Akt.:

Pilz empört über ORF

Heftige Kritik am ORF. Heftige Kritik am ORF. - © APA
Kleinparteien fühlen sich auch heuer vor der Nationalratswahl vom ORF unfair behandelt. Der Ex-Grüne Listengründer Peter Pilz beklagt, dass er nicht an den TV-Duellen teilnehmen darf und prüft mögliche rechtliche Schritte. Auch Kabarettist Roland Düringer kritisiert die Einladungspolitik des öffentlich-rechtlichen Senders. Der ORF wollte auf Anfrage keinen Kommentar abgeben.

Korrektur melden

“Die Überraschung, dass wir vom Regierungsfunk nicht eingeladen werden, hält sich in Grenzen. Beim ORF bestimmt die Regierungsspitze”, meinte Pilz in der “Tiroler Tageszeitung” (Donnerstag-Ausgabe). Nach der Wahl will er eine Initiative für eine ORF-Reform starten, bei der etwa der Stiftungsrat abgeschafft werden soll. Dass er nicht zu den Duellen eingeladen wurde, könnte gegen das ORF-Gesetz verstoßen, glaubt Pilz, deshalb prüfe man mögliche rechtliche Schritte gegen den Sender, sagte er der APA.

Nur Parteien mit Klubstatus eingeladen

Abgesehen von einer Runde der nicht im Parlament vertretenen Parteien am 17. September lädt der ORF nur jene Parteien ein, die schon Klubstatus haben. Pilz ist zwar altgedienter Mandatar, aber seit seinem Austritt bei den Grünen klublos. Selbst wenn er vier weitere Mitstreiter im Nationalrat hätte, darf man mittlerweile nur mehr am Beginn und nicht mehr während einer Gesetzgebungsperiode einen Klub gründen. Dagegen will Pilz laut “Kurier” ebenfalls vorgehen: “Das ist verfassungswidrig. Deswegen werden wir eine Klage beim Verfassungsgerichtshof einbringen.”

Auch Düringer unzufrieden

Unzufrieden mit dem ORF ist auch Schauspieler Düringer, Gründer der Liste GILT. Der ORF hatte demnach am gestrigen Mittwoch Spitzenkandidat Günther Lassi für die “ZiB 2” angefragt. Lassi hatte auf seiner Homepage eine PDF-Datei mit dem antisemitischen Pamphlet “Protokolle der Weisen von Zion” verlinkt. Den Wunsch des Senders bezeichnete Düringer in einer Aussendung als “absurd”, denn es gehe bei seiner Partei nicht um Gesichter, “weil alle Kandidaten gleich viel wert sind”. Die Einladungspolitik zeige, “dass die Parteiinteressen der ORF-Führung korrekten und objektiven Journalismus unmöglich machen”, meint Düringer.

(APA/Red.)



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Parteien zur Nationalratswahl: CPÖ für Lebensschutz und zweifelt an Klimawandel
Die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) tritt 2017 in Vorarlberg zum dritten Mal für eine Nationalratswahl an. Ab 10 [...] mehr »
Bundeskanzler Kern trifft beo “Puls 4” auf Opposition
Nach der hitzigen ersten Runde der PULS-4-Duelle trifft Christian Kern am Montag ab 20:15 Uhr auf Ulrike Lunacek [...] mehr »
Flüchtlingsthema dominierte sachliche Dreier-Konfrontation
Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern, ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache [...] mehr »
Die Vorarlberger Spitze der KPÖ+ im Interview
Schwarzach - Bei der letzten Nationalratswahl 2013 wählten 869 Vorarlberger die KPÖ. Heuer tritt sie als KPÖ+ [...] mehr »
Bundeskanzler Kern stellt sein neues Steuerkonzept vor
Bundeskanzler Christian Kern will heute seine Steuerpläne für eine mögliche Regierungsbeteiligung nach der Wahl [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Blond wie Khaleesi – Emilia Clarkes neue Frisur

Taylor Swift: Von der Diva zum Zombie

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung