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Mattersburg nach 2:1 in St. Pölten weiter Erste-Liga-Leader

Die Linzer gewannen verdient mit 3:2 Die Linzer gewannen verdient mit 3:2
Mattersburg hat die Tabellenführung in der Fußball-Erste-Liga erfolgreich verteidigt. Die Burgenländer (44) setzten sich am Freitag in St. Pölten 2:1 durch, gewannen damit auch ihre zweite Frühjahrspartie und haben weiter einen Punkt Vorsprung auf den LASK (43). Die Oberösterreicher hatten zuvor Austria Lustenau 3:2 besiegt. Auf Platz zwei liegen die nicht aufstiegsberechtigten Lieferinger (44).

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Die Mattersburger gingen dank Toren von Karim Onisiwo (37.) und Thorsten Röcher (75.) also in der Pole-Position ins direkte Duell mit dem LASK am kommenden Freitag im Pappelstadion. Die St. Pöltener verpassten hingegen mit der vierten Niederlage gegen Mattersburg in Folge einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Der Abstand des Sechsten auf das Tabellenende verringerte sich auf sechs Zähler, der Vorletzte Wacker Innsbruck ist nach wie vor fünf Punkte entfernt.

Die Partie begann für Mattersburg mit einem Schock. Jannick Schibany konnte die Linie runtergehen, da Lukas Rath, den Ball fälschlicherweise im Out gesehen hatte, und dessen Zuspiel verwertete Manuel Hartl zur schnellen Führung (8.). Schibany selbst hätte nach fast einer halben Stunde nachlegen müssen, sein Heber aus mehr als 20 Metern ging aber nicht nur über Goalie Markus Kuster, sondern auch knapp neben das Tor (28.).

Von den Mattersburgern war über weite Strecken in der Offensive nichts zu sehen, was sich in der Schlussphase der ersten Hälfte änderte. St.-Pölten-Goalie Christoph Riegler konnte einen Kopfball von Karim Onisiwo noch abwehren (35.), war gegen den zweiten Versuch des SVM-Stürmers zwei Minuten später nach Perlak-Freistoß aber machtlos. Für den Liga-Toptorschützen war es bereits Treffer Nummer 14.

Die zweite Hälfte war hart umkämpft, wirklich spannend dank großer Torchancen wurde es aber erst in der Schlussviertelstunde. “Joker” Thorsten Röcher rutschte in eine Pink-Hereingabe und sorgte für die Entscheidung zugunsten der Vastic-Truppe. Auch da Kuster mit einer Fuß-Glanzparade bei einem Segovia-Abschluss sein großes Können zeigte (76.). Damit kassierte St. Pölten nach drei ungeschlagenen Heimpartien hintereinander zurecht wieder einmal in der NV-Arena eine Niederlage.

Der LASK hatte am Freitag im Titelkampf zunächst vorgelegt. Die Linzer gewannen ihr Spiel der 22. Runde gegen Austria Lustenau 3:2. Die Linzer legten im eigenen Stadion einen Traumstart hin. Einen abgeblockten Michorl-Abschluss knallte Radovan Vujanovic aus kurzer Distanz volley unter die Latte (15.). Das 2:0 fiel dann unter tatkräftiger Mithilfe der Vorarlberger. Wal Fall verlor an der Strafraumgrenze den Ball an Nikola Dovedan, dessen Zuspiel Thomas Hinum sicher verwertete (29.). Die Gäste ergaben sich aber nicht ihrem Schicksal und kamen noch vor der Pause zurück ins Spiel. Nach einem Bilderbuch-Konter zog Neo-Stürmer Sebastian Strandvall alleine auf Goalie Pavao Pervan zu und ließ sich diese Chance nicht entgehen (39.).

Nach dem Seitenwechsel gelang neuerlich nach einem Konter Alexander Aschauer gar der Ausgleich (55.). Nachdem sich die Gäste durch ein Torraubfoul von Daniel Sobkova am durchbrechenden Dovedan selbst geschwächt hatten (64.), lief die Partie aber wie auf einer schiefen Ebene, und die Linzer konnten auch Kapital daraus schlagen. Nach Drazan-Hereingabe vollendete Vujanovic zum entscheidenden 3:2 (74.). Für den Topstürmer des Liga-Krösus war es bereits der elfte Saisontreffer. Die Linzer gewannen damit auch das dritte Saisonduell mit Lustenau.

Liefering war in Innsbruck zu Beginn die schwächere Mannschaft, hatte aber Glück, dass ein schöner Schilling-Abschluss hauchdünn am Tor vorbeiging (18.). Die “Jungbullen” waren in der Folge effizienter. Joao Pedro traf aus etwas spitzem Winkel genau ins lange Eck (31.). Der 18-jährige Brasilianer machte auch nach der Pause den Unterschied aus, traf nach einem Corner mit einem platzierten Schuss von knapp außerhalb des Strafraums genau ins Eck (53.).

Die Tiroler zeigten sich gegenüber der vergangenen Woche verbessert, blieben aber neuerlich ohne Punkt und auch ohne Treffer. Da auch Smail Prevljak noch für Liefering traf (75.) gab es die zweite 0:3-Pleite nach jener in Kapfenberg im Jahr 2015 für das schwächste Liga-Heimteam. Die Lieferinger durften sich hingegen über den dritten Sieg in Folge sowie den dritten Saisonsieg gegen Innsbruck freuen.

Für die Innsbrucker änderte sich im Abstiegskampf aber wenig, da neben Lustenau auch der vier Punkte davor liegende FAC verlor. Die Wiener gingen in Kapfenberg zwar durch Sascha Viertl in Führung (14.), wie so oft in dieser Saison war eine 1:0-Führung aber kein gutes Omen. Nach einem Lasnik-Stangenfreistoß staubte Christian Bubalovic zum 1:1 ab (23.). Noch vor der Pause drehte Stefan Meusburger in Folge eines Corners die Partie (39.).

Die Wiener drückten im Duell zweier Remis-Spezialisten nach der Pause vergeblich auf den Ausgleich. Der mittlerweile fünf Partien unbesiegte KSV konnte sich damit nach dem zweiten Frühjahrssieg schon deutlich von den Abstiegsrängen absetzen, für den FAC war es die zweite Niederlage 2015 nach dem 2:5 zuletzt gegen Horn.

Die Horner konnten mit einem 1:1 bei Schlusslicht Hartberg zumindest einen Teilerfolg verbuchen, hielten die Punktedifferenz zu Platz zehn als Fünfter auf immerhin sieben Zähler. Kapitän Aleksandar Djordjevic brachte die Waldviertler per Kopf in Führung (37.), Danijel Prskalo sorgte aber in der 77. Minute mit einem verwandelten Elfmeter für das leistungsgerechte 1:1.



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