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Lyon, Besiktas droht nach Fan-Krawallen Europacup-Ausschluss

Die Vorfälle in Frankreich haben ein Nachspiel Die Vorfälle in Frankreich haben ein Nachspiel - © APA (AFP)
Europas Fußballverband UEFA hat nach den Fan-Ausschreitungen im Europa-League-Spiel zwischen Olympique Lyon und Besiktas Istanbul Europacup-Ausschlüsse für beide Clubs in den Raum gestellt. Schlagend würde ein solcher werden, sollte Lyon oder Besiktas in einem Bewährungszeitraum von zwei Jahren erneut ungebührlich auffallen. Dies gab die Disziplinarkammer der UEFA am Mittwoch bekannt.

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Eine sofort gültige Strafe von 100.000 Euro bekamen sowohl die Franzosen als auch die Türken aufgebrummt. Die UEFA hielt fest, dass beide Vereine für die Krawallen ihrer Fans vor und während der Partie verantwortlich seien. Die Europacup-Sperre würde für den nächsten UEFA-Clubbewerb gelten, für den sich der jeweilige Verein qualifiziert.

Vor dem 2:1 von Lyon im Viertelfinal-Hinspiel am 13. April waren französische Anhänger auf der Flucht vor aus dem Besiktas-Sektor geworfenen Feuerwerkskörpern auf den Rasen gestürmt. Die Partie wurde deshalb mit 45 Minuten Verspätung angepfiffen. Schon vor dem Stadion hatte es Krawalle zwischen den beiden Fangruppen gegeben, es gab zwölf Festnahmen.

Das Rückspiel ist für Donnerstag in Istanbul angesetzt. Besiktas-Präsident Fikret Orman forderte von den Heim-Fans, den Gegner mit Respekt zu empfangen. Karten für Auswärtsfans aus Frankreich wurden nicht verkauft.

Ein Sprecher von Besiktas bezeichnete das Urteil der UEFA als “skandalös” und “parteiisch”. Besiktas sei auf eine Stufe wie Lyon gestellt worden. “Für Vorfälle, für die wir nicht verantwortlich waren”, sagte Metin Albayrak im türkischen TV-Sender NTV. Lyons Polizei sei für die Vorfälle verantwortlich. “Das ist nicht nur ein Problem für Besiktas, sondern für die gesamte Türkei”, meinte er.

Der Istanbuler Großclub, bei dem auch Veli Kavlak unter Vertrag steht, erwägt gegen die Sanktion Einspruch zu erheben. Lyon dürfte darauf verzichten, wie Club-Präsident Jean-Michel Aulas erklärte. “Wir werden sehen, aber in einer ersten Analyse ist es eine Strafe, die wir annehmen”, sagte Aulas.

(APA)



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