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Österreichs Speedpiloten im Wengener Kombi-Slalom gefordert

Romed Baumann will im Rennen mehr zeigen als im Training Romed Baumann will im Rennen mehr zeigen als im Training
In Abwesenheit von Weltmeister Marcel Hirscher (Verzicht) und dem Schweizer Olympiasieger Sandro Viletta (verletzt) geht am Freitag in Wengen die erste von drei alpinen Kombinationen in diesem Winter in Szene (10.30/14.00 Uhr).

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Liveticker zum Rennen ab 10:30 Uhr

Österreichs durchwegs aus dem Speedlager kommende Athleten müssen sich in der Abfahrt eine gute Ausgangsposition verschaffen und dürfen im Slalom nicht zu viel verlieren. Der ÖSV gibt potenzielle Starter wie die verletzten Joachim Puchner, Matthias Mayer, Markus Dürager und Thomas Mayrpeter vor, der aktuelle WM-Vierte Romed Baumann, Vincent Kriechmayr, Max Franz und Otmar Striedinger sind aber hochmotiviert. Und auch Hannes Reichelt wird wie andere Speedspezialisten am Start stehen, allerdings nur in der Kombiabfahrt als zusätzliches Training für die Spezialabfahrt am Samstag, den Slalom wird er auslassen. Genauso machen das der Schweizer Beat Feuz, der Kanadier Erik Guay und der Slowene Andrej Sporn.

Baumann, WM-Bronzemedaillengewinner von 2013 in Schladming hinter den auch in Wengen mitstreitenden Ted Ligety (USA/WM-Bronze 2015) und Ivica Kostelic (CRO/Olympia-Silber 2014), wartet am Lauberhorn noch auf ein Spitzenresultat, im Vorjahr war er Elfter.

Baumann im Training weit zurück

“Wenn nur ein Training ist, ist es immer schwierig”, sagte Baumann zur Ausgangsposition. Am Donnerstag kam er überhaupt nicht zurecht, hatte 3,10 Sekunden Rückstand auf den Trainingsschnellsten Aksel Lund Svindal aus Norwegen. “Ich bin nicht in den Rhythmus gekommen, das hat sich bis unten durchgezogen. Morgen muss ich die Abfahrt in den Griff bekommen und der Slalom ist dann ein bisschen eine Wundertüte. Top-Ten wäre gut.”

Drei Tage Slalomtraining hat er in diesem Kalenderjahr in den Beinen. “Verglichen mit dem Slalomumfang eines Alexis Pinturault (war im Abfahrtstraining nur 3,67 zurück/Anm.) ist das nichts. Ich zehre noch von meinen früheren Jahren, bin ja mit dem Slalom in den Weltcup gekommen”, meinte Baumann. Er könne nicht das volle Risiko nehmen. “Dafür habe ich zu wenig Tore in den Haxen. Ich muss schauen, dass ich von oben nach unten eine stabile Fahrt mache. Wenn geht ohne Fehler, das ist das Hauptziel.”

Die Schwierigkeit sei, dass man sich mit einer guten Abfahrt eine schlechte Startnummer im Slalom einfange. “Wenn die Slalomspezialisten die Abfahrt halbwegs fahren, kommen sie unter die 30 und gehen mit einer guten Nummer in den Slalom.” Da sich die Piste nun aber sehr eisig präsentiert, sollte das nicht so eine große Rolle spielen. Der Slalom wurde übrigens auf die Abfahrtsstrecke verlegt, ebenso wie der Spezialslalom, weil die Organisatoren bei der Pistenpräparierung wegen des Schneemangels Prioritäten setzen mussten.

Kriechmayer zeigt im Training auf

“Ich bin einer der wenigen, denen das gefällt. Die Kombi hat mir immer schon getaugt. Aber für eine gute Platzierung muss man auch eine gute Leistung zeigen”, sagte der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr, der die Kombiabfahrt auch als gute Vorbereitung auf die Spezialabfahrt sieht und im Training am Donnerstag als Zweiter aufzeigte.

“Ich war sehr oft im Europacup hier, da ist die Strecke auch kürzer. Wengen liegt mir schon recht, mal schauen, ob ich das wieder umsetzen kann. Ich will auch in der Kombi eine gute Leistung zeigen” In den Wengen-Kombis in den vergangenen zwei Jahren war er 18. und 12.

Striedinger ohen große Erwartungen

“Nicht all zu groß” sind die Erwartungen des Kärntner Otmar Striedinger. “Das große Ziel ist in die 30 zu fahren, dann wäre ich schon zufrieden. Ich möchte es auch als zusätzliches Abfahrtstraining nutzen, das bietet sich ganz gut an. Ich bin noch nicht so oft da gewesen und jeder Lauf ist gut für mich. Aber wenn sich ein Kombi-Punkt ausgeht, wäre ich auch froh”, sagte der 24-Jährige vom SC Innerkrems, der nach einem Materialwechsel in der Abfahrt “schon ganz gut zurecht kommt, aber noch zu fehleranfällig” ist.

Franz mit 500-Punkte-Ziel

Für Franz ist die Kombi ein “sehr wichtiges Rennen”. Er sei auf die 500 Punkte aus. “Damit sich auch einmal ein Riesentorlauf ausgeht, da wäre ich auch gerne mal dabei. Das ist das Ziel.” Für sein Slalomtraining erwischte er “einen guten Tag”, es sei “sehr lustig” gewesen. “Wenn du nur mit den langen Ski unterwegs bist und dann die kurzen anschnallst, ist es schwierig, die Stabilität zu halten. Wenn es steil bergab geht, ist der Respekt auch noch da.”

Die Norweger Svindal und Kjetil Jansrud (WM-Silber 2015) packen beide am Freitag fix die Slalomski aus. “Der Slalom wird schwierig, aber ich bin am Start. Und sobald man am Start ist, hat man eine Möglichkeit”, sagte Svindal, der im Gesamtweltcup als Zweiter 165 Punkte Rückstand auf Hirscher hat.



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