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NEOS legen mit “Migrationsstrategie” weiteres Konzept vor

Sepp Schellhorn legt eine "Migrationsstrategie" für die Regierung vor. Sepp Schellhorn legt eine "Migrationsstrategie" für die Regierung vor. - © APA
Mit der “Migrationsstrategie” haben die NEOS im Wahlkampf ein weiteres Konzept für die Regierung vorgelegt.

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In einer “Migrationsstrategie” schlägt Abgeordneter Sepp Schellhorn etwa das aktive Anwerben von Fachkräften, Englisch als Amtssprache und Integrationsangebote für alle Zuwanderer vor. Auch die Rot-Weiß-Rot-Card gehöre reformiert, da sie nicht ihrem Ziel nachkomme, hoch qualifizierte Arbeitskräfte anzulocken.

NEOS mit “Migrationsstragie”

“Die Wirtschaft findet zu wenig Fachkräfte, gleichzeitig werden die möglichen Werkzeuge nicht genutzt”, begründet Schellhorn seine “Migrationsstrategie”. In dieser findet sich etwa eine “konkrete und kohärente Anwerbestrategie” wie etwa Werbung im Ausland sowie Abkommen, die etwa die Anerkennung von Bildungsabschlüssen und Qualifikationen mit bestimmten Zielländern, aus denen “High Potentials” kommen, standardisieren sollen.

Auch den Ausbau von Englisch als Schrift- & Arbeitssprache im öffentlichen Dienst schlägt Schellhorn vor. Integrationsangebote sollen in Zukunft allen nach Österreich kommenden Personen, aber auch schon in Österreich lebenden Migranten offenstehen. Wer Migration aus ökonomischen Gründen steuern will, müsse außerdem Unternehmen in die lokalen Strukturen vor Ort bringen – durch strukturellen Ausbau der Vernetzungsplattformen für österreichische Unternehmen im Ausland.

Reform der Rot-Weiß-Rot-Card gefordert

Eine Reform der Rot-Weiß-Rot-Card beinhaltet für Schellhorn eine Verringerung bürokratischer Hürden und eine Informationsoffensive an ausländischen Universitäten. Der Vorabnachweis einer Wohnung solle entfallen, die Verfahrensdauer der Anerkennung verringert werden, zusätzlich gehörten die Einkommensgrenzen gesenkt. Und auch den Kriterienkatalog wollen sich die NEOS noch einmal anschauen, Deutschkenntnisse gehörten etwa stärker berücksichtigt.

Nach kanadischem Vorbild soll auch in Österreich jährlich eine Liste mit Berufen und Qualifikationen online gestellt werden, nach der wirtschaftliche Migration bevorzugt erfolgt. “Österreichs Wirtschaft leidet unter der Tatenlosigkeit von Rot-Schwarz und der fehlenden Konzepte, mit denen man Fachkräfte und deren Know-how nach Österreich locken könnte”, meint Schellhorn gegenüber der APA zu seinen Forderungen.

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(APA)



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