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Routinier Paischer freut sich auf Premiere der Europaspiele

Der Judoka hat Olympia 2016 im Visier Der Judoka hat Olympia 2016 im Visier
Eigentlich hatte der Österreichische Judoverband geplant, die Junioren zu den erstmals stattfindenden Europaspielen nach Baku zu entsenden. Nach der Absage der Glasgow-EM Anfang April werden die Kontinentalmeister nun im Juni in Aserbaidschan ermittelt – daran kommen auch die Elitekämpfer des ÖJV nicht vorbei. Routinier Ludwig Paischer freut sich auch auf die Premiere dieser Veranstaltung.

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Der mittlerweile 33-jährige Paischer kann den Spielen im Zeichen der Fünf Ringe auf Europaebene einiges abgewinnen. “Sie haben für mich einen hohen Stellenwert und guten Reiz. Es ist ein neues Event für mich, es geht um eine Medaille, die noch nie vergeben wurde. Es ist Olympia auf Europaebene, da ist ein anderer Teamgeist da”, meinte der Salzburger am Montag, während er sich seine Baku-Einkleidung vom Österreichischen Olympischen Komitee abholte.

Dass es auch (allerdings nur halb zählende) Punkte für die Weltrangliste und damit das für die Olympia-Teilnahme entscheidende Ranking gibt, ist für den Kämpfer der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm aber nebensächlich. “Es kommt heuer noch die WM, da gibt es mehr Punkte und die zählen auch zu hundert Prozent, auf dem Weg zu Olympia ist die WM viel wichtiger.”

Dass der Baku-Termin den Judoka eigentlich überhaupt nicht ins Programm passt, verhehlt auch der neue Herren-Cheftrainer Patrick Rusch nicht. Normalerweise wäre die EM ja bereits zwei Monate Geschichte und derzeit ein Grundlagenblock angesetzt gewesen. So aber kamen Paischer und Co. erst am Samstag von einem Trainingscamp aus Japan zurück, waren Montag für mehrere Termine in Wien und reisten noch am Abend nach Minsk (Weißrussland) weiter, wo eine weitere Woche mit internationalen Teams trainiert wird.

Nach einer dann folgenden Regenerationswoche in der Heimat wartet die Reise nach Baku, wo ein nun hochkarätig besetztes Kontinentalturnier unter Patronanz der Nationalen Olympischen Komitees Europas (EOC) wartet. “Wir müssen es nehmen, wie es ist, es ist ja für alle Europäer gleich”, meinte Rusch, der seinen Athleten eine “qualitativ hochwertige” Vorbereitung bescheinigt.

Der Vorarlberger Rusch hat die Hoffnung, drei Athleten zu den Olympischen Spielen 2016 nach Rio de Janeiro zu bringen, neben Paischer auch Marcel Ott (bis 81) kg) und Daniel Allerstorfer (über 100 kg). Offiziell ist Rusch seit 1. April im Amt und sowohl für die allgemeine Klasse, als auch den Juniorenbereich zuständig. Die Zusammenarbeit mit Athleten und Trainern funktioniere sehr gut, Paischer beispielsweise kennt er seit der Jugend. Beide kämpften gemeinsam für Straßwalchen und der annähernd gleichaltrige Rusch war oft Übernachtungsgast bei den Paischers.

“Lupo ist auf einem sehr guten Weg. Er ist ein Profi, er ist motiviert und will zu Olympia und wird dafür noch einmal alles geben”, sagte Rusch. Beim Training in Japan sei man im Bereich Technik/Griffverhalten neue Wege gegangen. “Jetzt muss er nur das Selbstvertrauen haben, das Neue auch zu probieren.” Nachsatz: “Alte Felsen zu versetzen, ist schwierig.” Paischer sei der “Leitwolf” im Team. Es sei gut, dass die Jungen sehen, was jemand, der bei Olympia schon eine Silbermedaille gewonnen hat, bereit sei, im Training alles zu geben.

Der vielfache WM- und EM-Medaillengewinner Paischer hat von Beginn an versucht, den Freund und Trainer Rusch auseinanderzuhalten. Mit jedem neuen Trainer erweitere man den Horizont, es gebe immer Positives, das man annehmen könne, merkte Paischer an. Auch ist der Routinier, der in seiner Karriere neben Technik- und Reglementänderungen auch schon zahlreiche Trainerwechsel miterlebt hat, froh, dass sein neuer Nationaltrainer kein Unbekannter für ihn ist.



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