Der heurige Literaturnobelpreis geht an ein Werk, das reich ist an Zivilisationskritik: Jean-
Jean-
Nach Literatur-
In der euphorischen Kritik wird gelobt, dass Le Clézio sich entgegen den literarischen Moden dem Erzählen öffnet und so gleich den "noveau roman" hinter sich ließ.
"Das Protokoll" reißt eines der Themen an, denen sich Le Clezio in zahlreichen Romanen, Erzählungen, Kinderbüchern und Essays immer wieder widmen wird: Eine Ekstase der Sinne, die aus außergewöhnlichen Geisteszuständen erwächst -
Der Franzose schreibt über Einzelgänger und ihren Kampf gegen die modernen Zivilisation. In "Desert" etwa wird die marokkanische Schönheit Lalla zum Fotomodel -
Von 1970 bis 1974 vollzog Le Clezio eine prägende Erfahrung: Als Mitarbeiter des französischen Lateinamerikanischen Institutes hat er am Leben der Indianer in Panama teilgenommen -
Er übersetzte aus der tradierten Mythologie der Indianer, widmete sich versunkenen Welten und kontrastierte Paradies-
Der Autor bekannte noch 1965, dass er nicht sicher ist, ob Schreiben eine gute Ausdrucksform ist, unterrichtete später an einer buddhistischen Universität in Thailand und widmete sich ökologischen Fragen.
Dieser Idealismus hat nicht allen seinen literarischen Kollegen gefallen -
Die Höhepunkte und die Schicksalsschläge
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