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Pakistan: Indien nicht dialogbereit

Pakistan: Indien nicht dialogbereit
Pakistans Außenminister hat die indische Seite für den ergebnislosen Verlauf der Gespräche zwischen den Atommächten verantwortlich gemacht. Er habe den Eindruck, dass Indien zu einem Dialog “innerlich nicht bereit” sei, sagte Shah Mahmood Qureshi am Freitag in Islamabad zu dem Treffen am Vortag.

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So habe sich die indische Delegation geweigert, wichtige Streitfragen wie den Kaschmir-Konflikt anzusprechen. Pakistanische Truppen beschossen unterdessen indische Stellungen in der zwischen beiden Ländern umstrittenen Region.

Wegen der Anschläge von Mumbai Ende 2008 habe sich Indien bei der Unterredung fast ausschließlich auf das Thema Terrorismus konzentriert. Für die Terrorserie mit mehr als 170 Toten macht Delhi Terroristen aus Pakistan verantwortlich. “Wir verstehen das indische Anliegen”, sagte Qureshi. “Aber Pakistan hat auch grundlegende Interessen, die Indien verstehen sollte.”

Die indische Opposition rief die Regierung nach den Äußerungen Qureshis dazu auf, den Dialog abzubrechen. Indien könne “Beleidigungen nicht immer wieder über sich ergehen lassen”, sagte Oppositionsführerin Sushma Swaraj in Neu Delhi. Außenminister Somanahalli Mallaiah Krishna wies dies zurück und erklärte, die Gespräche würden fortgesetzt. Dafür habe er seinen Amtskollegen eingeladen.

Wenige Stunden nach dem Treffen der Außenminister in Islamabad beschossen pakistanische Truppen Stellungen der indischen Armee in Kaschmir. Sie schossen in der Nacht mit Raketen und Mörsern über die Demarkationslinie in den indischen Teil der Region, wie ein indischer Militärsprecher sagte. Verletzte habe es nicht geben.

Bei einem Bombenanschlag im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan wurden unterdessen acht Menschen getötet und mindestens zwölf weitere verletzt. Vor einem Waffen- und Munitionsgeschäft detonierte ein Sprengsatz, wie am Freitag aus Geheimdienstkreisen in der Stammesregion Khyber verlautete. Mehrere angrenzende Gebäude seien beschädigt worden.

Die Stammesgebiete im Nordwesten Pakistans gelten als Hochburgen der radikal-islamischen Taliban und Rückzugsraum für Angehörige des Terrornetzwerks Al-Kaida. Das pakistanische Militär geht seit Monaten verstärkt gegen die Extremisten vor, die im Gegenzug immer wieder Anschläge verüben.



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