In Österreich gibt es weiterhin keine einheitliche Regelung für Herbstferien. Nur in Vorarlberg wird, wie schon im Vorjahr, den Schülern um Nationalfeiertag und Allerheiligen herum einheitlich eine zehntägige Auszeit gegönnt.
„Echte“ Herbstferien sind grundsätzlich in Österreich nicht vorgesehen. Jede Schule verfügt aber über vier (Pflichtschulen) oder fünf (weiterführende Schulen) „schulautonome“ Tage, die sie im Rahmen der Schulpartnerschaft frei geben kann. Ob sie diese jetzt für „künstliche“ Herbstferien verwendet oder zum Auffüllen von Zwickeltagen nach den Donnerstag-
Nach Einschätzung der Elternvereine nutzen die AHS ihre schulautonomen Tage eher für Herbstferien als die Pflichtschulen. Von flächendeckend leeren Schulklassen vom Nationalfeiertag bis Allerseelen kann also keine Rede sein. Praktisch überall frei ist aber der 31. Oktober, der sich als „Zwickeltag“ am Montag dafür ideal anbietet -
Keine genauen Zahlen über die Nutzung der schulautonomen Tage für Herbstferien gibt es in Wien, Oberösterreich, Tirol, Salzburg und dem Burgenland. Am klarsten ist dagegen die Lage in Vorarlberg: Gleich zehn Tage (von 24. Oktober bis 2. November) bleiben die Pflicht-
In der Steiermark können sich nur wenige Kinder und Jugendliche auf „Herbstferien“ freuen. Für den AHS-
Die meisten Kärntner Schüler dürfen sich dagegen auf eine längere Auszeit freuen. An der Mehrzahl der Schulen ist laut Landesschulratspräsidentin Claudia Egger (B) vom Nationalfeiertag bis zum Allerseelentag unterrichtsfrei. Dabei soll aber sichergestellt werden, dass an den schulautonomen Tagen zwar die Schüler frei haben, die Lehrer dagegen ihre notwendigen Konferenzen oder Fachtagungen abhalten. Ähnlich äußern sich auch Elternvertreter: An zwei der schulautonomen Tage soll es verpflichtende schulinterne Lehrer-
In Salzburg hat der Landesschulrat heuer erstmals für zwei der schulautonomen Tage eine Empfehlung abgegeben, darunter auch für den 31. Oktober. “Über 90 Prozent haben sich dieser Empfehlung angeschlossen und somit zumindest kurze Herbstferien von fünf Tagen (Samstag bis Mittwoch, Anm.) geschaffen“, schilderte Landesschulrats-
Die Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl würde die schulautonomen Tage am liebsten ganz abschaffen, weil sie zu einer Mehrbelastung von Eltern führen, die Kinder an mehreren Schulen haben. Es könne nicht Aufgabe der jeweiligen Schule sein, sich selbst zusätzliche Ferientage zu verschaffen, hieß es aus dem Stadtschulrat.
Stichwort: Schulautonome Tage
„Schulautonome Tage“ sind Tage, die die Schulen im Rahmen der Schulpartnerschaft frei geben können. Primär sollen sie -
Viele Schulen nützen die schulautonomen Tage -
Wann die schulautonomen Tage angesetzt werden, entscheiden Eltern, Lehrer und Schüler in den schulpartnerschaftlichen Gremien gemeinsam.
Kommentar von: Anonymus am 23.10.2005, 08:09 Uhr
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daß die Herbstferien ein guter Zwischenhalt für Lehrer und Schüler ist. Zeit um Kraft und Energie zu sammeln Jeder normale Arbeiter macht auch Pausen wieso also nicht auch die Kinder sowie Lehrer | |
Kommentar von: nici am 22.10.2005, 13:07 Uhr
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ich wollte nur mal sagen, dass ich es beschissen finde, wenn hier alle blöd über die herbstferien reden. ich sage da nur: tourismus. unheimlich viele leute arbeiten im tourismus und im sommer ist für diese angestellten hochsaison - keine zeit für urlaub! da bieten sich doch die herbstferien wunderbar an, um mit den kindern in ruhe die ferien zu genießen, wenn man im sommer schon keine zeit hatte! also, was redet ihr denn alle blöd über diese ferien? lg nici (ps: freue mich auf die ferien in spanien- im HERBST ) | |
Kommentar von: bösmann am 22.10.2005, 11:53 Uhr
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Dass ein großer Teil der Kinder, wenn das Wetter es nicht gerade besonders gut meint, jetzt wieder daheim vor dem Fernseher, und das noch in vielen Fällen unbeaufsichtigt, sitzen wird, ist den Verantwortlichen offensichtlich scheißegal. Ausbildung täte allen besser! Die Sommerferien waren mehr als lang genug! Sie beschwören dann bei der nächsten Sonntagsrede wieder wer weiß was für hehre Werte und bekunden, wie sehr sie sich doch für Kinder und Jugend einsetzen. | |
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