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Managerin dementiert Gerüchte: Schumacher kann nicht wieder gehen

Zeitung berichtete, Schumacher könne wieder gehen - stimmt nicht, so dessen Managerin. Zeitung berichtete, Schumacher könne wieder gehen - stimmt nicht, so dessen Managerin. - © APA/dpa
Die Behauptung, Michael könne wieder gehen, entspreche nicht den Tatsachen, dementiert die Managerin des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher, Sabine Kehm, Spekulationen. 

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Auch zwei Jahre nach seinem schweren Skiunfall kann Michael Schumacher nicht laufen. “Leider werden wir durch einen Pressebericht zu der Klarstellung gezwungen, dass die Behauptung, Michael könne wieder gehen, nicht den Tatsachen entspricht”, sagte dessen Managerin der Bild-Zeitung und dementierte damit ein entsprechendes Gerücht, das die Zeitschrift Bunte in die Welt gesetzt hatte.

Die Bunte hatte berichtet, Schumacher könne mithilfe seiner Therapeuten ein paar Schritte gehen und auch einen Arm heben. Spekulationen, die unverantwortlich seien, so Kehm. Angesichts der Schwere seiner Verletzungen sei “für Michael der Schutz seiner Privatsphäre sehr wichtig”, meinte Kehm. Gerüchte indes führten auch dazu, “dass viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, sich falsche Hoffnungen machen”.

Der siebenfache Formel-1-Weltmeister hatte vor nunmehr zwei Jahren, am 29. Dezember 2013, im französischen Meribel bei einem Skiunfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Schumacher war zwar abseits der markierten Piste gefahren, aber nicht mit überhöhter Geschwindigkeit. Er stürzte und prallte mit voller Wucht mit dem Kopf auf einen Felsen. Sein Ski-Helm rettete ihm das Leben.

Fünfeinhalb Monate später erwachte Schumacher aus dem Koma, im September 2014 konnte er die Klinik in Lausanne verlassen und wird seither in seinem Haus in Gland am Genfer See behandelt.

Chronologie der Ereignisse

Eine Chronologie der Ereignisse rund um den schweren Ski-Unfall Michael Schumachers:

29.12.2013: Schumacher fährt um die Mittagszeit oberhalb von Meribel 4,5 Meter neben einer markierten Piste über einen Felsen, verliert die Kontrolle und prallt mit dem Kopf auf einen weiteren, 10,4 Meter von dem ersten entfernten Felsen. Bergretter versorgen Schumacher. Er ist ansprechbar, aber verwirrt. Sein Helm ist bei dem Aufschlag zerbrochen. Der Rettungshubschrauber bringt Schumacher ins Krankenhaus nach Moutiers, danach wird er ins Universitätskrankenhaus von Grenoble gebracht. Schumacher wird sofort notoperiert. Er hat ein Kopftrauma mit Koma. Am Abend berichten französische Medien, dass der Deutsche in Lebensgefahr schwebe.

30.12.2013: Schumachers Zustand ist “außerordentlich ernst”. Schwere Verletzungen im Gehirn. “Wir sind beunruhigt über seinen Zustand”, betont ein Mediziner. Keine Prognose zu Überlebenschancen. Die Ärzte operieren Schumacher ein zweites Mal, um den Druck weiter zu verringern.

7.1.2014: Schumachers Frau Corinna fordert die Medien auf, Ärzte und Familie in Ruhe zu lassen und das Krankenhaus zu verlassen.

8.1.2014: Die Ermittler erklären bei einer Pressekonferenz in Albertville, dass Schumacher nicht mit erhöhter Geschwindigkeit gefahren ist. Die Untersuchungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Auch die Aufnahmen von Schumachers Helmkamera werden weiter ausgewertet.

17.1.2014: Schumachers Zustand wird als stabil angesehen. Jegliche Information über seinen Gesundheitszustand, die nicht von seinem behandelnden Ärzteteam oder seinem Management stammt, müsse als reine Spekulation betrachtet werden, betont Kehm.

30.1.2014: Managerin Kehm bestätigt, dass die Aufwachphase eingeleitet wurde.

17.2.2014: Die Staatsanwaltschaft teilt nach Abschluss der Ermittlungen mit, dass es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt und kein strafbares Verhalten vorliegt.

3.4.2014: Kehm spricht von Anzeichen, die “uns Mut machen” und dementiert Berichte über ein Wachkoma.

16.6.2014: Schumachers Managerin gibt bekannt, dass Schumacher das Spital in Grenoble verlassen hat und nicht mehr im Koma liegt. Wenig später wird bekannt, dass er nach Lausanne verlegt wurde.

9.9.2014: Die Rehabilitation von Schumacher werde ab sofort zu Hause fortgesetzt, vermeldete Kehm. Schumacher habe “in den vergangenen Wochen und Monaten der Schwere seiner Verletzung entsprechend Fortschritte gemacht, aber es liegt weiterhin ein langer und harter Weg vor ihm”. Seither wird Schumacher in seinem Haus in Gland am Genfer See behandelt. (red/APA)



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