meisters, der sich im heimischen Volksgarten erstmals seit 15. November geschlagen geben musste.

In Wien war das prestigeträchtige und wichtige Duell der Tabellennachbarn Caps und KAC eine klare Angelegenheit für die Vienna Capitals, die seit Weihnachten 13 von 15 möglichen Punkten geholt haben und sich so in den Top Sechs festgesetzt haben. Vor über 7.000 Zuschauern profitierte die Boni-Truppe von einigen Defensiv-Fehlern der Klagenfurter, die zudem in der Offensive harmlos waren.

Die Caps gingen bis zur 25. Minute mit 3:0 in Führung, nur nach dem Gegentreffer zum 1:3 (27.) schienen die Gastgeber ein bisschen zu wanken. Doch die Caps überstanden zwei Minuten mit zwei Mann weniger auf dem Eis und machten wenig später mit Treffern von Simon Gamache (30.) und Rafael Rotter (33./PP2) endgültig alles klar. Nur eine Siegesserie in den letzten fünf Runden des Grunddurchgangs kann den Rekordmeister KAC noch davor bewahren, zum dritten Mal hintereinander nur in der Qualifikationsrunde zu landen und damit um den Aufstieg ins Viertelfinale bangen zu müssen.

Der VSV feierte auch ohne Kapitän Gerhard Unterluggauer und den gesperrten Topscorer Brock McBride den neunten Sieg in Folge und schob sich auf Rang vier vor. Die Villacher machten gegen die mit nur drei Linien angereisten Ungarn im ersten Drittel Dauerdruck, doch aus den vielen Torszenen konnten sie nur einmal im Powerplay durch Benjamin Petrik (7.) Kapital schlagen. Der Ausgleich nach nur neun Sekunden des Mitteldrittels brachte die Adler aus dem Rhythmus, doch Eric Hunter (36.) verwertete auch das zweite Powerplay der Villacher. Im Schlussdrittel übernahm Fehervar die Initiative, doch Torhüter J.P. Lamoureux machte seinen Fehler vom Gegentreffer mehrmals wieder gut, ehe Dustin Johner (55.) den Erfolg besiegelte.

Die Samstag-Partie zwischen Znojmo und Dornbirn (4:1) hat für sechs Akteure ein Nachspiel. Nach Schlägereien zehn Sekunden vor der Schlusssirene sperrte das Department of Player Safety (DOPS) Dornbirn-Coach Dave MacQueen (1 Spiel) und seine Spieler Michael Caruso (1), Matt Siddal und Kyle Greentree (je 2), auch die Znaimer Stepan Csamango (2) und Marek Biro (1) müssen pausieren.



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