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ÖFB-Team startete mit 1:1 gegen Schweden

David Alaba verwandelte einen Elfmeter David Alaba verwandelte einen Elfmeter
Das österreichische Fußball-Nationalteam ist mit einem Heimremis gegen Schweden in die EM-Qualifikation gestartet. Die Österreicher mussten sich am Montag als aktivere Mannschaft mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Die Tore vor 48.500 Zuschauern im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion erzielten ÖFB-Star David Alaba aus einem Handelfmeter (7.) bzw. Erkan Zengin (12.) bereits in der Anfangsphase.

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ÖFB-Teamchef Marcel Koller verzichtete zum Quali-Auftakt auf Überraschungen. Robert Almer behielt auch als Ersatztorhüter von Hannover 96 den Status als Nummer eins. Die Innenverteidigung bildeten wie erwartet Aleksandar Dragovic und Martin Hinteregger, rechts in der Viererkette verteidigte Florian Klein. Als Sturmspitze schenkte Koller erneut Marc Janko das Vertrauen. Nach 68 Minuten ersetzte Team-Rückkehrer Rubin Okotie den Australien-Legionär.

Im zentralen Mittelfeld sorgte Julian Baumgartlinger als Nebenmann von Alaba für Stabilität. Das ÖFB-Team hatte über weite Strecken mehr vom Spiel. Die Schweden kamen selten zu gefährlichen Torszenen, agierten aus einer gesicherten Abwehr heraus. Einzig Superstar Zlatan Ibrahimovic war als Mittelstürmer im 4-3-3-System von Defensivaufgaben entbunden, blieb in seinem 100. Länderspiel aber blass.

Österreich erwischte einen Traumstart. Nach klugem Zuspiel von Zlatko Junuzovic flankte Alaba Schwedens Sebastian Larsson an die Hand. Den fälligen Elfmeter verwertete der Bayern-Star selbst sicher im linken oberen Eck. Seine sieben Länderspieltore hat der 22-Jährige allesamt in Pflichtspielen erzielt. Schon beim 2:1-Heimsieg gegen Schweden in der vergangenen WM-Qualifikation hatte Alaba die ÖFB-Auswahl per Strafstoß in Führung gebracht.

Diesmal hielt sie aber nur fünf Minuten. Nach einer langen Freistoßflanke köpfelte Ibrahimovic Alaba an. Der Ball landete bei Zengin, der von knapp innerhalb des Strafraums ins kurze Eck traf. Wenig später sorgte der Flügelspieler des türkischen Erstligisten Eskisehirspor – nur aufgrund einer Verletzung von Jungstar Nabil Bahoui ins schwedische Team gerutscht – mit einem Lattenschuss für eine weitere Schrecksekunde (15.).

Die Österreicher erspielten sich ein Übergewicht, gingen mit ihren wenigen Chancen aber zu fahrlässig um. Marko Arnautovic schoss aus aussichtsreicher Position über das Tor (16.), Martin Harnik nach einer flachen Corner-Variante ebenso (27.). Auch Schwedens Keeper Andreas Isaksson durfte sich auszeichnen. Erst parierte er einen Drehschuss von Harnik (38.), dann einen Versuch von Baumgartlinger (40.).

Ibrahimovic fiel neben seinem etwas glücklichen Assist mit Härteeinlagen auf, kam für einen leichten Check mit der Schulter gegen Alaba aber ungeschoren davon (20.). Einen Freistoß aus guter Position setzte der Stürmerstar von Paris St. Germain in die Mauer (76.).

Nach Seitenwechsel erhöhten die Österreicher vorerst den Druck. Ein Hinteregger-Kopfball ging neben das Tor (50.), einer von Janko aus deutlich besserer Position ebenso (54.). Bei einem Fernschuss des starken Junuzovic benötigte Isaksson die Fäuste (53.), danach ließ das Tempo aber merklich nach.

Eine echte Schlussoffensive blieb aus. Immerhin bewahrheitete sich das Spruchband “Wien ist eine uneinnehmbare Festung”, das die ÖFB-Fans vor Spielbeginn präsentiert hatten. Die Schweden gingen auch im 13. Anlauf in der Bundeshauptstadt nicht als Sieger vom Platz.

Die Österreicher sind nun fünf Heimspiele bzw. insgesamt sechs Partien in Folge ungeschlagen. In der EM-Qualifikation geht es am 9. Oktober auswärts in Moldawien weiter. Drei Tage später heißt der Gegner in Wien Montenegro, ehe das Länderspieljahr am 15. November mit einem weiteren Heimspiel gegen Russland, den ersten Tabellenführer der Gruppe G, abgeschlossen wird.



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