Bei Feuerquallen -
Strandbesucher, die im Wasser Quallen entdeckten, sollten sich demnach am besten schon vor dem Baden an die örtliche Strandwache wenden, um zu klären, ob die Tiere nur glibberig oder auch giftig sind. In letzterem Fall gelte es, "möglichst Abstand zu halten", sagte Heinzow. Allerdings könnten -
Wer im Meer schwimmt und plötzlich merkt, dass es auf der Haut brennt und schmerzt, sollte demnach möglichst schnell an Land gehen, aber ohne in Panik zu geraten: "Nicht im Wasser wild um sich schlagen -
Als letzten Schritt empfiehlt der Toxikologe das Auftragen einer Brandsalbe oder antiallergischen Salbe. Denn in den meisten Fällen bleibe es bei "Rötung und Juckreiz, vielleicht auch Quaddeln". Allerdings könne die Haut bei sehr starken Toxinen im Mittelmeer oder in tropischen Gewässern auch reagieren wie bei einer regelrechten Verbrennung, inklusive Narbenbildung, und "im sehr seltenen Extremfall können Quallen auch eine allergische Schockreaktion auslösen". Bei einem drohenden Kreislaufzusammenbruch oder Atemnot sei sofort ein Arzt zu Rate zu ziehen. Gleiches gelte "für den Sonderfall, dass man was ins Auge bekommen hat".
Kommentar von: HT66 am 23.07.2008, 10:59 Uhr
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Wenn man jedoch nach etwa 20 min. den Sand mit Wasser abspült, ist die Schmerzempfindung ganz deutlich auf ein absolut erträgliches Maß reduziert. Die Rötungen der Haut hingegen bleiben aber einige Wochen sichtbar; ich hab diese Erfahrungen selbst gemacht. Am Ärgsten ist die Wartezeit zwischen auftragen und abspülen, weil man keine Besserung verspürt, aber es hilft wirklich - eine Wiederholung der "Sandkur" war nicht mehr nötig. | |