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Bittere Niederlagen für Rapid und Austria

Rapid-Tormann Knoflach kassierte innerhalb von zehn Minuten drei Tore Rapid-Tormann Knoflach kassierte innerhalb von zehn Minuten drei Tore - © APA
Die Wiener Großklubs haben in der 28. Bundesliga-Runde einen rabenschwarzen Tag erlebt. Zunächst ging Rekordmeister Rapid beim Tabellenschlusslicht Ried mit 0:3 unter und steckt somit endgültig mittendrin im Abstiegskampf, anschließend verlor die Austria zuhause gegen St. Pölten 1:2. Mattersburg gelang mit einem 2:0 bei der Admira ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf.

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Der WAC und Altach trennten sich 0:0. Am Sonntag spielt Tabellenführer Salzburg gegen den Dritten Sturm. Die “Bullen” könnten dabei ihren Vorsprung auf die zweitplatzierten Altacher auf 12 Punkte vergrößern, Sturm wiederum würde mit einem Auswärtssieg auf den 2. Rang vorrücken.

Eine einem Rekordmeister unwürdige Schmach musste Rapid im Nachmittagsspiel im Innviertel hinnehmen. Waren die diesmal in Rot-Blau agierenden Grün-Weißen vor 6.200 Zuschauern nach einer schwachen Darbietung im ersten Durchgang mit dem 0:0 zur Pause noch gut bedient, so setzte es nur 20 Sekunden nach Wiederanpfiff die kalte Dusche: Goalie Knoflach konnte einen Ademi-Kopfball noch abwehren, gegen den Abstauber des starken Elsneg war er aber machtlos (46.). Ademi stieß dabei mit dem in der 38. Minute für Schößwendter eingewechselten Mario Sonnleitner zusammen. Beide mussten mit einer Kopfverletzung den Platz verlassen.

Die Rieder nutzten die fehlende Stabilität in der Rapid-Abwehr sogleich weiter aus. Nach einem Möschl-Freistoß beförderte der freistehende Zulj den Ball volley in die Maschen (52.). Zulj war auch am dritten Treffer beteiligt, Knoflach patzte bei seinem Schuss und Hart hatte keine Mühe, abzustauben (55.). Zulj (62.) und Marvin Egho (72.) hätten weiter erhöhen können. Ähnlich nahe dran an einem Treffer waren aber auch die Wiener, die sich nicht aufgaben und durch Mario Pavelic (70.) und Thomas Murg (79.) für Ergebniskosmetik sorgen hätten können. Versöhnen konnten sie ihre mitgereisten Fans damit keinesfalls, nach dem Schlusspfiff skandierten der Rapid-Anhang “Wir haben die Schnauze voll”. Nicht auszuschließen, dass das 100. Spiel von Damir Canadi als Bundesliga-Trainer zugleich sein letztes bei Rapid war.

Wenig besser ging es Rapids Stadtrivalen: Für die Austria setzte es mit dem 1:2 gegen Aufsteiger St. Pölten die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Folge und zugleich die dritte Heimpleite binnen acht Tagen. Die Geschichte des Spiels ist rasch erzählt: Die Violetten begannen vor 5.400 Besuchern im Happel-Stadion stark und gingen durch Kayode in der 21. Minute in Führung. Doch die bis dahin harmlosen Gäste kamen nur 15 Minuten später unter starker violetter Mithilfe zum Ausgleich: Nach Freistoß von Ambichl verlängerte erst Grünwald den Ball per Kopf, dann bugsierte Larsen das Leder schließlich mit der Brust ins eigene Tor. St. Pöltens Siegestor fiel in der 55. Minute aus einem Foulelfer von Doumbouya. Für die “Wölfe” waren es drei wichtige Punkte, vor allem aufgrund des Sieges von Abstiegskampf-Konkurrent Ried.

Ebenso wertvolle drei Zähler holte der Vorletzte Mattersburg in der Südstadt: Röcher (55.) und Bürger (71.) bescherten den Burgenländern vor 2.500 Zuschauern einen 2:0-Erfolg bei der Admira. Somit liegt Mattersburg weiter vier Punkte vor Ried und nur einen Zähler hinter St. Pölten und Rapid. Keine Tore fielen in Kärnten: 3.200 Zuschauer bekamen vom WAC und Altach fußballerische Schonkost serviert, für Wolfsberg bedeutet das Remis das Schrumpfen des Vorsprungs auf Schlusslicht Ried auf sieben Zähler.

(APA)



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