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ÖSV-Riesentorläufer trainieren am Großglockner

Trainingslager in der Heimat Trainingslager in der Heimat
Den letzten Konditionskurs vor der Vorbereitung auf Schnee absolvieren die ÖSV-Alpinski-Herren der Riesentorlauf- und Kombinationsgruppe derzeit in Kals in Osttirol. Der neue Herrenchef Andreas Puelacher sowie Gruppentrainer Florian Raich konnten zu dem dreitägigen Lehrgang fünf der acht Läufer am Fuße des Großglockners begrüßen. Die Topstars unter den Riesentorläufern fehlten.

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Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer hatte erst am Mittwoch beim Bundesheer abgerüstet und am Donnerstag PR-Termine. Hannes Reichelt, der sich im Jänner nach seinem Kitzbüheler Abfahrtstriumph einer akuten Bandscheibenoperation unterziehen musste und deshalb Olympia verpasst hat, trainiert wie Benjamin Raich derzeit mit den Speed-Herren am Pitztaler Gletscher. “Dort sind derzeit perfekte Pistenbedingungen. Für Reichelt ist es nach der Operation wichtig, auf den Skiern zu stehen”, erklärte Puelacher.

Der Tiroler Puelacher war bis zum Vorjahr noch selbst Chef dieser Trainingsgruppe gewesen. Nicht zuletzt die Erfolge von Reichelt und Mayer hatten ihn als Nachfolger von Mathias Berthold als Sportlichen Leiter der ÖSV-Alpinherren prädestiniert.

Riesentorlauf-Spezialist Philipp Schörghöfer hingegen freute sich über das Trainingslager in Osttirol. “Ich habe nach der letzten Saison einiges gut zu machen. Ein fünfter Platz als bestes Resultat ist für mich eindeutig zu wenig”, bekannte der Salzburger. Nach der verkorksten Saison fiel Schörghofer in der Weltrangliste auch auf Platz 16 zurück, will jedoch mit guten Rennen schnell wieder unter die besten 15 kommen. “Der eine oder andere Podestplatz und eine Medaille bei der WM in Vail sollte schon drin sein”, erwartet sich der 31-Jährige.

“Es war auch wichtig, dass ich eine auf den Deckel bekommen habe”, sinnierte Schörghofer. Er hat das Material umgestellt, seine Technik etwas geändert und auch im mentalen Bereich viel gearbeitet. Die Vorbereitung im Sommer sei gut gewesen. “Und beim Trainingslager in Argentinien haben wir halt das beste daraus gemacht”, erzählte Schörghofer über das 18-tägige Camp in Ushuaia. “Immerhin sind wir 16 Tage auf Skier gestanden.”

Dass die weichen Verhältnisse in Argentinien das Finden des Feinschliffs beeinträchtigt hätten, lässt Schörghofer nicht gelten: “Ausreden gibt’s nicht. Wir sind ja den ganzen letzten Winter über nur im weichen Schnee und im ‘Letten’ (Anm.: Matsch) gefahren.” Puelacher bezeichnete die Trainingsbedingungen in Argentinien sogar als sehr gut: “Nur bei den Speedfahrern in Chile gab es Probleme. Deshalb haben wir sie ja nach einer Woche wieder heimgeholt.”

Wichtig ist das Trainingscamp besonders für Christoph Nösig. Fast genau vor einem Jahr zog sich der Ötztaler beim Training am Mölltaler Gletscher einen Kreuzbandriss im linken Knie zu und musste die Saison komplett auslassen. “Ich habe mir mit der Rehabilitation keinen Stress gemacht, hatte fünf Monate Therapie. Jetzt bin ich wieder voll fit, habe beim Konditraining und auf Skiern keine Schmerzen”, berichtete der 29-Jährige.

Als Ziel nennt Nösig eine Rückkehr unter die Top 15 im Riesentorlauf, derzeit ist er trotz Verletztenstatus 21. “Aber mit zwei, drei guten Rennen sollte das gelingen”, sagte Nösig und erinnert daran, dass er vor zwei Jahren nur die Nummer 44 war. “Da sieht man auch, wie schnell man mit einer guten Saison nach vorne kommt. Ich habe jedenfalls viel vor.”

Beim bis Freitag dauernden Trainingslager der Riesentorläufer sind auch Marcel Mathis und Vinzenz Kriechmair sowie Patrick Schweiger dabei. Der 24-jährige Salzburger Schweiger erkämpfte sich als Europacupsieger in der Vorsaison einen fixen Startplatz im Super-G, nachdem er die Saison zuvor auch hatte auslassen müssen. Er hatte sich im Training zur Gröden-Abfahrt im Dezember 2012 ebenfalls einen Kreuzbandriss zugezogen. “Scheinbar gibt es keinen Skifahrer, der nicht verletzt ist”, sagte Schweiger.



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