Kindergeld: Einkommensabhängige Variante als viertes Modell fix

Kindergeld: Einkommensabhängige Variante als viertes Modell fix 1.000 Euro auch für Bezieher ohne vorheriges Einkommen - ©BilderBox
Die Verhandlungen über die Neuregelung des Kinderbetreuungsgeldes gehen in die Zielgerade. SPÖ und ÖVP haben sich auf das einkommensabhängige Kindergeld als vierte Bezugsvariante geeinigt, die aber auch Eltern, die davor über kein Einkommen verfügten - etwa Studierende - offenstehen soll. Die Sprecher Familienstaatssekretärin Christina Marek (V) bzw. Frauenministerin Gabriele Heinisch- Hosek wollten indes keine Details kommentieren, es hieß aber, man sei "im Endspurt".
 
 
Dass das einkommensabhängige Kindergeld mit 80 Prozent des Netto- Letztbezugs für 14 Monate - mindestens 1.000 und höchstens 2.000 Euro - kommt, stand koalitionsintern außer Streit. Offen war zu Beginn der Verhandlungen im Mai lediglich, ob es als vierte Bezugsvariante eingeführt oder das bisherige Kurzmodell - 800 Euro bei 18 Monaten Bezug (drei davon vom zweiten Elternteil) dazu ausgebaut werden soll. Nun scheint fix, dass eine vierte Variante kommt.

Damit würde sich die Bandbreite des Kindergeldbezugs von 36 Monaten (lange Variante, 436 Euro monatlich) über 24 Monate (624 Euro pro Monat), 18 Monate (800 Euro) und eben 14 Monate. Letztere Variante soll laut "Kurier" mit einem Monatsbetrag von 1.000 Euro auch einkommenslosen Beziehern und Bezieherinnen zur Verfügung stehen.

Demnach noch offen soll die Frage der Partnerbeteiligung bzw. der Bezugsdauer für Alleinerziehende sein: Sämtliche oben genannte Zeiträume gelten nur dann zur Gänze, wenn beide Elternteile in Karenz gehen. Die SPÖ will die volle Bezugszeit für Alleinerziehende, die ÖVP argumentierte bisher, dass eine entsprechende Maßnahme den gewünschten Effekt der steigenden Väterbeteiligung erst recht wieder dämpfen würde.

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Es gibt 9 Beiträge zu diesem Thema
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Kommentar von:kräuterhexe130.06.2009 09:22 Uhr
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@ dr wianar
Ihr Beitrag ist sehr gut . Ich kann ihnen 100% zustimmen. Ich sehe in meinen Bekanntenkreis wie die Kinder mit Geschenken überhäuft werden . Die Kinder möchten das Alles gar nicht ,sie wären mit weniger auch zufrieden . Was die Kinder möchten und brauchen ist Liebe und Geborgenheit und das die Eltern Zeit wieder ür sie haben.
Kommentar von:klaki29.06.2009 20:14 Uhr
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ja
das siehst du dann wenn du mal kinder hast ob du sie dann mit 1 jahr verstellen willst - ja geringfühgig und fast voll arbeiten ist ein bisschen ein unterschied - meine kleine ist jetzt 15 Monate alt und ich gehe auch geringfügig arbeiten - 6 Stunden die Woche und das reicht mir zur genüge - sie sind einfach noch zu klein!!!
Und wieviel muss man erst arbeiten um 1000 Euro rein zu bekommen??? Also finde ich es nicht so toll... Und wenn du willst kanns du deine Kinder ja von der Nanny erziehen lassen, aber ich habe Kinder bekommen um ihnen eine Mutter zu sein und nicht eine Karrierefrau von denen sie nur materielles bekommen.
lg
Kommentar von:Chiaras_mum29.06.2009 16:53 Uhr
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Politiker ständig etwas neues!
Ich habe meine Tochter 2006 bekommen und da hat es noch keine varianten gegeben. obwohl ich 24 Monate in Karenz war habe ich nur 436 Euro bekommen, davor hatte ich das dreifache für mich allein gehabt und mit Kind hatte ich nur ein drittel von meinem Gehalt obwohl wir zu 2 waren !!

Ich bin allgemein dafür das das Kinderbetreuungsgeld (karenzgeld) vom gehalt berrechnet wird 80 % sind ja da recht gut und man für ca 18 -24 Monate zu Hause bleiben kann.. denn dann ist das Kind in einem alter und reif für Kindergarten oder sontige Betreuungseinrichtungen..

Familien die Notstandshilfen beziehen, Arbeitslos sind, sonst nie gearbeitet haben sollen einen fix Betrag von 436 -624 Euro bekommen, denn wieso bekommen solche auch 1000 euro bei 14 Monate obwohl sie nichts dafür getan haben und Familien die immer brav berufstätig waren auf das selbe niveau hinuntergestuft werden.

Ich kann mir schon gut denken bei welchen sozialen Schichten die Geburtenraten nach diesem Gesetz ansteigen wird.

Hätte auch noch gerne ein 2tes Kind und die 80% vom Gehalt sind verlockend aber wüsste nicht ob ich mein Kind mit 14 Monaten schon in den Kindergarten und Co geben würde.. ab 18 -24 Monaten ist es ok aber davor müsste ich es noch gut überlegen denn da sind sie schon noch sehr klein.

Bin jetzt mit einem Kind noch Vollzeit arbeiten um den Lebensstandart bei zu behalten jedoch viel Zeit fürs Kind bleibt da leider nicht und ab dem 2ten Kind wäre es unmöglich noch vollzeit beschäftigt zu sein.
Kommentar von:dr_wianar29.06.2009 17:03 Uhr
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Blubb und Lall
...ich habe meine Tochter...bla bla bla!
Ich habe drei Söhne aufgezogen - meine Frau ist nie arbeiten gegangen - und ich hatte nur ein durchschnittliches Gehalt.
Wir konnten uns keine Urlaube oder Schiferien leisten. Aber eines konnten wir - Zeit - viel Zeit mit unseren Kindern verbringen.
Alle drei haben maturiert und zwei studieren in Wien. Ich arbeite immer noch alleine.
Also - lernt mal sparen und mit dem auszukommen was vorhanden ist.
Nur vom Staat zu fordern ist wenig - herzlich wenig!
Mir graut vor unserer Zukunft mit Menschen die egoistisch und auch sonst nur an sich selber denken und ständig nur Forderungen stellen!
Kommentar von:Chiaras_mum30.06.2009 09:25 Uhr
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dr_wianar
Deine Frau ist nie arbeiten gegangen und arbeitet noch immer nicht.. wieso denn nicht?

Wenn die Kinder eh schon studieren.. bekommt ja vom staat dann auch noch Familienbeihilfe, eventuell Wohnbeihilfe und was weiß ich was man alles so bekommt wenn man nicht arbeitet.. und du willst erzählen immer nur vom Staat fordern ist wenig -- herzilich wenig..wer wird dann eventuell vom Staat mit finanziert.

Mein Patner und ich gehen beide Vollzeit arbeiten.. bekommen nichts vom Staat absolut nichts.. keine Wohnbeihilfe, zahlen vollen Kindergarten usw usw... dann möchte ich wenigstens vom Staat unterstützt werden in den Jahren wo ich ein Baby bzw Kleinkind zu Hause habe um meinen Lebensstandart zu halten.

Geld ist nicht alles ist schon richtig.. Gesundheit und zeit ist wichtig.. ich verbringe die stunden die ich mit meiner Tochter habe intensiv..wo andere den ganzen tag zu Hause sind und sich deshalb auch nicht mehr mit dem Kind beschäftigen.

Meine Tochter hat einen geregelten alltag.. sie weiß das man in den Kindergarten gehen muss, die Eltern arbeiten, die Wochenenden etwas gemeinsam unternimmt und das wenn man in den Urlaub fahren möchte, etwas neues haben will usw man dafür arbeiten gehen muss.
Sie geht gerne in den Kindergarten und Co und ich weiß das sie ein sehr glückliches Kind ist und die Zeit die wir intensiv für sie haben genießt.
Kommentar von:dr_wianar30.06.2009 16:48 Uhr
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Wieder nur Blubb und Lall
Dort ober den Augen bzw. dahinter ist das menschliche Gehirn - bei den meisten wenigstens.
Denken tut nicht weh - mit Köpfchen schief halten geht es auch - da rinnt das Hirn dann zusammen und mit dieser Masse kann Mann und Frau dann denken.
Trotz ordentlicher Ausbildung (ich meine Matura Riedenburg) ist das ja, bekommt Frau mit einem gewissen Alter (genauso wie Mann) kaum mehr eine adäquate Anstellung. (Das Wort Job verwende ich bewusst nicht)
Somit "verdingt" sich meine Gattin als freiwillige Altenpflegerin und tut das ganz gerne und völlig gratis - aber nicht umsonst!
Reicht Ihnen meine Antwort - oder soll ich noch was dazu schreiben? Ach ja - und ein Enkel haben wir auch schon!
Wie gesagt - denken tut nicht weh ist aber bei den meisten umsonst und auch gratis!
Kommentar von:Aussergolm29.06.2009 15:49 Uhr
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........
Kann dir Nur Recht geben
Warum sollten Frauen nicht arbeiten gehen
Es gibt auch solche die müssen Arbeiten das sie über die runden Kommen

Ich finde es gut das endlich was passiert!!!
Kommentar von:klaki29.06.2009 12:07 Uhr
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klingt ja toll
und wo werden die 14 Monat alten Baby dann "abgeschoben" damit die Mamas diesen Beitrag wieder reinbekommt?
Für mich klingt das nicht nach Kinderbetreuungsgeld - denn ich finde Kinder mit 14 Monaten sollten immer noch von der Mutter betreut werden - zumindest hauptsächlich, und um z.b. 1000 euro wieder reinzubekommen muss die Mutter sicher 30 - 40 Stunden Woche arbeiten gehen, und dann kommt noch die Kinderbetreuung dazu die man zahlen muss...

also klingt alles sehr verlocken, aber im endefekt noch mehr Nachteile für Mutter und Kind.
Kommentar von:uranusmaus29.06.2009 14:03 Uhr
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so ganz stimme ich dir nicht zu.
ich bin auch eine frau und ich möchte auch kinder haben aber ich möcht auch spätestens nach einem jahr wieder arbeiten...ich hab viel für meine karriere getan und deswegen ist mir mein job sehr wichtig...

und wenn man es sich planen kann, dann sollte man das auch tun können.

ich bin sicher das vielen frauen eine geringfügige oder teilzeitbeschäftigung in der karenzzeit gut tun würde.....
 

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