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ÖEHV-Team unterlag bei Innsbrucker Turnier Slowenien 2:6

Zum Jubeln kamen in Innsbruck nur die Gäste Zum Jubeln kamen in Innsbruck nur die Gäste
Auf Österreichs Eishockey-Teamchef Daniel Ratushny wartet bis zur WM der Division IA vom 23. bis 29. April in Kattowitz viel Arbeit. Am Donnerstag unterlag das ÖEHV-Nationalteam zum Auftakt der “Euro Ice Hockey Challenge” in Innsbruck dem Klassenkollegen Slowenien 2:6 (0:2,1:4,1:0) und patzte dabei vor allem im Defensivverhalten. Erst im Schlussdrittel erfingen sich die Österreicher.

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In ihrem letzten Turnier vor der WM wollten sich die Gastgeber den eigenen Fans ordentlich präsentieren, schließlich soll dieser Kader weitgehend auch in Polen um den Aufstieg spielen. In den ersten zwei Dritteln lief dann aber fast überhaupt nichts im Spiel der Gastgeber. Die Slowenen konnten nach Belieben kombinieren, fanden vor dem Gegentor kaum Gegenwehr vor und profitierten von etlichen ÖEHV-Puck-Verlusten.

In den ersten Minuten machte die rot-weiß-rote Truppe noch eine ganz gute Figur, doch spätestens mit dem 0:1 war jede Ordnung im Spiel der Heimischen verloren. Sabolic (13.) eröffnete den Torreigen, ehe vor dem 0:2 durch Ogranjensek (16.) gleich drei Slowenen alleine auf ÖEHV-Goalie David Kickert zuliefen. Die österreichischen Verteidiger waren bis zum gegnerischen Tor aufgerückt, nach dem Puck-Verlust kam der Konter.

Erneut Ogranjensek (22.), Koblar (24.) und Pretnar (30.) erhöhten bis zur Hälfte des Spiels auf 0:5 und ließen gar Gedanken an eine zweistellige Niederlage aufkommen. Speziell war das 0:5, als Pretnar fast vom eigenen Tor weg unbedrängt durch die ÖEHV-Reihen “spazierte” und einschoss. Danach löste Daniel Madlener Kickert im österreichischen Tor ab, und nicht nur deshalb lief es ab da beim Heimteam auch entschieden besser.

Manuel Geier traf nach schöner Vorarbeit von Brian Lebler und Raphael Herburger zu Österreichs erstem Tor (33.), und wurde auch zu Österreichs bestem Spieler gekürt. Pem stellte zwar nur 82 Sekunden später den alten Abstand wieder her (25.), doch das dritte Drittel ging durch ein Tor von Fabio Hofer im Powerplay (42.) mit 1:0 an Österreich. So wurde die Niederlage doch noch einigermaßen in Grenzen gehalten.

“Die letzten 20 Minuten waren das Positive, da müssen wir darauf aufbauen”, sagte Ratushny. “Davor waren wir nicht bereit. Das Tempo war höher als in der Liga. Wenn wir ein hohes Tempo spielen, machen wir Fehler. Wir können von diesem Spiel lernen, wir brauchen dieses Spiel, auch wenn es schmerzlich ist.” Selbstkritisch war u.a. Alexander Pallestrang: “Ich persönlich muss besser spielen, das ist nicht akzeptabel.”

Geier sah auch in der Einstellung ein Manko bei den Österreichern. “Wir müssen schauen, dass man hungrig ist in den Zweikämpfen”, sagte er im ORF-Interview. “Wir haben zu sehr zugeschaut. Man muss wenigstens schauen, dass man kämpft. Aber das haben wir auch nicht gemacht. In den zweiten 30 Minuten haben wir unseren Rhythmus gefunden und auch Zweikämpfe gewonnen.”

Im ersten Spiel des Turniers hatten die Slowaken gegen Frankreich in einem Duell zweier A-Nationen 2:1 (0:1,1:0,1:0) gewonnen. Die Slowaken sind am Freitag (20.20 Uhr) nächster Österreich-Gegner. “Wir müssen das Tempo aus den letzten 20 Minuten spielen”, gab Ratushny gleich als Devise aus. Am Samstag geht es für die Österreicher zum Turnierabschluss gegen die Franzosen (16.00, live jeweils ORF Sport +).



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