Akt.:

Österreicher zufrieden mit Gesundheitsversorgung und ELGA

Gesundheitsversorgung wird gut bewertet Gesundheitsversorgung wird gut bewertet
Die Zufriedenheit der Österreicher mit der Gesundheitsversorgung ist ungebrochen hoch. 85 Prozent der Befragten in einer Umfrage des Gesundheitsministeriums sahen das im Vorjahr so, hieß es am Freitag in einer Pressekonferenz. Positiv wurden auch die kommenden Primärversorgungszentren und die elektronische Gesundheitsakte ELGA eingeschätzt.

Korrektur melden


Die Umfrage namens “Gesundheitsbarometer” wird seit 2009 mehrmals jährlich mit jeweils rund 1.000 Teilnehmern aus der Wohnbevölkerung ab 16 Jahren durchgeführt, verantwortlich ist das Institut für Strategieanalysen (ISA) von Peter Filzmaier. Über die Jahre sei der Gesamtbefund “ein sehr positiver”, befand dieser.

Die Zufriedenheit sei stets bei mehr als vier Fünftel der Befragten gelegen, wobei der höchste Wert mit mehr als 90 Prozent 2009 erreicht wurde. Veränderungen hätten dabei regelmäßig mit Budgetdebatten zu tun gehabt, so Filzmaier. Speziell die Generation 50+ sei besonders zufrieden, Frauen etwas kritischer als Männer.

Abgefragt werden immer auch aktuelle Themen, diesmal die Primärversorgungszentren und die ELGA. Auch hier sind die Befunde positiv. 70 Prozent erwarten sich eine bessere Gesundheitsversorgung von der Primärversorgung, 66 Prozent wollen eine solche Anlaufstelle in Anspruch nehmen. Erwartet werden vor allem kurze Wartezeiten und eine umfassende Beratung. Weniger Bedeutung wird langen Öffnungszeiten zugeschrieben.

Stark gestiegen ist die Bekanntheit von ELGA (2011: 37 Prozent, 2015: 82 Prozent), und 63 Prozent halten eine verbesserte Versorgung durch diese für möglich. Negative Auswirkungen befürchten nur acht Prozent, wobei hier die Sorge vor Datenmissbrauch ganz oben steht.

Wichtigste Informationsquelle über Gesundheitsthemen ist für die Bevölkerung inzwischen das Internet mit 55 Prozent, noch vor dem Hausarzt (45), Tageszeitungen (17) und dem Facharzt (14 Prozent). Bei der Vertrauenswürdigkeit liegt der Hausarzt mit 44 Prozent allerdings weiter ganz vorne, dann kommt die Informationsquelle Internet mit 20 und der Facharzt mit 13 Prozent.

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) freute sich über die konstante Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem. Die zuletzt negativen Daten einer Spitalsärztebefragung der Wiener Ärztekammer wollte sie “nicht überbewerten”. Auch Projekte wie die Primärversorgung und ELGA hätten durchaus Rückhalt in der Bevölkerung. Nächster Schritt sei der Probebetrieb der E-Medikation in der Steiermark. Für das geplante Primärversorgungsgesetz gebe es enge Abstimmungen der drei Auftraggeber, also von Bund, Ländern und Sozialversicherung, und erste Gespräche mit der Ärztekammer.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Israels ehemaliger Präsident Shimon Peres gestorben – Arzt
Der ehemalige israelische Präsident Shimon Peres ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Das bestätigte sein [...] mehr »
Athen will Flüchtlinge auf griechisches Festland bringen
Griechenland will Flüchtlinge nicht länger in den überfüllten Lagern auf den Ostägäis-Inseln festhalten. "Wir [...] mehr »
Griechisches Parlament stimmte weiterem Reformpaket zu
Das griechische Parlament hat am Dienstagabend einem weiteren Reformpaket zugestimmt. 152 der 153 Parlamentarier der [...] mehr »
Ermittler präsentieren Beweise zum Abschuss von Flug MH17
Gut zwei Jahre nach dem Abschuss des Passagierfluges MH17 über der Ostukraine legen die strafrechtlichen Ermittler die [...] mehr »
EU-Kommission präsentiert Zwischenstand in Flüchtlingskrise
In der Flüchtlingskrise zieht die EU-Kommission eine Zwischenbilanz der Zusammenarbeit mit der Türkei. Die Brüsseler [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Hardy Krüger junior: Bin nach Tod meines Sohnes spiritueller geworden

Gibt es bald ein “Sex and the City”-Comeback?

Sophia Thomalla warnt vor übergewichtigen Models

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung