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Rapid Wien bleibt in Bundesliga weiter sieglos – Remis gegen SV Mattersburg

vlnr.: Christoph Schösswendter (SK Rapid Wien) und Thorsten Röcher (SV Mattersburg) beim Spiel vlnr.: Christoph Schösswendter (SK Rapid Wien) und Thorsten Röcher (SV Mattersburg) beim Spiel - © APA/GEORG HOCHMUTH
Weiterhin glücklos: Rapid Wien bleibt im Jahr 2017 in der Fußball-Bundesliga ohne Erfolgserlebnis. Die Hütteldorfer mussten sich am Samstag zum Auftakt der 26. Runde gegen den SV Mattersburg mit einem 1:1 (1:1)-Remis zufriedengeben.

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Es war bereits die siebente Bundesliga-Partie in Folge ohne Sieg für die bemühte, aber erneut glücklose Rapid-Mannschaft, die im eigenen Stadion bereits nach 25 Sekunden in Rückstand geriet.

Schnellstes Tor der Bundesliga-Saison: Atanga traf nach 25 Sekunden

David Atanga schockte die 19.600 Zuschauer im Allianz Stadion mit dem schnellsten Tor in der laufenden Bundesliga-Saison. Mit seinem fünften Treffer in der laufenden Spielzeit gelang Rapid-Stürmer Giorgi Kvilitaia in der Nachspielzeit der ersten Hälfte der Ausgleich. Nach der Pause wurden die Hausherren für den großen Aufwand wieder nicht belohnt, für die neuntplatzierten Mattersburger ging der Matchplan von Trainer Gerald Baumgartner indes auf.

Der Blick auf die grün-weiße Aufstellung kurz vor Spielbeginn hatte eine Überraschung offenbart, da Steffen Hofmann zu seinem ersten Einsatz von Anfang an seit dem 2. Oktober 2016 (2:4 in Ried) kam. Unter Trainer Damir Canadi begann der mittlerweile 36-jährige Publikumsliebling damit erstmals. Louis Schaub saß nach einem Hexenschuss vorerst auf der Bank.

Steffen Hofmann leistete sich fatalen Ballverlust

Bei den Gästen lief Sturmtank Stefan Maierhofer quasi “auf eigene Gefahr” mit einer Gesichtsmaske auf. Die Ärzte hatten dem Ex-Rapidler, der sich vor knapp zwei Wochen das Jochbein gebrochen hatte, von einem Einsatz tendenziell eher abgeraten, hieß es aus dem Mattersburger Umfeld, überließen ihm aber letztlich die Entscheidung.

Ausgerechnet der reaktivierte Kapitän Hofmann leistete sich sofort nach dem Anpfiff einen fatalen Ballverlust. Thorsten Röcher schickte David Atanga in den Freiraum auf der linken Seite, der ließ Maximilian Hofmann mit einem Haken aussteigen und Tobias Knoflach aus kurzer Distanz keine Chance. Die 25 Sekunden Spielzeit, die Atanga für seinen ersten Bundesliga-Volltreffer benötigte, waren von dem Rekord von Ex-Salzburger Patrick Jezek im Jahr 2007 übrigens stolze 15 Sekunden entfernt.

Hart geführte Partie Rapid gegen Mattersburg

In der Folge entwickelte sich eine enge, teilweise durchaus hart geführte Partie. Rapid war wie in den vergangenen Spielen öfter als der Gegner im Ballbesitz, fand aber kein Mittel gegen die konzentrierte Burgenländer Defensive. Mattersburg verlegte sich auf Konterattacken, präsentierte sich aber nicht mehr so clever wie in der ersten Minute. Maierhofer zeigte mit einer deftigen Attacke gegen Steffen Hofmann samt anschließendem Wortwechsel Präsenz, sah dafür auch die Gelbe Karte.

Echte Chancen suchte man bei Rapid vergeblich. Christopher Dibon (10.) köpfelte nach Hofmann-Freistoß genau auf SVM-Goalie Markus Kuster, der wenig später einen Freistoß von Stefan Schwab (13.) parierte. Ein Kopfball-Treffer von Mario Sonnleitner (21.) wurde wegen Abseitsstellung aberkannt. Nach Flanke von Thomas Schrammel setzte sich unmittelbar vor dem Pausenpfiff aber Kvilitaia (45.+2) in der Mitte gegen Cesar Ortiz durch. Kuster war gegen seinen wuchtigen Kopfball machtlos.

Kein Glück für Rapid Wien

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Rapid mit dem eingewechselten Schaub die Schlagzahl. Hofmann (62.) wäre nach einem Schwab-Zuspiel im Strafraum frei zum Ball gekommen, hätte Jano nicht dazwischengefunkt. Noch besser war die Gelegenheit von Schaub in der 67. Minute, dabei machte Kuster aber den Winkel geschickt zu. Hofmann verließ in der 73. Minute ebenso wie “Maskenmann” Maierhofer das Spielfeld.

Kurz vor Schluss wurde es im Gäste-Strafraum noch einmal brenzlig: Zunächst schoss Mario Pavelic Kuster an, ein Stanglpass von des eingewechselten Tamas Szanto ging an Freund und Feind vorbei, Matej Jelic war knapp dran. Als Kuster ganz am Schluss eine Flanke ausließ, traf Kvilitaia aus wenigen Metern nur den auf der Linie stehenden Thorsten Mahrer.

(apa/red)



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