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Rauchverbot im Auto, wenn Kinder an Bord sind

Rauchen soll erst ab 18 Jahren erlaubt sein. Rauchen soll erst ab 18 Jahren erlaubt sein. - © APA
Schwarz-Blau wird das geplante Rauchverbot in der Gastronomie kippen. Das ist am Montag durchgesickert, zudem wird ein Rauchverbot in Autos kommen, wenn Kinder mitfahren.

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Noch sind nicht alle Details bekannt, was die künftigen Raucherregelungen angeht. Das komplette Rauchverbot in der Gastronomie soll jedoch fallen.

Doch dürfte im wesentlichen das derzeitige System mit abgetrennten Räumen für Raucher bestehen bleiben. Neu ist, dass Jugendliche unter 18 diese Sektoren nicht betreten dürfen. Außerdem wird es auch ein Rauchverbot in Autos geben, wenn Kinder und Jugendliche unter 18 im Wagen mitfahren.

Rauchen soll insgesamt erst mit der Volljährigkeit erlaubt sein, was auf Länderebene legistisch umgesetzt werden dürfte. So werde das generelle Rauchverbot in Österreich von 16 auf 18 Jahre angehoben.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zeigte sich “stolz auf diese hervorragende Lösung im Interesse der Nichtraucher, der Raucher und der Gastronomen”. Tausende gefährdete Arbeitsplätze blieben bestehen, der Nichtraucherschutz insbesondere bei Jugendlichen werde verstärkt.

Die Reaktionen der anderen Parteien fielen erwartungsgemäß überwiegend negativ aus. Noch-Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wanger (SPÖ) sprach von einem “enormen gesundheitspolitischen Rückschritt” und meinte: “Damit zeigt Schwarz-Blau, dass ihnen die Gesundheit der Menschen nichts wert ist.” NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker sah einen “populistischen Schnellschuss”.

“Das ist Augenauswischerei”

“Wenn man von einem ‘Berliner Modell’ spricht – in Deutschland sind die Maßnahmen gegen den Tabakkonsum ja genauso schlecht wie in Österreich. Wie will man denn das alles kontrollieren? Wie will man kontrollieren, ob in einem Auto geraucht wird, in dem auch Kinder sind? Das ist eine Augenauswischerei. Ich verstehe das nicht”, sagte der Wiener Lungenkrebsspezialist Robert Pirker (MedUni Wien/AKH) nach Bekanntwerden der Absichten der möglichen künftigen Koalitionspartner. (APA)

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