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Morgenstern mit Sehnenüberlastung bei Fast-Sturz

Thomas Morgenstern hat im ersten WM-Training der Skispringer auf der Großschanze in Predazzo mit 133 Metern für die Bestweite gesorgt, wurde aber nach hinten hineingedrückt und überlastete dabei eine Sehne unter dem Knöchel.

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Teamarzt Jürgen Barthofer gab aber Entwarnung: “Spätestens bis zum Bewerb am Donnerstag sollte alles wieder okay sein”, erklärte er. Morgenstern hatte sich gleich gut mit dem großen Bakken angefreundet (“Die Schanze taugt mir”), im zweiten Durchgang ging schon die Post ab. “Ich habe so weit wie möglich gezogen und dann die Notbremse reingehaut, weil keine Ästchen mehr da waren”, sagte der siebenfache Weltmeister. Er brach den Sprung in ziemlich großer Höhe ab, griff in den Schnee und vermied nur mit Mühe einen Sturz.

“Der Aufsprung ist derzeit mein großes Manko, da fühle ich mich nicht so sicher und derzeit geht mir die Kraft ab”, gab der Kärntner zu. Er habe auch gebeten, den Anlauf zu verkürzen, aber kein Gehör gefunden. “Wenn es so weit geht, kommt ein extremer Zug auf die Sehne”, sagte der Teamarzt.

Morgenstern nicht beunruhigt

Beunruhigt war Morgenstern wegen der schmerzenden Blessur aber nicht. “Ich glaube nicht, dass mich das beeinträchtigen wird”, sagte er. Barthofer meinte, mit Physiotherapie und Behandlungen werde man die Sache in den Griff bekommen.

Stoch mit Höchstweite

Gregor Schlierenzauer kam gut mit der Schanze zurecht und erreichte im dritten Durchgang mit 129,5 m die zweitgrößte Weite hinter dem Polen Kamil Stoch (130,5). “Es passt recht gut, ich habe noch nicht alles ausgereizt”, sagte der zweifache Silbermedaillengewinner, bevor er sich für eineinhalb Tage in seine Heimat im Stubaital verabschiedete. Wegkommen vom “Trubel”, andere Gesichter sehen, nannte der Titelverteidiger den Grund für seine “WM-Pause”. “Und dann komme ich gestärkt zurück, eventuell steige ich auch erst am Donnerstag wieder ein.”

Bis zum Bewerb an diesem Tag (17.00 Uhr) stehen noch zwei Trainingstage auf dem Programm. Die vier ÖSV-Teilnehmer neben Schlierenzauer müssen erst nominiert werden. Andreas Kofler und Wolfgang Loitzl kamen mit dem Bakken noch nicht so gut zurecht, besser verlief das erste Training für Morgenstern, Manuel Fettner und Stefan Kraft.

 



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