Akt.:

Ölpest – Entlastungsbohrung wegen Sturms gestoppt

Ölpest – Entlastungsbohrung wegen Sturms gestoppt
Ein aufziehender Tropensturm hat Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zerschlagen. Der BP-Konzern setzte am Mittwoch (Ortszeit) die Entlastungsbohrung an der sprudelnden Ölquelle aus und hat den Bohrschacht vorläufig verschlossen, wie BP-Vizepräsident Kent Wells mitteilte.

Korrektur melden

Die Entlastungsbohrung sollte eigentlich spätestens zum Monatsende abgeschlossen sein. Sie soll genutzt werden, um Schlamm und Zement in die Ölquelle zu pumpen und sie endgültig zum Versiegen zu bringen. Zuletzt war vorgesehen, das Unklar war am Donnerstag noch, ob die mit den Reparaturarbeiten betrauten Techniker das Gebiet verlassen müssen. Sollten sie an Land zurückkehren, so könnte es zwei Wochen dauern, bis sie ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

Leck auf diese Weise Anfang August zu schließen. Doch in der Karibik braut sich ein Sturm zusammen, der am Wochenende den Golf von Mexiko erreichen könnte. Bereits am Mittwoch war die Gewitterfront über Haiti und die Dominikanische Republik hinweggezogen, bis Freitag könnte sie sich zu einem Tropensturm auswachsen.

Im schlimmsten Fall könnte es notwendig werden, die in der vergangenen Woche über das defekte Bohrloch gestülpte Verschlusskappe wieder zu öffnen. Dann würde erneut Öl ins Meer fließen. Der Krisenmanager der US-Regierung, Thad Allen, erklärte, wenn BP wegen des Sturms die Lage unter Wasser am defekten Bohrloch nicht mehr unter Beobachtung halten könne, müsse die Kappe geöffnet werden.

Der Eigentümer der von BP genutzten Ölplattform “Deepwater Horizon”, deren Untergang die Katastrophe ausgelöst hatte, geriet unterdessen wegen möglicher Wartungsfehler in die Kritik. Die Zeitung “New York Times” berichtete, Transocean habe das defekte Ventil über dem Bohrloch seit 2000 nicht mehr überprüft. Dabei sei eine Wartung alle drei bis fünf Jahre Vorschrift. Transocean erklärte dazu, man habe sich an die Empfehlungen des Herstellers gehalten.

Ein US-Bundesrichter untersagte am Mittwoch Ölfirmen vorerst die Erschließung von Öl- und Gasfeldern vor der Nordwestküste Alaskas. Bezirksrichter Ralph Beistline erklärte zur Begründung, die frühere US-Regierung von Präsident George W. Bush habe Umweltrecht missachtet, als sie die Bohrrechte im Februar 2008 verkaufte. Der Verkauf der Bohrrechte in der Tschutkschen-See brachte seinerzeit fast 2,7 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) ein. Der Konzern Royal Dutch Shell wollte ursprünglich in diesem Sommer drei Probebohrungen in dem Gebiet durchführen.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Albino-Orang-Utan bekommt eine eigene künstliche Insel
Der vielleicht einzige wildlebende Albino-Orang-Utan der Welt soll in Indonesien eine eigene künstliche Insel [...] mehr »
Deutsches U-Boot aus erstem Weltkrieg gefunden
Vor der Küste Belgiens wurde ein rund 100 Jahre altes deutsches U-Boot gefunden. Es scheint äußerlich [...] mehr »
Erneut Hochwasser in Mumbai – Erdrutsche in Nordost-Indien
Schwerer Monsunregen hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen die indische Metropole Mumbai überschwemmt und den [...] mehr »
Hurrikan “Maria” erreichte Puerto Rico
Hurrikan "Maria" hat die US-Karibikinsel Puerto Rico erreicht. Satellitenbilder und Daten von Wetterstationen auf der [...] mehr »
Ihre letzten Worte waren “Ich liebe Dich, Mama”
Eine unglaublich tragische Geschichte: 24-Jährige stirbt in Kanal und telefoniert beim Ertrinken mit ihrer Mutter. mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Blond wie Khaleesi – Emilia Clarkes neue Frisur

Taylor Swift: Von der Diva zum Zombie

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung