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Mann am Flughafen Paris-Orly niedergeschossen

Auf dem Pariser Flughafen Orly ist nach dem Anschlagsversuch von Samstag früh niemand zu Schaden gekommen, sagte der Sprecher des französischen Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet. Inzwischen ist der gesamte Flugverkehr des Airports vollständig ausgesetzt worden, wie die zivile Luftfahrtbehörde DGAC mitteilte. Zuvor war ein Mann erschossen worden, der einem Soldaten die Waffe entrissen hatte.

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Der Mann hat laut Behördenangaben gegen 8.30 Uhr in der Halle 1 des Airports dem Soldaten die Waffe entwendet und sei damit in ein Geschäft im Flughafengebäude gelaufen. Schließlich sei der Mann von Sicherheitskräften getötet worden.

Laut Ministeriumssprecher Brandet wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. Ein großes Polizeiaufgebot sei am Ort und Sprengstoffexperten seien im Einsatz um zu prüfen, ob der Täter Sprengstoff bei sich hatte. Wegen des Vorfalls seien zwei Terminals des Flughafens geschlossen worden, teilte die Betreibergesellschaft ADP mit. Alle Passagiere würden evakuiert.

Drei oder vier Schüsse

Der 54-jährige Fluggast Franck Lecam sagte AFP, er sei in der Schlange für einen Flug nach Tel Aviv gestanden, als er drei oder vier Schüsse gehört habe. Ein Sicherheitsbeamter habe ihm nach der Evakuierung gesagt, der Vorfall habe sich an den Gates 37 und 38 der Flüge von Turkish Airlines ereignet.

Der Soldat, dessen Waffe der Mann genommen hatte, gehörte den Angaben zufolge zu der Anti-Terror-Mission “Sentinelle”. Frankreich wurde seit Anfang 2015 von einer Reihe islamistischer Anschläge getroffen. Bei einer Anschlagsserie in Paris wurden am 13. November 2015 130 Menschen getötet.

Zusammenhang mit Schüssen auf Polizist

Der getötete Attentäter ist den Behörden Polizeikreisen zufolge als muslimischer Extremist bekannt gewesen. Er sei auf den Beobachtungslisten gestanden, hieß es am Samstag in den Kreisen. Bei dem Mann handle es sich um dieselbe Person, die zuvor im Norden von Paris bei einer Straßenkontrolle auf Beamte geschossen habe.

Sicherheitskräfte erschossen den Attentäter am Samstagvormittag auf dem Flughafen, nachdem dieser dem Innenministerium zufolge einem Soldaten die Feuerwaffe entrissen hatte. Die für Anti-Terror-Maßnahmen zuständige Staatsanwaltschaft erklärte, sie habe zu beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

(APA/AFP)



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