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Lkw-Blockabfertigung: Staus in Bayern, “Erfolg” in Tirol

Staus wegen Blockabfertigung von Lkw Staus wegen Blockabfertigung von Lkw - © APA (dpa)
Die am Montag bei Kufstein-Nord erneut durchgeführte Lkw-Blockabfertigung hat in den Morgenstunden bereits zu teilweise umfangreichen Staus in Bayern geführt. Für Tirol sei die Maßnahme jedoch “ein Erfolg”, sagte Bernhard Knapp, Leiter der Verkehrsabteilung des Landes, im Gespräch mit der APA. Laut den jüngsten Verkehrszahlen fuhren im Jahr 2017 mehr als 2,25 Mio. Lkw über den Brenner.

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In Tirol laufe die Lkw-Blockabfertigung “ausgezeichnet”, meinte Knapp. Alle Ein-und Ausfahrten auf der Autobahn seien frei. Es gebe zwar starken Verkehr, aber keine Behinderungen. In Bayern zeichnete sich jedoch ein etwas anderes Bild ab. “Phasenweise hat der Stau bis zu 25 bis 30 Kilometer betragen”, erklärte Knapp. Eines sei jedoch gewiss, so der Leiter der Verkehrsabteilung, hätte man die Blockabfertigung nicht durchgeführt, hätte der starke Lkw-Verkehr wieder zu Behinderungen in Tirol geführt.

Die jüngsten Verkehrszahlen für das Jahr 2017 zeigen indes, dass der Schwerverkehr über den Brenner erneut um acht Prozent zugenommen hat. An der Zählstelle in Schönberg wurden mehr als 2,25 Mio. Lkw registriert, teilte das Land in einer Aussendung mit. “Unsere Prognose von 2,2 Millionen Lkw wurde sogar übertroffen”, meinte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP), der einmal mehr die Korridormaut von München nach Verona forderte.

“Bis zum Jahr 2021 müssen wir den Umwegtransit von aktuell 800.00 auf 400.000 Lkw halbieren”, gab Platter als Ziel aus. Aktuell würden rund 30 Prozent des gesamten Güterschwerverkehrs auf der Schiene abgewickelt werden. Bis zum Jahr 2030, vier Jahre nach Fertigstellung des Brennerbasistunnels (BBT), sollen 50 Prozent auf die Schiene verlagert sein, erklärte Platter. “Bis zum Jahr 2035 müssen wir uns auf 60 Prozent steigern”, so der Landeshauptmann. Und bis 2040 sollen schließlich zwei Drittel des Schwerverkehrs auf der Schiene rollen.

Der sogenannte “Brenner-Transit-Gipfel”, der heute, Montag, stattfinden hätte sollen, jedoch kurzfristig durch den deutschen Verkehrsminister Christian Schmidt (CSU) abgesagt worden war, soll nun offenbar am 5. Februar über die Bühne gehen, berichtete die “Tiroler Tageszeitung” (“TT”) in ihrer Montagsausgabe. Bereits am 15. Jänner will Platter bei einem Euregio-Verkehrs-Gipfel die Transitproblematik mit dem italienischen Verkehrsminister und den Landeshauptleuten aus Südtirol und dem Trentino diskutieren.

(APA)



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