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Merkel und Trump verhandelten “außenpolitische Brennpunkte”

Merkel empfängt Trump in Hamburg Merkel empfängt Trump in Hamburg - © APA (AFP)
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump haben bei ihrem Treffen am Donnerstag in Hamburg vor Beginn des G-20-Gipfels zentrale Streitthemen sowie “außenpolitische Brennpunkte” wie Nordkorea, die Lage im Mittleren Osten und den Konflikt in der Ostukraine besprochen. Dies teilte die deutsche Bundesregierung mit.

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Inwieweit sie auch über den Konflikt beim Klimaschutz berieten, war nicht bekannt. Merkel und Trump hätten sich in einem gut einstündigen Gespräch über einige Themen der G-20-Agenda ausgetauscht, erklärte ein deutscher Regierungssprecher. An dem Gespräch nahmen den Angaben zufolge der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel und sein US-Kollege Rex Tillerson sowie Trumps Tochter Ivanka und deren Ehemann Jared Kushner teil. Mit dabei waren auf US-Seite außerdem der Wirtschaftsexperte im Weißen Haus, Gary Cohn, und Finanzminister Steve Mnuchin.

Laut Gabriel seien die G-20-Themen Handel und Klimaschutz auch nach dem Gespräch “noch deutlich strittig”. Das sagte Deutschlands Außenminister am Donnerstagabend in der ARD-Brennpunkt-Sendung zum G-20-Gipfel. “Viele Gemeinsamkeiten” hätte es dagegen bei den außenpolitischen Themen gegeben.

Trump und der russische Präsident Wladimir Putin wollen sich am Freitag erstmals persönlich treffen – ausgerechnet dann, wenn in großer G-20-Runde über den Klimaschutz beraten werden soll. Trump hat den Ausstieg seines Landes aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt – damit ist eine – wie sonst üblich – einstimmig verabschiedete Gipfelerklärung fraglich.

Zu den ersten Gesprächspartnern Merkels sollte noch am Donnerstagabend auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zählen. Vor seiner Ankunft zeigte er keinerlei Bedauern über seine Nazi-Beschimpfungen an die Adresse Deutschlands. “Ich bereue das überhaupt nicht”, sagte Erdogan dem Kanal France 24 laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Erdogan hatte die Nazi-Vergleiche gezogen, nachdem vor dem türkischen Verfassungsreferendum Wahlkampfauftritte von Regierungspolitikern auf kommunaler Ebene untersagt worden waren. “Ich bezeichne die deutsche Führung ja nicht als eine faschistische Führung. Sondern ich kritisiere jene, die diese Praktiken anwenden”, betonte der Präsident.

(APA/dpa)



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