Nationalfeiertag ein Donnerstag, Allerheiligen und Allerseelen Mittwoch und Donnerstag. Die Feiertage fallen ideal für die Nutzung von Fenstertagen für "künstliche" Herbstferien. Umfrage
„Echte“ Herbstferien sind mit Ausnahme des Ländles in Österreich nicht vorgesehen. Jede Schule verfügt aber über vier (Pflichtschulen) oder fünf (weiterführende Schulen) „schulautonome“ Tage, die sie im Rahmen der Schulpartnerschaft frei geben kann. Ob sie diese jetzt für „künstliche“ Herbstferien verwendet oder zum Auffüllen von Fenstertagen nach den Donnerstag-
Wien für Abschaffung schulautonomer Tage
Den 27. Oktober mittels schulautonomen Tag freizugeben, hat auch die Tiroler Landesschulbehörde empfohlen. Sechs Höhere und Mittlere Schulen haben darüber hinausgehend vom 26. Oktober bis 2. November „künstliche“ Herbstferien, gab Bernhard Deflorian vom Präsidium des Landesschulrates an. Manche Schulen hätten zusätzlich auch den 3. November freigegeben. In Innsbruck hat der Bezirksschulrat, Regierungsrat Edmund Mauracher, einen Appell an alle städtischen Pflichtschulen gerichtet, zumindest in den Bildungseinrichtungen in gleichen Stadtteilen, die freien Tage im Herbst einheitlich zu regeln. Mauracher ging davon aus, dass sie sich an diese Vorgabe halten.
Sehr schulsparten-
Keine Empfehlungen und nur wenige Daten gibt es in der Steiermark, Niederösterreich und Wien: In der Steiermark gibt es nur für 13 von insgesamt 100 Bundesschulen dank schulautonomer Tage Herbstferien zwischen 30. Oktober und 3. November, erklärte Eva Ponsold, Büroleiterin des Amtsführenden Landesschulratspräsidenten Wolfgang Erlitz (S). Zwei Bundesschulen hätten sich zusätzlich den 27. Oktober als schulautonomen Tag genommen und somit etwas länger frei, viele hätten auch nur einen Fenstertag frei gegeben. Für den Pflichtschulbereich gebe es noch keine Zahlen, man müsse erst das Schulforum Mitte Oktober abwarten.
In Niederösterreich liegen dem Landesschulrat keine Zahlen darüber vor, wie viele Schulen von der Möglichkeit zu Herbstferien Gebrauch machen, hieß es unter Hinweis auf die Schulautonomie. Auch in Wien gibt es mangels zentraler Erfassung keine Angaben über die Zahl der Schulen mit Herbstferien.
Die Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl würde die schulautonomen Tage am liebsten ganz abschaffen, weil sie zu einer Mehrbelastung von Eltern führen, die Kinder an mehreren Schulen haben. Es könne nicht Aufgabe der jeweiligen Schule sein, sich selbst zusätzliche Ferientage zu verschaffen, hieß es aus dem Stadtschulrat.
Kommentar von: Kritikus am 13.10.2006, 10:02 Uhr
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Ein kleines Beispiel großer Unfähigkeit. Zumindest im Wiener Stadtschulrat scheint der Verstand noch vorhanden zu sein. | |
| Kommentar von: FekLeyrTarg am 27.08.2008, 13:33 Uhr | antworten | melden |
Ich finde, wir sollten eine "Pro-Herbstferien"-Demonstration veranstalten. | |
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