Akt.:

Polizei startet Probebetrieb mit Bodycams

Zwei verschiedene Kameras werden getestet Zwei verschiedene Kameras werden getestet
Die Polizei hat am Dienstag das Pilotprojekt mit Bodycams in drei Bundesländern gestartet. “Seit heute besteht die gesetzliche Grundlage für den einjährigen Probebetrieb”, sagte Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Innenministeriums. Angeschafft wurden 20 Sets zweier unterschiedlicher Systeme für je rund 1.200 Euro. Zwölf Kameras werden in Wien eingesetzt, je vier in der Steiermark und in Salzburg.

Korrektur melden


In Wien werden die zwölf Körper-Kameras, je sechs der beiden Hersteller, in den “Hotspot”-Polizeiinspektionen Laurenzerberg in der Innenstadt sowie in der Lassallestraße in der Leopoldstadt verwendet. “Die Geräte werden diese Woche instand gesetzt”, erklärte Walter Gerlitzer von der Landespolizeidirektion Wien, der für die technische Umsetzung verantwortlich ist.

Die Bodycams sollen bei Einsätzen an Hotspots des polizeilichen Streifendienstes, aber auch im “Großen Sicherheitspolizeilichen Ordnungsdienst” (GSOD) wie etwa bei Demonstrationen verwendet und getestet werden. Die in Österreich genutzten Geräte des Herstellers Zebcam werden auch in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien verwendet, jene der Firma Reveal unter anderem in den USA, Großbritannien, Dubai, Australien oder auch Frankreich.

“Es wird nicht eine gesamte Diensttour mitgeschnitten, sondern konkrete Amtshandlungen. Das Filmen muss auch angekündigt werden”, erklärte Grundböck. Nach Vorstellung der Polizei sollen Einsätze mit Befehls- und Zwangsgewalt aufgezeichnet werden. Darunter fällt beispielsweise bereits eine Personenkontrolle. Die Bodycams sollen für eine “größtmögliche objektive Dokumentation” sorgen, sagte Grundböck. Oftmals “unterschiedliche Interpretationen bei Amtshandlungen” soll damit entgegengewirkt werden. Die Aufnahmen werden für sechs Monate gespeichert – sofern es kein Strafverfahren gibt.

Die Kameras müssen “für die einzelne konkrete Amtshandlung aktiv eingeschaltet werden”, erläuterte Grundböck. Bei einem Modell ist der Auslöser auf einem Armband am Handgelenk, beim zweiten ist es ein Schieber am Gerät. “Das Ein- und Ausschalten obliegt den einzelnen Beamten”, sagte Gerlitzer. “Jeder, der ein Handy benutzt, wird damit zurechtkommen”, war Gerlitzer überzeugt.

In dem einjährigen Probebetrieb sollen “breite Erfahrungen über die Vielfalt polizeilicher Einsätze” gesammelt werden, sagte Grundböck. Die Körper-Kameras sollen “so oft wie möglich zum Einsatz” kommen, betonte Gerlitzer. Akku und Speicherkapazität von acht Gigabyte reichen für jeweils acht Stunden, Streaming ist nicht möglich, die Kameras zeichnen verschlüsselt auf. Ausgewertet werden die Aufnahmen in den jeweiligen Polizeiinspektionen, gearbeitet wird nach dem Vier-Augen-Prinzip. “Der Filmende kann das Material nur mit dem Vorgesetzten sichten”, erklärte Gerlitzer.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Streit um Frau in Disco: Messerstecherei in Linz
Ein Streit um eine junge Frau hat in der Nacht auf Sonntag in Linz in einer Messerstecherei geendet. Zwei Männer im [...] mehr »
Frau stürzte am Großglockner in Gletscherspalte
Eine 32-jährige Tschechin ist am Sonntag am Großglockner in eine Gletscherspalte gestürzt und leicht verletzt worden. [...] mehr »
Notruf von der Hohen Wand: Fünf Kletterer mit Seil und Hubschrauber gerettet
Auf der Kletterroute "Tirolersteig" auf der Hohen Wand (Bezirk Wiener Neustadt-Land) ist am Samstag eine fünfköpfige [...] mehr »
Wetter bringt einen Umschwung und vorübergehende Abkühlung
Der Sommer macht kurz Pause: Bis Mitte der Woche steht in Österreich ein Wetterumschwung mit vorübergehender [...] mehr »
Wiener Philharmoniker-Klarinettist Ernst Ottensamer mit 61 Jahren gestorben
Ein Todesfall bei den Wiener Philharmonikern: Der Klarinettist Ernst Ottensamer, langjähriges Mitglied des Orchesters, [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Linkin Park-Sänger Chester Bennington mit 41 Jahren gestorben

Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist tot

“Die Migrantigen”: Kinofilm soll ins Theater kommen

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung