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Beitrag online gestellt: 20.08.2008 11:06 Uhr
Zuletzt aktualisiert: 20.08.2008 11:13 Uhr
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"Das Wasser ist weg" und Reparatur beginnt

Nach dem Wasserrohrbruch einer Hauptleitung mit 950 Millimeter Durchmesser in Wien-Hietzing am Dienstagabend beginnen nun die Aufräum- und Reparaturarbeiten.

"Das Wasser ist weg" und Reparatur beginnt
"Das Wasser ist weg", berichtete Franz Weyrer von den Wiener Wasserwerken, zuständig für die Wasserverteilung in Wien, der APA am Mittwoch. Weil die Fahrbahn durch die Wassermassen stark beschädigt sei, habe man die Fasangartengasse zwischen der Lainzer Straße und der Hofwiesengasse sperren müssen.

Bei Hausnummer 19 klafft ein großes Loch in der Straße. Man sei dabei, das Hauptrohr frei zu graben, so Weyrer. Die Reparaturarbeiten am Rohr sollten noch bis Ende dieser Woche abgeschlossen sein. Aufgrund der notwendigen Fahrbahnsanierung werde die Sperre aber wohl noch bis zum Ende der kommenden Woche andauern. Der Verkehr wird laut ÖAMTC über die Preyergasse umgeleitet. Autofahrer sollten in jedem Fall Behinderungen einplanen. Der Umleitungsbereich sei bereits beschildert und auch voravisiert.

Eine konkrete Ursache für den Wasserrohrbruch gibt es laut Weyrer nicht: "Rohre brechen spontan, zum Glück sehr selten, einen genauen Auslöser kann ich aber nicht nennen." Einen Zusammenhang mit einer nahe gelegenen, kleinen Baustelle gebe es aber nicht. Eine weniger "spontane" Ursache hält der Geologe Josef Lueger für möglich. Der Zwischenfall in der Fasangartengasse könnte demnach in Zusammenhang mit den Grundwasserabsenkungen im Zuge des Baus des Lainzer Tunnels stehen. "Rein theoretisch könnte es damit zu tun haben", vermutete Lueger. Konkrete Hinweise habe er aber nicht. "Ich kenne den Fall nicht oder nur nur vom Hörensagen, daher möchte ich mich nicht festlegen oder jemandem die Schuld geben", fügte er hinzu. Bei einigen Häusern in der Umgebung der Tunnel-Trasse sei es durch die Absenkung aber schon zu Setzungen gekommen.

Die Bewohner der vier evakuierten Gebäude konnten bereits am späten Dienstagabend wieder in ihre Häuser zurückkehren. Sie mussten in Sicherheit gebracht werden, weil befürchtet wurde, dass ein Kran in deren Nähe auf durch das Wasser gelockertem Boden stand. Dies war laut Polizeisprecherin Karin Strycek aber nicht der Fall. Daher konnten die ersten Anrainer bereits kurz vor 20.00 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurück, die letzten gegen 23.00 Uhr.

Auch die Feuerwehr konnte kurz nach Mitternacht alle Arbeiten an der Unglücksstelle beenden. "Das ist jetzt Sache der Wasserwerke", hieß es bei den Einsatzkräften. Rund 18 Fahrzeuge seien im Einsatz gewesen. Dabei mussten Keller und eine Baugrube ausgepumpt, versunkene Baucontainer geborgen sowie ein Straßenbahnzug und einige Pkw abgeschleppt werden.

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