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Missis 50 Prozent Tomasini war zuwenig

Fabienne Tomasini warf 12 Tore Fabienne Tomasini warf 12 Tore - © Stiplovsek
Torjägerin Fabienne Tomasini warf im Heimspiel gegen Trofaich zwölf Treffer, aber es reichte nicht einmal zu einem Punkt.

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Nach den tollen Siegen der vergangenen Wochen und dem damit wiedererlangten Selbstvertrauen wollte sich der SSV Dornbirn Schoren im Heimspiel gegen ATV Trofaiach behaupten. Im Hinspiel setzte es damals für das junge Team noch eine empfindliche Niederlage gegen die Steirerinnen. Dafür wollte man sich an diesem Abend im Heimspiel revanchieren.In der Anfangsphase wirkten die Spielerinnen etwas nervös und keines der beiden Teams schaffte es so richtig in die Partie zu kommen. Fehlwürfe auf beiden Seiten prägten den Beginn und so stand es nach neun gespielten Minuten immer noch 2:1 für den SSV. Das Spiel entwickelte sich zu einem Hin und Her und auf beiden Seiten fielen zwar Tore, jedoch war es für die Mannschaften immer wieder schwer sich gegen die Abwehr durchsetzen zu können. So stand es in der 18.Spielminute 6:6. Kainrath versuchte gegen die beste und größentechnisch übermächtige Aufbauspielerin ein probates Mittel zu finden und setzte auf Manndeckung. Dies hatte jedoch leider nicht den gewünschten Effekt, denn immer wieder schaffte es nun Trofaiach sich über die Kreisspielerin durchzusetzen. Auf der Gegenseite war es dann oftmals Julia Marksteiner, die mit viel Schwung den Durchbruch und den Torerfolg verbuchen konnte. Nach 30 hart umkämpften Minuten gingen dann beide Teams mit einem Spielstand von 12:12 in die Kabine.

In der Halbzeit motivierte Kainrath nochmals ihr Team das Spiel schneller zu gestalten, um die etwas träge wirkenden Gegnerinnen ins Laufen zu bringen und motivierte ihr Team dranzubleiben.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann ähnlich wie die erste. Das Spiel wirkte oftmals sehr hektisch und Angriffsspiele wurden durch technische Fehler und Fehlpässe leichtfertig vergeben. Zum Glück kam die Schorentruppe Mitte der zweiten Halbzeit besser in Schwung. Dies lag unter anderem daran, dass Anna Moosbrugger als Mittespielerin die Partie vorne schnell machte und so ihren Mitspielerinnen Raum schaffte um sich durchsetzen zu können. Auch mit schlauen Passspielen glänzte die Außenspielerin an der Spielmacherposition. Zusätzlich war es dann auch Bettina Thöni die in der wichtigsten Phase des Matches wieder in die Partie fand und gegen Trofaiach parieren konnte. So konnte der SSV zweimal knapp mit +1 in Führung gehen. Doch Trofaiach hatte nicht vor an diesem Abend als Verlierer vom Platz zu gehen. Ab der 52. Minute schwanden zusehends die Kräfte bei den Schoren Girls und die Konzentration gegen die körperlich überlegenen Gegnerinnen ließ etwas nach.  Nach einem bis dahin sehr hartem Spiel und einem Kampf auf Augenhöhe konnten die Steierinnen  mit 22:26 in Front gehen. Noch einmal mobilisierten Rauch und Co. alle Kräfte um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Am Ende kam dann leider auch noch das Pech dazu, denn man hätte das Spiel noch drehen und gewinnen können. So musste sich das Damenteam des SSV Dornbirn Schoren knapp mit 25:26 geschlagen geben.

Die Stimme zum Spiel (Bettina Thöni):

„ Wir waren sehr motiviert und wollten uns für die Niederlage im Herbst bei Trofaiach revanchieren. Leider haben wir die ersten Minuten ein wenig verschlafen und taten uns schwer so richtig gut ins Spiel zu kommen. Sobald wir vorne das Spiel schnell gemacht haben, hatten wir die Chance auf Tore und diese haben wir dann auch immer gut genutzt. Hinten hätten wir die beste Spielerin von Trofaiach besser in den Griff bekommen müssen, aber wir wirkten heute ein wenig müde und das Verteidigen kostete meinen Mitspielerinnen sehr viel Kraft. Auch die Abpraller hätten wir besser sichern müssen, denn so kamen die Steirerinnen oftmals zu einer zweiten Chance um ein Tor zu erzielen. Es war ein Hin und Her mit vielen unnötigen Fehlern. Vorne konnte dann Anna viel Schwung in die Partie bringen und das Spiel wurde schneller und flüssiger. Dadurch konnten wir dann auch unsere Stärken etwas besser ausspielen. Einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen und die haben uns auch ein wenig in der entscheidenden Phase beeinflusst. Schlussendlich mussten wir uns, obwohl wir bis zur letzten Sekunde alles gegeben haben, knapp geschlagen geben.“



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