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ÖFB-U17 nach 0:1 gegen Iran bei WM out

Auch Horbath konnte nicht überzeugen Auch Horbath konnte nicht überzeugen
Für Österreichs U17-Nationalteam sind die Träume vom Achtelfinale bei der Fußball-WM in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgeträumt. Im letzten Gruppenspiel am Freitag musste sich die Auswahl von Hermann Stadler dem Iran mit 0:1 geschlagen geben und beendeten Pool E auf dem letzten Platz.

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Ausgerechnet im Entscheidungsspiel brachte die Elf von Hermann Stadler ihre bisher schwächste Leistung, hatte mit einem Lattenschuss und einem nicht gegebenen Elfer aber auch Pech. “Wir sind enttäuscht”, meinte Stadler. Das 2:2 gegen Kanada zum Auftakt bleibt nach dem 2:3 gegen Argentinien damit das einzige kleine Erfolgserlebnis für Österreich.

Der ungeschlagene Iran sicherte sich dank des ersten Sieges den Aufstieg und mit 5 Punkten Platz zwei hinter Argentinien, das sich im Parallelspiel 2:0 gegen Kanada durchsetzte. Die Nordamerikaner landeten mit 2 Zählern auf Rang drei vor der ÖFB-Auswahl und flogen ebenfalls aus dem Turnier.

Österreich fand in Al Ain von Beginn an gegen die spielerisch biederen, aber kollektiv kampfstarken Iraner nicht zum gewünschten Spielfluss, offenbarte zudem in der Defensive immer wieder gefährliche Lücken. Mit einem Defensivschnitzer brachte man sich in der 36. Minute dann auch in die Bredouille: Seyyedi hatte bei seiner Soloaktion leichtes Spiel gegen Baumgartner und Lercher und schoss aus wenigen Metern ein (36.). Dabei hatten Dominik Baumgartner (Kopfball übers Tor/17.) und vor allem Adrian Grbic mit seinem Freistoß aus rund 25 Metern an die Latte (19.) gute Möglichkeiten gehabt, Österreich in Führung zu bringen.

Rot-Weiß-Rot konnte davon aber auch nach dem Seitenwechsel nicht profitieren, setzte neuerlich keinen offensiven Nadelstiche gegen die gut sortierte iranische Abwehr. Erst nach fast einer Stunde fand man wieder eine echte Möglichkeit vor: Nach einer schönen Aktion von Ripic im Strafraum wurde der Salzburger vom gegnerischen Goalie im Verbund mit einem Abwehrspieler gelegt, die Pfeife des kolumbianischen Schiris blieb aber stumm (59.). Wenig später prüfte der eingewechselte Endlicher mit einem Weitschuss den iranischen Schlussmann (65.), schließlich köpfelte Peric nach Lazaro-Freistoß aus wenigen Metern am Tor vorbei (77.).

“Wir wollten über Kombinationsspiel zum Erfolg kommen, das ist uns nicht gelungen”, gab Stadler nach der Partie zu. “Der Iran hat den Sieg verdient, obwohl er kaum Chancen hatte. Das Motto war ‘Siegen oder Fliegen’, wir haben uns heute sicher viel mehr erwartet.”



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