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Beitrag online gestellt: 21.10.2005 15:08 Uhr
Zuletzt aktualisiert: 21.10.2005 15:08 Uhr
Es gibt 5 Beiträge zu diesem Thema

Weiterhin keine einheitlichen "Herbstferien"

In Österreich gibt es weiterhin keine einheitliche Regelung für Herbstferien. Nur in Vorarlberg wird, wie schon im Vorjahr, den Schülern um Nationalfeiertag und Allerheiligen herum einheitlich eine zehntägige Auszeit gegönnt.

Weiterhin keine einheitlichen "Herbstferien"
In den anderen Bundesländern geht es drunter und drüber: Manche Schulen verwenden „ihre“ schulautonomen Tage für einwöchige Herbstferien, andere geben nur den 31. Oktober frei.

„Echte“ Herbstferien sind grundsätzlich in Österreich nicht vorgesehen. Jede Schule verfügt aber über vier (Pflichtschulen) oder fünf (weiterführende Schulen) „schulautonome“ Tage, die sie im Rahmen der Schulpartnerschaft frei geben kann. Ob sie diese jetzt für „künstliche“ Herbstferien verwendet oder zum Auffüllen von Zwickeltagen nach den Donnerstag-Feiertagen im Frühjahr (oder für beides), das bleibt ihr überlassen. Dementsprechend uneinheitlich sind auch die Ergebnisse in den Ländern, wie ein Rundruf der APA zeigt. Erschwernis: Die Schulen müssen ihre Regelungen dem Landesschulrat gar nicht melden.

Nach Einschätzung der Elternvereine nutzen die AHS ihre schulautonomen Tage eher für Herbstferien als die Pflichtschulen. Von flächendeckend leeren Schulklassen vom Nationalfeiertag bis Allerseelen kann also keine Rede sein. Praktisch überall frei ist aber der 31. Oktober, der sich als „Zwickeltag“ am Montag dafür ideal anbietet - in Oberösterreich hat sogar der Landesschulrat diesen Tag generell frei gegeben.

Keine genauen Zahlen über die Nutzung der schulautonomen Tage für Herbstferien gibt es in Wien, Oberösterreich, Tirol, Salzburg und dem Burgenland. Am klarsten ist dagegen die Lage in Vorarlberg: Gleich zehn Tage (von 24. Oktober bis 2. November) bleiben die Pflicht- und weiterführenden Schulen (Berufsschulen ausgenommen) geschlossen. Möglich wird dies durch eine vorgegebene Bündelung schulautonomer Tage, außerdem müssen die Kinder und Jugendlichen im Ländle an den Dienstagen nach Ostern und Pfingsten die Schulbank drücken.

In der Steiermark können sich nur wenige Kinder und Jugendliche auf „Herbstferien“ freuen. Für den AHS-Bereich gibt es konkrete Zahlen: Nur sechs der insgesamt 48 AHS geben den Schülern am 27. 28. und 31. Oktober frei. „Sehr viele haben nur den 31. Oktober als schulautonomen Tag gemeldet“, hieß es aus dem Büro von AHS-Landesschulinspektor Robert Hinteregger. Ein ähnliches Bild zeichnen die beiden Bezirksschulräte für Graz: Am rechten Mur-Ufer gäbe es in acht von 38 Volks- Haupt- und Sonderschulen vom 26. Oktober bis zum 2. November schulfrei. Viele Schulen hätten sich für die Tage um Pfingsten 2006 als schulautonome Tage entschieden, hieß es aus dem Büro von Bezirksschulinspektor Johannes Lickl. Über 70 Prozent der insgesamt 42 Schulen des linken Mur-Ufers hätten sich nur für einen freien Tag (31. 10.) entschieden, teilte das Büro von Bezirksschulinspektor Josef Lang mit. 15 Prozent der Schulen würden an allen drei Tagen frei geben.

Die meisten Kärntner Schüler dürfen sich dagegen auf eine längere Auszeit freuen. An der Mehrzahl der Schulen ist laut Landesschulratspräsidentin Claudia Egger (B) vom Nationalfeiertag bis zum Allerseelentag unterrichtsfrei. Dabei soll aber sichergestellt werden, dass an den schulautonomen Tagen zwar die Schüler frei haben, die Lehrer dagegen ihre notwendigen Konferenzen oder Fachtagungen abhalten. Ähnlich äußern sich auch Elternvertreter: An zwei der schulautonomen Tage soll es verpflichtende schulinterne Lehrer-Fortbildung geben, so der Vorsitzende des Dachverbands der Pflichtschul-Elternvereine, Kurt Nekula, gegenüber der APA.

In Salzburg hat der Landesschulrat heuer erstmals für zwei der schulautonomen Tage eine Empfehlung abgegeben, darunter auch für den 31. Oktober. “Über 90 Prozent haben sich dieser Empfehlung angeschlossen und somit zumindest kurze Herbstferien von fünf Tagen (Samstag bis Mittwoch, Anm.) geschaffen“, schilderte Landesschulrats-Präsident Herbert Gimpl (S). Etliche Schulen hätten noch zusätzliche Tage genommen, um eine ganze Woche Ferien zu haben, hier lägen ihm aber keine Zahlen vor.

Die Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl würde die schulautonomen Tage am liebsten ganz abschaffen, weil sie zu einer Mehrbelastung von Eltern führen, die Kinder an mehreren Schulen haben. Es könne nicht Aufgabe der jeweiligen Schule sein, sich selbst zusätzliche Ferientage zu verschaffen, hieß es aus dem Stadtschulrat.

Stichwort: Schulautonome Tage

„Schulautonome Tage“ sind Tage, die die Schulen im Rahmen der Schulpartnerschaft frei geben können. Primär sollen sie - vier an den Pflichtschulen, fünf an den weiterführenden Schulen pro Schuljahr - als Ersatz für die abgeschafften „Direktorstage“ dienen. Den Lehrern sollte damit ursprünglich einerseits die Möglichkeit zu gesellschaftlichen Aktivitäten sowie andererseits die Chance zur beruflichen Weiterbildung gegeben werden.

Viele Schulen nützen die schulautonomen Tage - entgegen ihrer ursprünglichen Bestimmung - aber zum Beispiel zur Einrichtung von eigentlich nicht vorgesehenen „Herbstferien“, was nicht nur auf Zustimmung stößt. Klassisches Problem vieler Eltern: Die Lehranstalten setzen „ihre“ schulautonomen Tage sehr unterschiedlich an. Manche Schulen bevorzugen es, statt Tagen zwischen Nationalfeiertag und Allerheiligen „Zwickeltage“ wie etwa nach den Donnerstag-Feiertagen im Mai bzw. Juni frei zu geben: So kommt es häufig vor, dass zwar ein Kind in der Familie daheim bleiben kann, das andere aber in die Schule gehen muss - was zu Betreuungsproblemen der Eltern führt.

Wann die schulautonomen Tage angesetzt werden, entscheiden Eltern, Lehrer und Schüler in den schulpartnerschaftlichen Gremien gemeinsam.

Ihre Meinung
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Was meinen Sie?

Kommentar von: Anonymus am

natürlich Herbstfereien

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Es steht außer Frage ,
daß die Herbstferien
ein guter Zwischenhalt für Lehrer und Schüler ist.
Zeit um Kraft und Energie zu sammeln

Jeder normale Arbeiter macht auch Pausen
wieso also nicht auch die
Kinder sowie Lehrer
Kommentar von: nici am

immer goschand alle blöd!

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servus
ich wollte nur mal sagen, dass ich es beschissen finde, wenn hier alle blöd über die herbstferien reden. ich sage da nur: tourismus.
unheimlich viele leute arbeiten im tourismus und im sommer ist für diese angestellten hochsaison - keine zeit für urlaub! da bieten sich doch die herbstferien wunderbar an, um mit den kindern in ruhe die ferien zu genießen, wenn man im sommer schon keine zeit hatte!

also, was redet ihr denn alle blöd über diese ferien?

lg nici (ps: freue mich auf die ferien in spanien- im HERBST )
Kommentar von: bösmann am

Verantwortungslos

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Wie schon bei der Einführung der Semesterferien(die man damals als Energieferien tarnte) stehen auch bei der Einführung der Herbstferien die Interessen einer Oberschicht und die der Ferienverkäufer vorne dran.

Dass ein großer Teil der Kinder, wenn das Wetter es nicht gerade besonders gut meint, jetzt wieder daheim vor dem Fernseher, und das noch in vielen Fällen unbeaufsichtigt, sitzen wird, ist den Verantwortlichen offensichtlich scheißegal.
Ausbildung täte allen besser! Die Sommerferien waren mehr als lang genug!

Sie beschwören dann bei der nächsten Sonntagsrede wieder wer weiß was für hehre Werte und bekunden, wie sehr sie sich doch für Kinder und Jugend einsetzen.
Kommentar von: Anonymus am

Totaler Stumpfsinn

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diese Herbstferien
Kommentar von: Anonymus am

jhö

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Hey, wo ist der Bericht über die „ NEO-NAZIS „???????
 

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