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Museum Liaunig zeigt 2017 Neue Wilde der 80er-Jahre

Das Museum Liaunig im Kärntner Bezirk Völkermarkt zeigt zum Start der neuen Saison ab 30. April “Neue Malerei der 80er-Jahre” unter dem Motto “Kontinuität und Brüche”. Dazu wird die Reihe “Alte Freunde” mit Hermann J. Painitz und Karl Hikade fortgesetzt. Geöffnet wird heuer auch das Skulpturendepot.

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Seit gut 50 Jahren sammelt der Industrielle Herbert Liaunig zeitgenössische Kunst, vor allem österreichische Kunst seit 1945. Mit der Eröffnung des Museums hat sich für ihn die Ankaufspolitik ein wenig verschoben, neu fokussiert, wie er am Donnerstag bei einem Presserundgang durch die Ausstellung erklärte. “Wir sind auf der Suche nach Schlüsselwerken bedeutender Künstler.” Einen Fokus lege er auch auf die “zu kurz Gekommenen”, die sich nicht vermarkten könnten oder von den Galerien ignoriert worden seien. Natürlich habe seine Sammlung auch Lücken, so gebe es etwa keine phantastischen Realisten.

“Kontinuität und Brüche” in der Galerie, kuratiert von Günther Holler-Schuster, zeigt die figurativ-expressive Malerei der “Neuen Wilden”, die Auswahl der vielfältigen künstlerischen Positionen ist dabei weit gefasst. Der Bogen spannt sich von Herbert Brandl, Gunter Damisch und Josef Kern über Alfred Klinkan, Brigitte Kowanz und Hubert Schmalix bis hin zu Franz West, Erwin Wurm und Otto Zitko. Im Grafiktrakt wird dazu das malerische Frühwerk der Künstler aus den 70er-Jahren gezeigt, die Nordseite der Galerie ist quasi das Epizentrum und auf der Südseite finden Arbeiten aus der Zeit danach ihren Platz. Dargestellt werden soll das breite Panorama der Kunst in diesem Zeitraum sowie die breiteren Zusammenhänge.

Im Sonderausstellungsraum gibt es von Mai bis Juli Hermann J. Painitz zu sehen, den Liaunig als “Freund seit 50 Jahren” bezeichnet. Painitz nimmt laut Kuratorin Alexandra Schantl in der österreichischen Avantgarde eine singuläre Position ein. Er hat sich der Kombination von Kunst und Logik verschrieben. Von August bis Ende Oktober wird der Raum mit Arbeiten von Karl Hikade bespielt.

Besichtigt werden kann auch der Skulpturenpark, der um Arbeiten von Hellmut Bruch und Josef Pillhofer erweitert wurde. Und noch eine Neuigkeit weiß Liaunig zu vermelden: “Wir haben dort ein paar große Bäume gepflanzt, um den steppenartigen Charakter ein wenig abzumildern.” Neu ist auch die Konzertreihe “sonusiade”, die von Janez Gregoric gestaltet wird. Neben zwei Matineen, eine davon mit Bernarda Fink, gibt es auch zwei Abendveranstaltungen, bei denen u.a. auch der Saxofonist Wolfgang Puschnig zu hören sein wird. Sollte sich das Konzept bewähren, könnte es in den kommenden Jahren ausgebaut werden.

(APA)



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