Akt.:

Präsidenten des Westbalkan mit Initiative für Mazedonien

Fischer als Gast bei Westbalkantreffen Fischer als Gast bei Westbalkantreffen
Die Präsidenten der Westbalkanstaaten haben bei ihrem Jahrestreffen am Montag in der montenegrinischen Stadt Budva eine Friedensinitiative für Mazedonien angekündigt und für die EU-Eingliederung der Region plädiert. Bundespräsident Heinz Fischer, der als Gast an dem Treffen teilnahm, erklärte, die europäische Integration werde nicht vollständig sein, solange der Westbalkan nicht Teil der EU sei.

Korrektur melden


“Die Integration des Westbalkan ist weiterhin eine Priorität der österreichischen Außenpolitik”, so Fischer auf der Pressekonferenz nach dem Treffen mit den Staatsoberhäuptern von Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Mazedonien, Albanien und Kosovo laut Aussendung. Die EU-Integration der Westbalkanstaaten sei kompliziert und keineswegs einfach, es gelte, daran mutig und fleißig weiterzuarbeiten, wurde Fischer von der serbischen Presseagentur Tanjug zitiert.

Der Gastgeber des Treffens, Montenegros Präsident Filip Vujanovic, kündigte eine Initiative zur Beilegung der Krise in Mazedonien an. Die Präsidenten Sloweniens und Kroatiens, Borut Pahor und Kolinda Grabar-Kitarovic, würden demnächst Mazedonien besuchen, um zur Beruhigung der anhaltenden Krise beizutragen, erklärte er laut Medienberichten bei der Pressekonferenz. Mazedonien steckt seit einem Jahr in einer tiefen politischen Krise, die durch die jüngste Eskalation der Gewalt zwischen albanischen Gruppen und der Polizei auch eine zwischenethnische Dimension erhielt.

Slowenien und Kroatien wollen sich zudem in Brüssel für die Abhaltung einer Westbalkankonferenz einsetzen, bei welcher der bisherige EU-Annäherungsprozess in der Region analysiert werden soll. Fischer kündigte an, dass zu dem geplanten Westbalkangipfel am 27. August in Wien auch der französische Präsident Francois Hollande sowie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel eingeladen seien.

Als gutes Beispiel der regionalen Zusammenarbeit nannte Vujanovic die bevorstehende Unterzeichnung eines Staatsgrenzenvertrages zwischen Bosnien-Herzegowina und Montenegro. Auf Initiative von Fischer soll dies im Vorfeld des Westbalkangipfels in Wien vorgenommen werden.

Der im Vorjahr erzielte bilaterale Staatsgrenzvertrag war Anfang des Jahres durch die von einzelnen bosnischen Organisationen erhobenen Gebietsansprüchen infrage gestellt worden. Das bosnische Parlament unterstützte die Gebietsforderungen allerdings nicht, wodurch das Problem gelöst wurde.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Kurz ruft Ungarn zu Respekt gegen EuGH-Urteil auf
Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat Ungarn aufgefordert, das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in [...] mehr »
ÖVP erteilt SPÖ-Vorstoß in Sachen Mieten eine Absage
Die ÖVP kann dem jüngsten Vorstoß von SPÖ-Chef und Bundeskanzler Christian Kern zur Senkung der Mieten nichts [...] mehr »
Luftangriffe auf Kliniken in syrischen Rebellengebieten
Bei Luftangriffen im Nordwesten Syriens sind offenbar drei Kliniken und ein medizinischer Versorgungspunkt bombardiert [...] mehr »
Israel schoss Hisbollah-Drohne über Golan ab
Israels Armee hat am Dienstag nach eigenen Angaben eine Drohne über den Golanhöhen abgeschossen. Man gehe davon aus, [...] mehr »
Suu Kyi verurteilt “Menschenrechtsverletzungen” in Rakhine
Aung San Suu Kyi hat ihr Schweigen gebrochen und erstmals die Gewalt gegen die muslimischen Rohingya in Myanmar [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Taylor Swift: Von der Diva zum Zombie

“Etwa so groß wie eine kleine Zitrone”: Schauspielerin Kate Walsh litt an Hirntumor

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung