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Missbrauch-Verfahren gegen Trainer nach Wien delegiert

Der Trainer soll zahlreiche Schützlinge belästigt haben Der Trainer soll zahlreiche Schützlinge belästigt haben - © APA (Symbolbild/Schlager)
Das Ermittlungsverfahren gegen einen Wiener Volleyball-Trainer, der seit 2006 sieben Mädchen missbraucht und Dutzende belästigt haben soll, ist von Klagenfurt nach Wien delegiert worden. Das bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Tina Frimmel-Hesse, der APA.

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Der 60-Jährige wurde im vergangenen Mai wegen des Verdachts auf schweren sexuellen Missbrauch von Unmündigen, Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses und Herstellung von Kinderpornografie festgenommen. Der Beschuldigte war seit geraumer Zeit als Betreuer für Mädchen bei einem Wiener Traditionsverein tätig. Die Übergriffe sollen sich vor allem in der Wohnung des Mannes, auf Trainingscamps und am Rande des Beachvolleyball-Grand-Slam im Sommer 2016 in Klagenfurt zugetragen haben. Dort wurde er von Spielerinnen beobachtet, wie er eine Elfjährige unsittlich berührte. Die Zeuginnen erstatteten Anzeige, damit kam der Fall ins Rollen.

In weiterer Folge meldeten sich zahlreiche ehemalige Schützlinge des Mannes, die dieser unter Ausnützung seiner Trainer-Stellung bedrängt bzw. missbraucht haben soll. Im Juni beantragten der Beschuldigte und die Kärntner Anklagebehörde die Verlegung des Verfahrens nach Wien, wo der Großteil der Tathandlungen stattgefunden haben soll. Dem Antrag wurde stattgegeben, Anfang Juli übernahm die Wiener Staatsanwaltschaft die Ermittlungen.

Während des Sommers tat sich nicht viel. Die betroffenen Mädchen wurden bisher nicht kontradiktorisch als Zeuginnen vernommen. Seit Anfang Oktober liegt der Abschlussbericht der Polizei vor. Mittlerweile hat die zuständige Staatsanwältin die schonende Einvernahme der Zeuginnen beantragt, die bis Monatsende abgeschlossen sein sollen. Der 60-Jährige befindet sich in U-Haft. Er ist dem Vernehmen nach teilweise geständig.

(APA)



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