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	<title>austria.com &#187; Kultur national</title>
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		<title>Katalanischer Künstler Antoni Tapies verstorben</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 22:29:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der bekannte katalanische Maler Antoni Tapies ist tot. Tapies starb am Montag im Alter von 88 Jahren, wie es aus der Stadtverwaltung von Barcelona hieß. Der Maler und Bildhauer galt als einer der bedeutendsten europäischen Künstler der Gegenwart. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, seine Werke waren in großen Museen auf der ganzen Welt zu sehen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der bekannte katalanische Maler Antoni Tapies ist tot. Tapies starb am Montag im Alter von 88 Jahren, wie es aus der Stadtverwaltung von Barcelona hieß. Der Maler und Bildhauer galt als einer der bedeutendsten europäischen Künstler der Gegenwart. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, seine Werke waren in großen Museen auf der ganzen Welt zu sehen.<br />
<span id="more-3161949"></span><br />
<P>Tapies war einer der bekanntesten Vertreter des spanischen Informel, das mit einfachsten Mitteln wie Sand, Erde und Eisen sowie verschiedenen Reproduktionstechniken arbeitet. 1984 gründete er in Barcelona die Stiftung Fundacio Antoni Tapies zur Förderung der modernen Kunst. Die Zeitung &#8220;El Mundo&#8221; würdigte ihn als &#8220;letzten großen Künstler des 20. Jahrhunderts&#8221;.</P></p>
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		<title>Auch Hunziker vor Abschied bei &#8220;Wetten dass.. ?&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:55:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Michelle Hunziker will ohne Thomas Gottschalk nicht mehr bei "Wetten dass..?" bleiben. Ihr "Bauchgefühl" habe ihr geraten, die Show gemeinsam mit Gottschalk zu verlassen, sagte Hunziker dem Branchendienst "kress" vom Montag. "Unsere gemeinsame Zeit bei dieser großartigen Show hat mir riesigen Spaß gemacht und ich bin sehr dankbar dafür", sagte Hunziker weiter.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Michelle Hunziker will ohne Thomas Gottschalk nicht mehr bei &#8220;Wetten dass..?&#8221; bleiben. Ihr &#8220;Bauchgefühl&#8221; habe ihr geraten, die Show gemeinsam mit Gottschalk zu verlassen, sagte Hunziker dem Branchendienst &#8220;kress&#8221; vom Montag. &#8220;Unsere gemeinsame Zeit bei dieser großartigen Show hat mir riesigen Spaß gemacht und ich bin sehr dankbar dafür&#8221;, sagte Hunziker weiter.<br />
<span id="more-3161813"></span><br />
<P>Hunziker präsentiert im italienischen Fernsehen das Satiremagazin &#8220;Striscia la Notizia&#8221;, dass mit rund sieben Millionen Zuschauern fast schon die Einschaltquoten von &#8220;Wetten dass..?&#8221; erreicht. Thomas Bellut, Programmdirektor des ZDF, hatte wiederholt betont, dass er weiter mit Hunziker zusammenarbeiten möchte &#8211; auch unabhängig von &#8220;Wetten dass..?&#8221;. Konkrete Projekte sind noch nicht bekannt.</P></p>
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		<title>Übersetzerin Susan Bernofsky erhält Hesse-Preis</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:04:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Übersetzerin Susan Bernofsky wird mit dem Hermann-Hesse-Übersetzerpreis geehrt. Die 45-jährige US-Amerikanerin erhält die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Übersetzung der Hesse-Novelle "Siddhartha" ins Englische und für ihr Gesamtwerk. Bernofsky gelinge es, "den Stand der Sprache zur Entstehungszeit der Originale nachvollziehbar zu machen", hieß es in der Begründung der Jury.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Übersetzerin Susan Bernofsky wird mit dem Hermann-Hesse-Übersetzerpreis geehrt. Die 45-jährige US-Amerikanerin erhält die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Übersetzung der Hesse-Novelle &#8220;Siddhartha&#8221; ins Englische und für ihr Gesamtwerk. Bernofsky gelinge es, &#8220;den Stand der Sprache zur Entstehungszeit der Originale nachvollziehbar zu machen&#8221;, hieß es in der Begründung der Jury.<br />
<span id="more-3161658"></span><br />
<P>Der Preis wird alle zwei Jahre vom Südwestrundfunk und der Sparkasse Pforzheim-Calw vergeben &#8211; jeweils im Wechsel für einen Übersetzer und eine Literaturzeitschrift. Die Preisverleihung findet traditionell am 2. Juli statt, dem Geburtstag des Dichters.</P><P>Am 9. August 2012 jährt sich zudem der 50. Todestag des Literatur-Nobelpreisträgers. Dazu gibt es auch einen Internationalen Hesse-Kongress mit der Überschrift &#8220;Die Grenzen überfliegen&#8221; vom 23. bis 26. März in Bern.</P><P>Hermann Hesse (1877-1962) erlangte mit seinen Büchern &#8220;Siddhartha&#8221;, &#8220;Der Steppenwolf&#8221; und &#8220;Das Glasperlenspiel&#8221; Weltruhm. Neben seiner Schriftstellerei malte er leidenschaftlich gern. Daran erinnert ab dem 23. März ebenfalls in Bern die Ausstellung &#8220;Hermann Hesse als Maler&#8221;. Eine Literaturgedenkstätte will die Stadt Tübingen zum Hesse-Jahr einrichten.</P></p>
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		<title>Raubkunst kehrt nach Berlin zurück</title>
		<link>http://www.austria.com/raubkunst-kehrt-nach-berlin-zurueck/apa-1146781078</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:41:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach einer jahrzehntelangen Odyssee sind mehr als 40 spätantike Kunstgegenstände nach Berlin zurückgekehrt. Die Stücke waren nach dem Zweiten Weltkrieg von der Sowjetunion aus Berlin geraubt und 1958 fälschlicherweise an das Ägyptische Museum in Leipzig zurückgegeben worden. Dort lagerten sie lange unerkannt, ehe sie jetzt an das heutige Museum für Byzantinische Kunst zurückerstattet wurden.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer jahrzehntelangen Odyssee sind mehr als 40 spätantike Kunstgegenstände nach Berlin zurückgekehrt. Die Stücke waren nach dem Zweiten Weltkrieg von der Sowjetunion aus Berlin geraubt und 1958 fälschlicherweise an das Ägyptische Museum in Leipzig zurückgegeben worden. Dort lagerten sie lange unerkannt, ehe sie jetzt an das heutige Museum für Byzantinische Kunst zurückerstattet wurden.<br />
<span id="more-3161630"></span><br />
<P>&#8220;Es zeigt sich, wie gewinnbringend die Erforschung der Sammlungsgeschichte und Provenienzrecherchen sein können&#8221;, sagte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am Montag bei der Vorstellung der Objekte. Ihre Rückkehr sei ein großes Glück, weil Museen solche archäologischen Fundstücke angesichts der Vielzahl illegaler Waren kaum noch erwerben könnten.</P><P>Zu den besonders wertvollen Stücken gehören Museumsangaben zufolge vier spätantike Öllampen aus Ton, die aus Nordafrika stammen und Reliefs verschiedener christlicher Darstellungen tragen. Das Museum für Byzantinische Kunst hatte nach dem Krieg etwa die Hälfte seines Bestandes &#8211; rund 3.000 Objekte &#8211; an die Sowjetunion verloren. 1958 gab Moskau mehr als die Hälfte seiner in Deutschland geraubten &#8220;Beutekunst&#8221; an die damalige DDR zurück &#8211; darunter eben auch die Berliner Stücke an den falschen Adressaten in Leipzig.</P></p>
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		<title>Tonaufnahme von Bertha von Suttner aufgetaucht</title>
		<link>http://www.austria.com/tonaufnahme-von-bertha-von-suttner-aufgetaucht/apa-1146777668</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:24:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf einem Tonzylinder aus dem Jahr 1904 befindet sich die vermutlich einzige Stimmaufnahme der österreichischen Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner. Aufgrund eines Tagebucheintrags konnte das 1904 als "Gespräch von Tante Boulotte" betitelte Tondokument nun mit hoher Wahrscheinlichkeit der Friedensforscherin und Schriftstellerin zugeordnet werden.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einem Tonzylinder aus dem Jahr 1904 befindet sich die vermutlich einzige Stimmaufnahme der österreichischen Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner. Aufgrund eines Tagebucheintrags konnte das 1904 als &#8220;Gespräch von Tante Boulotte&#8221; betitelte Tondokument nun mit hoher Wahrscheinlichkeit der Friedensforscherin und Schriftstellerin zugeordnet werden.<br />
<span id="more-3161489"></span><br />
<P>Die Österreichische Mediathek hat die Aufnahme digitalisiert und tontechnisch aufbereitet online veröffentlicht und bittet um Mithilfe bei der Entschlüsselung des schwer verständlichen Dokuments. Man hoffe, dass sich so &#8220;mehrere Ohren&#8221; an der Entschlüsselung versuchen.</P><P>Unter den tausenden Tondokumenten, die die Mediathek 2009 aus der privaten Sammlung Günther Schifters übernommen hat, befanden sich neben zahlreichen Schellackschallplatten auch einige historische Tonzylinder. &#8220;Wir haben diese Tonwalzen dann gesichtet und festgestellt, dass auch eine von Bertha von Suttner dabei ist&#8221;, so die Leiterin der Österreichischen Mediathek, Gabriele Fröschl, im Gespräch mit der APA.</P><P>Die Vermutung, dass es sich dabei um die Stimme der Friedensnobelpreisträgerin von 1905 handeln könnte, begründet sich darin, dass Bertha von Suttner den Spitznamen &#8220;Tante Boulotte&#8221; verwendete und unter dem Pseudonym &#8220;B. Oulot&#8221; auch publizierte. Die Experten begannen zu recherchieren, ob es sich hier tatsächlich um eine Aufnahme der Friedensforscherin handelt. Dabei griffen sie auf biografische Daten zurück und wurden in ihrem Tagebuch fündig. Von Suttner schrieb an dem Tag, auf den die Walze datiert ist: &#8220;Ich spreche in das Grammophon.&#8221; Auch der Ort des Tagebucheintrags (Ebenfurth in Niederösterreich) stimmt überein.</P><P>Die Qualität der damaligen Aufnahmen ist jedenfalls mit dem heutigen Standard nicht zu vergleichen. &#8220;Man versteht sie unglaublich schlecht&#8221;, so Fröschl. Durch technische Nachbearbeitungen konnten die Wissenschafter zwar kleine Verbesserungen erzielen, die Worte richtig zu verstehen, bleibe aber &#8220;eine Detektivarbeit&#8221;. Die Aufnahme sei ein gutes Beispiel dafür, &#8220;wie früher Sprache aufgezeichnet wurde&#8221;. Denn auch damals hätten die Aufnahmen nicht unbedingt besser geklungen, so Fröschl.</P></p>
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		<title>Deutsches Guggenheim in Berlin wird geschlossen</title>
		<link>http://www.austria.com/deutsches-guggenheim-in-berlin-wird-geschlossen/apa-1146777280</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:05:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Deutsche Guggenheim in Berlin, eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen einer Bank und einem Museum, wird geschlossen. Die Deutsche Bank teilte am Montag mit, sie habe gemeinsam mit der amerikanischen Guggenheim Stiftung beschlossen, das 1997 gegründete Ausstellungshaus zu schließen. Der Vertrag laufe 2012 aus.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Deutsche Guggenheim in Berlin, eine einzigartige Zusammenarbeit zwischen einer Bank und einem Museum, wird geschlossen. Die Deutsche Bank teilte am Montag mit, sie habe gemeinsam mit der amerikanischen Guggenheim Stiftung beschlossen, das 1997 gegründete Ausstellungshaus zu schließen. Der Vertrag laufe 2012 aus.<br />
<span id="more-3161318"></span><br />
<P>Das Deutsche Guggenheim galt als eine der führenden Adressen für zeitgenössische Kunst in Berlin. Die bisher 57 Ausstellungen zogen 1,8 Millionen Besucher an. Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann kündigte an, die Räumlichkeiten an der Straße Unter den Linden sollten für ein neu geplantes Dialogforum zwischen Wirtschaft und Politik genutzt werden.</P></p>
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		<title>Retrospektive für Jung-Choreographin Uhlich</title>
		<link>http://www.austria.com/retrospektive-fuer-jung-choreographin-uhlich/apa-1146777220</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>importer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Doris Uhlich hat schon mit vielen Klischees und Normen des Tanzes gebrochen - und ist in den vergangenen Jahren eben damit zum Shooting Star der Szene geworden. Einen weiteren erstaunlichen Schritt widmet ihr nun ihre "Heimstätte", das Wiener brut-Theater: Die Jung-Choreographin aus Oberösterreich (Jahrgang 1977) steht bereits jetzt im Zentrum einer umfangreichen Retrospektive.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Doris Uhlich hat schon mit vielen Klischees und Normen des Tanzes gebrochen &#8211; und ist in den vergangenen Jahren eben damit zum Shooting Star der Szene geworden. Einen weiteren erstaunlichen Schritt widmet ihr nun ihre &#8220;Heimstätte&#8221;, das Wiener brut-Theater: Die Jung-Choreographin aus Oberösterreich (Jahrgang 1977) steht bereits jetzt im Zentrum einer umfangreichen Retrospektive.<br />
<span id="more-3161317"></span><br />
<P>&#8220;Die wichtigsten Stücke der letzten fünf Jahre&#8221; werden angekündigt, und das heißt: eine nahezu vollständige Werkschau bietet das Off-Theater, in dem Uhlich die meisten ihrer Arbeiten entwickelt hat. Nach internationalen Erfolgen wie der satirischen Ballett-Studie &#8220;Spitze&#8221; oder der Festwochen-Produktion &#8220;Uhlich&#8221; als Solo für ihre Mutter ist die Tänzerin mit ihren meist politischen, textlastigen Arbeiten in der europäischen Performanceszene höchst erfolgreich unterwegs.</P><P>Ein Wiedersehen in Wien gibt es nun auch mit &#8220;Mehr als genug&#8221;, &#8220;und jetzt&#8221;, &#8220;Rising Swan&#8221; sowie der Videodokumentation &#8220;Johannen&#8221; oder dem Film &#8220;sackl du printemps&#8221;. Zum Abschluss bietet die als Tanzpädagogin aktive Uhlich auch einen Workshop an. Von kommenden Mittwoch (8.) bis zum 19. Februar ist &#8220;Alles Uhlich&#8221;.</P></p>
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		<title>Ganz neue Blicke auf unsere Kaiserin Sisi</title>
		<link>http://www.austria.com/ganz-neue-blicke-auf-unsere-kaiserin-sisi/3161242</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfruehauf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Als künstliche Kitschfigur "Sissi" eroberte Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, in den 1950er-Jahren die Herzen der Kinogeher. Zu ihren Lebzeiten hingegen hatten ihre Untertanen kaum eine Vorstellung von ihr. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als künstliche Kitschfigur &#8220;Sissi&#8221; eroberte Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, in den 1950er-Jahren die Herzen der Kinogeher. Zu ihren Lebzeiten hingegen hatten ihre Untertanen kaum eine Vorstellung von ihr. <span id="more-3161242"></span>Sisi, so die richtige Schreibweise, mied öffentliche Auftritte und ließ sich in ihren letzten dreißig Lebensjahren weder portraitieren noch fotografieren. Damit fand sie auch in den Medien so gut wie keine Beachtung. Das änderte sich jedoch schlagartig mit ihrer Ermordung im Spätsommer 1898.</p>
<p>Evelyn Knappitsch, Dissertantin am Institut für Geschichte der <a href="http://www.kfunigraz.ac.at/" target="_blank">Universität Graz</a>, ist der Konstruktion von &#8220;Sisi&#8221;-Bildern in der Wiener Presse um 1900 nachgegangen. In ihrer kürzlich im Grazer Universitätsverlag erschienenen Publikation &#8220;(Nach-)Blicke auf die Kaiserin&#8221; zeigt Knappitsch auf, wie sich aus anfangs ganz unterschiedlichen Darstellungen schließlich der Mythos um Elisabeth herauskristallisiert hat.</p>
<h2>Medien interessierten sich für blutigen Mord</h2>
<p>&#8220;Der gewaltsame Tod der Kaiserin durch die Feile des jungen Anarchisten Luigi Lucheni löste nicht nur in Wien, sondern kurzfristig in ganz Europa ein starkes Medieninteresse aus. Es entstand eine intensive Auseinandersetzung mit Elisabeth als Person, wobei die Bilder, die von ihr gezeichnet wurden, je nach politischer Orientierung des Mediums stark variierten&#8221;, berichtet Evelyn Knappitsch.</p>
<p>Die Historikerin interessierte sich vor allem für die Blicke auf den Körper, die Psyche sowie die gesellschaftlich-politische Funktion der Kaiserin.</p>
<h2>Sisi als Bürgerliche mit Widersprüchen</h2>
<p>&#8220;In den liberalen Zeitungen Neue Freie Presse und Neues Wiener Tagblatt entsprach Elisabeth ganz dem Ideal der bürgerlichen Frau&#8221;, so die Historikerin. Ihre Rolle als Kaiserin habe sie nicht erfüllt, weil sie eben nicht das repräsentative Glanzstück des Hofes sein wollte. &#8220;Auch die Arbeiter Zeitung hob ihre liberale Haltung hervor, während die Wiener Zeitung, das offizielle Amtsblatt des Kaiserhauses, Elisabeth als ideale Herrscherin stilisierte, die ihrem Mann eine Stütze war und sich sozial engagierte&#8221;, verweist Knappitsch auf die widersprüchliche Darstellung. Was ihre Erscheinung betraf, so sei das &#8220;Sisi&#8221;-Bild in den liberalen Medien von ihrer Jugend und Schönheit bestimmt gewesen. Das Vaterland, ein konservatives Blatt, habe sie hingegen als alt und gebrechlich beschrieben. Kurioses Detail am Rande: Da es keine aktuellen Fotos der Kaiserin gab, wurden frühere Bilder retuschiert, um sie ihrem Alter entsprechend &#8220;anzupassen&#8221;.</p>
<h2>Sisi war &#8216;anders&#8217;</h2>
<p>&#8220;Besonderes Interesse galt Elisabeths Abweichungen von der Norm &#8211; auch in psychischer Hinsicht&#8221;, weiß Knappitsch. So wurde unter anderem berichtet, sie habe am Geschmack der Milch, die sie täglich trank, erkannt, von welcher ihrer Kühe diese stammte. Außerdem soll sie sich mit dem toten Dichter Heinrich Heine unterhalten haben. &#8220;Woher diese und andere Informationen stammten, ist unklar&#8221;, so die Historikerin. Tatsächlich gab es nur eine Biographie der Kaiserin. Eine zweite offizielle Quelle war der Band zum 50-jährigen Thronjubiläum von Kaiser Franz Joseph I. &#8220;Vieles beruht auf Spekulationen und sagt mehr über die Verfasser der Artikel aus als über die Kaiserin selbst&#8221;, betont Knappitsch.</p>
<p>Aus all diesen Details und verschiedenen Blicken auf Elisabeth hat sich letztendlich ein Bild durchgesetzt und den Mythos begründet: &#8220;Sisi&#8221;, die &#8211; durch den Tod ihres Sohnes Kronprinz Rudolf hart getroffene, leidende und psychisch kranke Frau.</p>
<p><strong>Buch</strong>: Evelyn Knappitsch, (Nach-)Blicke auf die Kaiserin. Zur Konstruktion von &#8220;Sisi&#8221;-Bildern in der Wiener Presse um 1900. Grazer Universitätsverlag 2012</p>
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		<item>
		<title>&#8220;DUM wird 20&#8243;: Leseabend am 23. Februar in Krems</title>
		<link>http://www.austria.com/dum-wird-20-leseabend-am-23-februar-in-krems/apa-1146775596</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>importer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Acom Österreich St.Pölten]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Niederoesterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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		<description><![CDATA["DUM - Das Ultimative Magazin" wird 20. Die Literaturzeitschrift verstehe sich "von jeher als Plattform für noch nicht etablierte Literatur, die es zu entdecken gilt", heißt es seitens des NÖ Literaturhauses (ULNÖ) in Krems, wo mit einem Leseabend am 23. Februar der Auftakt zum Jubiläumsjahr angesetzt ist.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;DUM &#8211; Das Ultimative Magazin&#8221; wird 20. Die Literaturzeitschrift verstehe sich &#8220;von jeher als Plattform für noch nicht etablierte Literatur, die es zu entdecken gilt&#8221;, heißt es seitens des NÖ Literaturhauses (ULNÖ) in Krems, wo mit einem Leseabend am 23. Februar der Auftakt zum Jubiläumsjahr angesetzt ist.<br />
<span id="more-3161082"></span><br />
<P>Erwartet werden drei Protagonisten der &#8220;Jungen&#8221;, die sich bereits kräftig in die gegenwärtige Literaturlandschaft eingeschrieben hätten: Hip-Hopperin Mieze Medusa, Poetry Slammer und DUM-Redakteur Markus Köhle sowie Nina Bußmann, 3sat-Preisträgerin des Bachmann-Preises 2011 &#8211; alle drei mit druckfrischen Neuerscheinungen (&#8220;Mia Messer&#8221;, &#8220;Hanno brennt&#8221;, &#8220;Große Ferien&#8221;) &#8220;im Gepäck&#8221;. Verstärkt werden sie vom kroatischen Kultautor Edo Popovic, der im Februar auch Ateliergast in Krems ist.</P><P>Am 23. Oktober 1992 wurde &#8220;DUM&#8221; ins Leben gerufen. Nach 16 im Eigenverfahren hergestellten &#8220;Untergrundausgaben&#8221; erfolgte 1996 die Vereinsgründung, seit dem Jahr 2000 wird das Magazin im jetzigen Erscheinungsbild im A4-Format publiziert.</P><P>(INFO: Krems, Literaturhaus, Steiner Landstraße 3: &#8220;DUM wird 20&#8243;, 23.2., 20 Uhr,,)</P></p>
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		<title>Hamburger Ausstellung zeigt &#8220;Astrid Lindgren&#8221;</title>
		<link>http://www.austria.com/hamburger-ausstellung-zeigt-astrid-lindgren/apa-1146775524</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:23:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Schulmuseum auf St. Pauli wurde am Sonntag die Ausstellung "Die Lebenswelt von Astrid Lindgren" eröffnet. Wenige Tage nach dem zehnten Todestag der Schwedin, die am 28. Jänner 2002 in Stockholm im Alter von 94 Jahren gestorben war, zeigt die seit Jahren immer weiter gewachsene Sammlung das Gesamtwerk der Autorin in vielen Exponaten und Gegenständen aus ihrem Nachlass.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schulmuseum auf St. Pauli wurde am Sonntag die Ausstellung &#8220;Die Lebenswelt von Astrid Lindgren&#8221; eröffnet. Wenige Tage nach dem zehnten Todestag der Schwedin, die am 28. Jänner 2002 in Stockholm im Alter von 94 Jahren gestorben war, zeigt die seit Jahren immer weiter gewachsene Sammlung das Gesamtwerk der Autorin in vielen Exponaten und Gegenständen aus ihrem Nachlass.<br />
<span id="more-3161061"></span><br />
<P>Nach Hamburg, wo bereits vor Eröffnung bis zum 17. März verlängert wurde, soll die Ausstellung wieder auf Reisen gehen. &#8220;Mein Lieblingsbuch von ihr ist &#8216;Pippi Langstrumpf&#8217;&#8221;, sagte der zur Eröffnung gekommene Schauspieler Peter Lohmeyer (&#8220;Das Wunder von Bern&#8221;). Was den 50-Jährigen besonders an Lindgrens Büchern fasziniert: &#8220;Wenn man ihre Geschichten liest, gewinnt man einfach Kraft. Außerdem ist sie absolut gegen Gewalt eingetreten.&#8221;</P><P>Lohmeyer, dessen Kinder ebenfalls mit Pippi und Co groß geworden seien, wird im Rahmenprogramm am 19. Februar aus seinen liebsten Lindgren-Geschichten lesen. Ein Teil der Einnahmen aus dem Ausstellungsprojekt fließt an die Stiftung World Childhood Foundation, die von Schwedens Königin Silvia gegründet wurde.</P><P>&#8220;Nein, ich will nicht für Erwachsene schreiben&#8221;, hatte Lindgren erklärt. &#8220;Ich will für einen Leserkreis schreiben, der noch Wunder vollbringen kann. Nur Kinder vollbringen Wunder &#8211; wenn sie lesen.&#8221; Die Schriftstellerin hätte im Schulmuseum ihre wahre Freude gehabt, denn zwischen Büchern, Fotografien, Plakaten, Zeitungsartikeln und Zeittafeln tummelten sich zur Eröffnung auch die ihrer Fantasie entsprungenen Helden: Kinder der Skandinavischen Schule kamen als Pippi, Michel, Klein-Ida, Madita oder Ronja Räubertochter verkleidet und stimmten ein fröhliches &#8220;Hey Pippi Langstrump&#8221; auf Schwedisch an.</P><P>Zusammengetragen hat die Exponate der Oldenburger Pädagoge Matthias Blum, der die Autorin persönlich kannte. Schon in den 90er Jahren legte er den Grundstein für die Sammlung.</P></p>
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		<title>&#8220;Offener Bücherschrank&#8221; von Nitsch enthüllt</title>
		<link>http://www.austria.com/offener-buecherschrank-von-nitsch-enthuellt/apa-1146769290</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>importer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wiens erster "offener Bücherschrank" in Neubau feiert dieser Tage seinen zweiten Geburtstag. Initiator Frank Gassner hat die bereits etwas in Mitleidenschaft geratene Selbstbedienungsbibliothek im öffentlichen Raum nun gegen ein stabileres Modell ausgetauscht. Für dessen äußere Gestaltung konnte Hermann Nitsch gewonnen werden.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wiens erster &#8220;offener Bücherschrank&#8221; in Neubau feiert dieser Tage seinen zweiten Geburtstag. Initiator Frank Gassner hat die bereits etwas in Mitleidenschaft geratene Selbstbedienungsbibliothek im öffentlichen Raum nun gegen ein stabileres Modell ausgetauscht. Für dessen äußere Gestaltung konnte Hermann Nitsch gewonnen werden.<br />
<span id="more-3160643"></span><br />
<P>Auf den Einsatz von Blut, mit welchem der Künstler in der breiten Öffentlichkeit häufig in Verbindung gebracht wird, wurde diesmal verzichtet, wie sich bei der Enthüllung am Sonntagnachmittag zeigte. Allerdings verweist das neue Design der Mini-Bibliothek indirekt doch auf jene Spielart von Nitschs Kunst, mit der der Niederösterreicher in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder für heftige Debatten sorgte. Schließlich ziert ein vergrößerter Schwarz-weiß-Aufdruck einer auf 1998 datierten Partitur für sein Orgien-Mysterien-Theater die Außenseite des Schrankes.</P><P>Er unterstütze das Projekt, da er das Prinzip des offenen Bücherschranks &#8211; Druckwerke können unkompliziert und kostenlos entnommen und eingestellt werden &#8211; gerade in einer &#8220;Zeit der Überkommunikation&#8221; gut finde, verlieh Nitsch u.a. seinem Handy-Unmut Ausdruck. Gassner, der mehr als zehn Jahre lang mit dem Künstler zusammengearbeitet hat, verwies auf die Verbindung zwischen dem Schrank-Standort (Ecke Zieglergasse/Westbahnstraße) und der Nitsch&#8217;schen Biografie. Schließlich habe sich der gebürtige Weinviertler in einem mittlerweile geschlossenen Wirtshaus ums Eck dereinst seinen ersten Rausch angetrunken.</P><P>Nitsch selbst spendete zum Jubiläumstag selbst einige Bücher von ihm bzw. über ihn. Mittlerweile gibt es neben dem &#8220;Ursprungsschrank&#8221; in Neubau je einen am Brunnenmarkt in Ottakring sowie im Heinz-Heger-Park am Alsergrund.</P><P>Web:</P></p>
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		<title>Österreichisches Kabarettarchiv bleibt in Graz</title>
		<link>http://www.austria.com/oesterreichisches-kabarettarchiv-bleibt-in-graz/apa-1146753786</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 12:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>importer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Österreichische Kabarettarchiv (ÖKA) bleibt in Graz: Die Stadt beschloss dieser Tage, dem herbergssuchenden Spezialarchiv, dessen Abwanderung nach Deutschland drohte, Räumlichkeiten im Dachgeschoß des Literaturhauses zur Verfügung zu stellen. Außerdem wurden von Stadt und Land Mittel für Betrieb und Forschung zur Verfügung gestellt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Österreichische Kabarettarchiv (ÖKA) bleibt in Graz: Die Stadt beschloss dieser Tage, dem herbergssuchenden Spezialarchiv, dessen Abwanderung nach Deutschland drohte, Räumlichkeiten im Dachgeschoß des Literaturhauses zur Verfügung zu stellen. Außerdem wurden von Stadt und Land Mittel für Betrieb und Forschung zur Verfügung gestellt.<br />
<span id="more-3160050"></span><br />
<P>Das Archiv ist dieser Tage in die Räumlichkeiten im Literaturhaus in der Elisabethstraße übersiedelt, der Nutzungsvertrag wurde mit dem Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung der Universität Graz abgeschlossen. Der Betrieb werde voraussichtlich Mitte März wieder aufgenommen werden können, so Iris Fink vom ÖKA am Samstag auf APA-Anfrage.</P><P>Außerdem hat die Stadt für 2012 eine Förderung in der Höhe von 22.000 Euro bewilligt, kürzlich kam auch die Zusage vom Wissenschaftsressort des Landes über 12.000 Euro. Zusammen mit 10.000 Euro aus dem Kulturressort ist der Betrieb nun für 2012 laut Fink gesichert. Weiter offen sei allerdings noch eine Beteiligung des Bundes an der national konzipierten Archiv- und Forschungseinrichtung. Als Arbeitsschwerpunkte für heuer geplant sind die Publikationen &#8220;Verdrängte Jahre&#8221; und &#8220;Lachen im Keller&#8221;, das Forschungsprojekt &#8220;Egon Friedell &#8211; Kabarett und Kulturhistoriker&#8221; sowie eine dem Thema &#8220;Exil&#8221; gewidmete Ausstellung, die in Graz und London zu sehen sein wird.</P><P>Das im Jahr 2000 in Graz gegründete und seither immer wieder mit Existenzproblemen kämpfende ÖKA war von 2004-2010 im oststeirischen Straden untergebracht und hatte danach in einem Ausweichquartier in Graz Unterschlupf gefunden. Aus der Option einer Eingliederung in das Universalmuseum Joanneum wurde nichts, auch mit dem Landesarchiv wurde man nicht handelseins, sodass in Ende 2011 eine Überführung der Archivalien ins Deutsche Kabarettmuseum Mainz im Raum gestanden war.</P></p>
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		<title>Bayreuth plant Opernübertragungen ins Kino</title>
		<link>http://www.austria.com/bayreuth-plant-opernuebertragungen-ins-kino/apa-1146752350</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:56:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Katharina Wagner plant, Opern der Bayreuther Festspiele live ins Kino übertragen zu lassen: "Wir arbeiten derzeit an Vereinbarungen mit mehr als hundert Kinos, über die ganze Republik verteilt", sagte die Festspielleiterin der Tageszeitung "Welt am Sonntag". Auch mit österreichischen Kinos sowie Lichtspielhäusern in der Schweiz und Großbritannien stehe sie in Kontakt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Katharina Wagner plant, Opern der Bayreuther Festspiele live ins Kino übertragen zu lassen: &#8220;Wir arbeiten derzeit an Vereinbarungen mit mehr als hundert Kinos, über die ganze Republik verteilt&#8221;, sagte die Festspielleiterin der Tageszeitung &#8220;Welt am Sonntag&#8221;. Auch mit österreichischen Kinos sowie Lichtspielhäusern in der Schweiz und Großbritannien stehe sie in Kontakt.<br />
<span id="more-3159937"></span><br />
<P>&#8220;So können mehr Menschen als je zuvor ein Bayreuth-Erlebnis haben&#8221;, meinte Wagner. Den Auftakt in dieser Saison werde am 11. August eine Übertragung des &#8220;Parsifal&#8221; machen.</P><P>Neben der Opernaufführung werden die Kinobesucher dem Bericht zufolge ein exklusives Pausenprogramm zu sehen bekommen, das von Tenor Klaus Florian Vogt und Katharina Wagner moderiert werde. Die Festspielleiterin rechnet mit einem Eintritt von 27 bis 32 Euro: &#8220;Ich denke, das ist absolut vertretbar für fünf Stunden Oper plus exklusives Pausenprogramm.&#8221;</P></p>
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		<title>Scala entließ kritische Tänzerin</title>
		<link>http://www.austria.com/scala-entliess-kritische-taenzerin/apa-1146751940</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:46:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Mailänder Scala hat die italienische Balletttänzerin Maria Francesco Garritano entlassen, nachdem diese in einem Buch und in Interviews schwere Vorwürfe gegen das Opernhaus und seine weltbekannte Tanzschule erhoben hat. Die Tanzlehrer der Scala würden junge Tänzerinnen in die Magersucht treiben, lautete ihr Hauptkritikpunkt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mailänder Scala hat die italienische Balletttänzerin Maria Francesco Garritano entlassen, nachdem diese in einem Buch und in Interviews schwere Vorwürfe gegen das Opernhaus und seine weltbekannte Tanzschule erhoben hat. Die Tanzlehrer der Scala würden junge Tänzerinnen in die Magersucht treiben, lautete ihr Hauptkritikpunkt.<br />
<span id="more-3159892"></span><br />
<P>Jede fünfte junge Tänzerin habe Anorexieprobleme, schrieb die 33-jährige Garritano in ihrem Buch &#8220;La verita, vi prego, sulla danza&#8221; (Die Wahrheit bitte über das Ballett). Die Süditalienerin, die seit dem Alter von 16 Jahren an der Scala tanzt, berichtete in ihrem Buch, dass sie von ihrem Tanzlehrer jahrelang gezwungen worden sei, sich nur von Äpfeln und Joghurt zu ernähren, um ihr Gewicht von 43 Kilos zu behalten. 70 Prozent der Tänzerinnen hätten wegen der Unterernährung keine Menstruation mehr.</P><P>In einer Presseaussendung erklärte die Scala, dass Garritano dem Theater und seiner Tanzschule Schaden zugefügt habe. In mehreren Interviews habe sie das Ansehen des Theaters beschmutzt. Dabei seien die Vorwürfe vollkommen unbegründet.</P><P>Garritano erklärte sich nach Angaben der römischen Tageszeitung &#8220;La Repubblica&#8221; über die Kündigung überrascht. &#8220;Ich bin verbittert. Ich wollte keinen Aufruhr auslösen, sondern lediglich offen über ein Problem sprechen, das in der Ballettwelt verbreitet ist. Magersucht ist nach Autounfällen die häufigste Todesursache von Teenagerinnen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren&#8221;, sagte die Tänzerin. Gegen die Kündigung will sie vor Gericht vorgehen.</P></p>
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		<title>US-Schauspieler Gazarra mit 81 Jahren gestorben</title>
		<link>http://www.austria.com/us-schauspieler-gazarra-mit-81-jahren-gestorben/apa-1146751894</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>importer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[Todesfall]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>

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		<description><![CDATA[Er wurde mit Charakterrollen auf Leinwand und Bühne bekannt: Der amerikanische Schauspieler Ben Gazarra ist am Freitag (Ortszeit) im Alter von 81 Jahren in New York gestorben, berichtete die "New York Times". Seinem Anwalt Jay Julien zufolge litt der Schauspieler an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Seit 1982 war Gazarra in dritter Ehe mit dem früheren deutschen Model Elke Stuckmann verheiratet.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Er wurde mit Charakterrollen auf Leinwand und Bühne bekannt: Der amerikanische Schauspieler Ben Gazarra ist am Freitag (Ortszeit) im Alter von 81 Jahren in New York gestorben, berichtete die &#8220;New York Times&#8221;. Seinem Anwalt Jay Julien zufolge litt der Schauspieler an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Seit 1982 war Gazarra in dritter Ehe mit dem früheren deutschen Model Elke Stuckmann verheiratet.<br />
<span id="more-3159891"></span><br />
<P>Nach Broadway-Auftritten, darunter in Elia Kazans &#8220;Die Katze auf dem heißen Blechdach&#8221; (1955), spielte er 1959 an der Seite von James Stewart in Otto Premingers &#8220;Anatomie eines Mordes&#8221; mit.</P><P>John Cassavettes holte ihn dreimal vor die Kamera, darunter für &#8220;Husbands &#8211; Ehemänner&#8221; und &#8220;Die Ermordung eines chinesischen Buchmachers&#8221;. Peter Bogdanovich setzte ihn in den Filmen &#8220;Saint Jack&#8221; und an der Seite von Audrey Hepburn in der Komödie &#8220;Sie haben alle gelacht&#8221; ein. In den letzten Jahren war Gazarra mit Nicole Kidman in Lars von Triers &#8220;Dogville&#8221; (2003) und in dem Episodenfilm &#8220;Paris je t&#8217;aime&#8221; (2006) zu sehen.</P><P>Der in New York geborene Sohn italienischer Einwanderer hatte sein Handwerk in dem legendären &#8220;Actors Studio&#8221; von Schauspiellehrer Lee Strasberg gelernt.</P></p>
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		<title>Wien-Premiere von Cats: Promis stürmen Theaterzelt</title>
		<link>http://www.austria.com/wien-premiere-von-cats-promis-stuermen-theaterzelt/3159604</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enzic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Acom Society Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[cats]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
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		<description><![CDATA[Prominente wie Mörbisch-Intendant Harald  Serafin, Schauspielerin Christiane Hörbiger oder Model Gitta  Saxx stürmten am Donnerstagabend das Theaterzelt in Neu Marx, um die Premiere von "Cats"  zu sehen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prominente wie Mörbisch-Intendant Harald  Serafin, Schauspielerin Christiane Hörbiger oder Model Gitta  Saxx stürmten am Donnerstagabend das Theaterzelt in Neu Marx, um die Premiere von &#8220;Cats&#8221;  zu sehen. <span id="more-3159604"></span>Musicaldarsteller  Ramesh Nair gab zu, dass er das Kultstück zum ersten Mal gesehen hat:  &#8220;Aber ich bin auch kein Katzenfan. Die sind so unberechenbar und fahren  plötzlich die Krallen aus.&#8221; Sein Kollege Uwe Kröger wollte hingegen  selbst einmal einen Stubentiger auf der Bühne geben: &#8220;Am Anfang meiner  Karriere habe ich einmal für &#8216;<a href="http://www.vienna.at/cats-in-wien-das-zelt-mit-den-spitzohren-steht/3152656" target="_blank">Cats</a>&#8216; vorgesungen. Danach wurde mir aber gesagt, dass ich eine bessere Lokomotive sei und bin in &#8216;Starlight Express&#8217; aufgetreten.&#8221;</p>
<h2>Musical-Segen von Dompfarrer Faber</h2>
<p>Anleihen  aus dem <em>Musical</em> rund um die nächtlichen Abenteuer der Jellicle-Katzen  nahm während ihrer Karriere Operettendiva Birgit Sarata: &#8220;Ich habe  &#8216;Memory&#8217;, das berühmteste Lied aus dem Stück, selbst sicher schon 50 Mal  gesungen. Bei meinem Konzerten ist das dann immer als Zugabe gekommen.&#8221;  Dompfarrer Toni Faber, der den Darstellern attestierte &#8220;auf der Bühne  sehr schön geschnurrt, getanzt und gesungen&#8221; zu haben, spielte selbst  mit dem Gedanken, sich tierische Unterstützung zu holen: &#8220;Ich wollte mir  vor kurzem eine schwarze Katze mit einem weißen Fleck am Hals zulegen,  aber meine Köchin und die Kirchenmäuse hätten sich darüber wohl nicht  sehr gefreut.&#8221;</p>
<p>Ebenfalls ins Publikum setzten sich die  Schauspielerinnen Brigitte Neumeister und Nina Proll sowie die  Moderatoren Mirjam Weichselbraun, Alfons Haider und Arabella Kiesbauer.  Die Geschwister Barbara und Claudia Stöckl sicherten sich ebenso ein  Ticket wie die ehemalige Miss Austria Christine Reiler, Koch Bernie  Rieder und Sängerin Missy May.</p>
<h2>Peter Weck vor Cats-Premiere nervös</h2>
<p>Peter Weck, der das  Stück als Theater-an-der-Wien-Intendant  im Jahr 1983 nach Wien holte,  zeigte sich vor der Aufführung &#8220;nervös und  aufgeregt&#8221;, wie er im  APA-Gespräch erzählte.&#160; &#8220;So schlimm  wie bei der deutschen Uraufführung  ist es nicht, aber eine gewisse  Aufregung ist ja auch wichtig&#8221;, sagte  der 81-Jährige. Unbegründet waren  die Sorgen von Weck, wie Besucher  nach dem bunten Spektakel meinten.  &#8220;Ich selbst sitze da nur im Publikum  und staune. Es ist körperlich so  fordernd, das könnte ich selbst  überhaupt nicht&#8221;, erklärte Musicalstar  Maya Hakvoort. Künstlermanagerin  Marika Lichter, die den Tourneeauftakt  der Samtpfoten bereits in  Hamburg sah, zeigte sich von der Wiener <strong>Cats</strong>-Premiere begeistert: &#8220;Es ist  unglaublich, mit welcher  Präzision hier gearbeitet wird.&#8221;</p>
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		<title>Swarovskis &#8220;Musik im Riesen&#8221; im Zeichen von Bach</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>1939GF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Acom Österreich Innsbruck]]></category>
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		<description><![CDATA[Die neunte Auflage des Kammermusik-Festivals "Musik im Riesen" vom 11. bis zum 16. Mai in den Swarovski Kristallwelten im Tiroler Wattens steht ganz im Zeichen der Musik Johann Sebastian Bachs und der Kompositionen für das Violoncello vom Barock bis zur Jetztzeit.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neunte Auflage des Kammermusik-Festivals &#8220;Musik im Riesen&#8221; vom 11. bis zum 16. Mai in den Swarovski Kristallwelten im Tiroler Wattens steht ganz im Zeichen der Musik Johann Sebastian Bachs und der Kompositionen für das Violoncello vom Barock bis zur Jetztzeit.<br />
<span id="more-3159455"></span>Unter anderem wird die Geigerin Viktoria Mullova auf der Violine mit Bach-Musik für Hörgenuss sorgen und der amerikanische Pianist Louis Lortie auf dem Klavier das Capriccio über die Abreise des geliebten Bruders aus den Werken des deutschen Weltmusikers darbieten, kündigte Festival-Leiter Thomas Larcher am Donnerstagabend vor Journalisten in Wattens an.</p>
<h2>&#8220;Sebastian Bach und Viloncello gehören zusammen&#8221;</h2>
<p>&#8220;Johann Sebastian Bach und das Violoncello sind zwei Fäden, die auch zusammengehören. Schließlich war Bach der erste Komponist, der große Konzerte für das Cello geschrieben hat&#8221;, meinte Larcher, selbst erfolgreicher Pianist und Komponist. Neben Bach und dem Violoncello, dem &#8220;Hauptinstrument des acht Konzerte umfassenden Festivals&#8221;, setze man laut Larcher heuer zudem auf das Miteinander von Klassik, Jazz- und internationaler Volksmusik. Das Projekt &#8220;The Peasant Girl&#8221; mit Viktoria Mullova, ihrem Mann, dem Cellisten Matthew Barley und drei weiteren Musikern sei &#8220;im Grenzbereich&#8221; dieser drei Musikrichtungen angesiedelt. &#8220;The Peasant Girl&#8221; biete unter anderem Melodien von Bela Bartok, Musik der Sinti und Roma sowie Jazzstücke von Joe Zawinul und John Lewis.</p>
<p>Ein Konzert des &#8220;Tokyo String Quartets&#8221;, für Larcher eines der &#8220;weltweit bedeutendsten Streichquartette&#8221;, soll für ein weiteres Highlight bei &#8220;Musik im Riesen&#8221; sorgen. Das &#8220;Emerson String Quartet&#8221; soll wiederum am 16. Mai mit Beethovens letztem Streichquartett den krönenden Abschluss des Festivals bilden.</p>
<p>&#8220;Musik im Riesen&#8221; dokumentiere, dass eine Firma &#8220;mehr ist als Zahlen und Produktivität&#8221;, meinte der Festival-Leiter. &#8220;Eine Firma ohne Kultur ist eine arme Firma. Und die Kristallwelten sind mehr, als man in nackten Zahlen ausdrücken kann&#8221;, ergänzte Larcher. Generell sehe er in Zeiten des Sparens noch schwierigere Zeiten auf förderungswürdige Kunst und Kultur zukommen, als es ohnehin immer der Fall sei, erklärte der Komponist.</p>
<p>(APA)</p>
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		<title>Österreichs markante Stimme des Musikkabaretts</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>importer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[kabarett]]></category>
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		<description><![CDATA[Cissy Kraner ist eine jener Persönlichkeiten, mit denen ganze Generationen von Österreichern aufgewachsen sind - ohne, dass die Chansonette und Kabarettistin je zur harmlosen Galionsfigur der Republik getaugt hätte.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Cissy Kraner ist eine jener Persönlichkeiten, mit denen ganze Generationen von Österreichern aufgewachsen sind &#8211; ohne, dass die Chansonette und Kabarettistin je zur harmlosen Galionsfigur der Republik getaugt hätte.<br />
<span id="more-3159384"></span><br />
<P>An der Seite von Hugo Wiener sezierte Kraner mit schneidender Stimme die Volksseele, unterhielt im Kabarett Simpl die lachwillige Zuschauerschaft. Aus der Öffentlichkeit hatte sich die am 1. Februar mit 94 Jahren Verstorbene erst in den vergangenen Jahren zurückgezogen.</P><P>Geboren wurde sie als Gisela Kraner am 13. Jänner 1918 in Wien. Von 1934 bis 1936 studierte sie Gesang, Schauspiel und Tanz am Konservatorium ihrer Heimatstadt und erhielt ihr erstes Engagement bei einer Kleinkunstbühne. Im Juni 1938, wenige Monate nach dem &#8220;Anschluss&#8221; Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland, machte sie sich auf nach Südamerika, um dort bei einer Wiener Revue aufzutreten. Während des Gastspiels lernte sie den Kabarettisten Hugo Wiener kennen, den sie 1943 heiratete und mit ihm eine kleine Exilantenbar eröffnete. Als man sie aus Caracas (Venezuela) heim zum &#8220;Reichsarbeitsdienst&#8221; beordern wollte, blieb sie bei ihrem jüdischen Partner. Die Ehe sollte 50 Jahre bis zu Wieners Tod 1993 dauern.</P><P>Nach dem Zweiten Weltkrieg und zahlreichen, auch künstlerischen Reisen innerhalb Südamerikas, kehrte das Paar nach Österreich zurück. Von 1950 bis 1965 war das Wiener Kabarett Simpl Cissy Kraners Stammbühne. Ihr Ehemann, dessen Chansons sie mit ihrer einzigartigen Interpretation und ihrer markanten Stimme berühmt machte, begleitete sie am Klavier. Engagements und Tourneen führten Kraner nach Hamburg, Bremen, Düsseldorf, München, Stuttgart, Berlin und Köln sowie nach Israel und in die Schweiz. Daneben trat die Kabarettistin im deutschsprachigen Fernsehen auf, wirkte in mehreren Filmen mit und spielte etliche Schallplatten ein.</P><P>Unter dem Titel &#8220;Aber der Hugo ließ mich nicht verkommen&#8221; setzte Kraner 1994 in ihren von Georg Markus aufgezeichneten Erinnerungen ihrem &#8220;Lebensmenschen&#8221; Hugo Wiener ein Denkmal. Zugleich dokumentiert das Buch über 50 Chansons des Künstlergespanns. &#8220;Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn&#8221;, &#8220;Der Nowak&#8221; oder &#8220;Der Vamp von Favoriten&#8221; sind nur einige der Ohrwürmer, die zum festen Bestandteil der Wiener Kabarettkultur wurden. Dabei wurde sie nach Wieners Tod von Herbert Prikopa begleitet. Cissy Kraner habe begriffen, dass zwischen dem Übergang von &#8220;nicht sehr laut&#8221; und &#8220;leise&#8221; eine Welt liegen kann, sagte Hans Weigel über die einzigartige Sängerin.</P><P>Wirklich still wurde es um die prägnante Stimme der heimischen Kabarettszene erst nach einem Küchenunfall Mitte der 2000er. &#8220;Das war mein Schutzengel, der mir gesagt hat, jetzt sollst du aufhören&#8221;, hatte Kraner zu ihrem 90. Geburtstag der APA erzählt. Seither widmete sich Kraner verstärkt ihrem privaten Umfeld und pendelte zwischen dem Künstlerheim in Baden, wo sie seit neun Jahren lebte, dem Kloster-Kurhotel in Marienkron und ihrer alten Wiener Wohnung. Nun ist die große Künstlerin der Kleinkunst in ihrem Appartement im Badener Künstlerheim mit 94 Jahren entschlafen.</P></p>
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		<title>Österreicher gelang erste Übersetzung von altirischem Zauberspruch</title>
		<link>http://www.austria.com/oesterreicher-gelang-erste-uebersetzung-von-altirischem-zauberspruch/3159347</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Einem aus Österreich stammenden Sprachwissenschafter ist es gelungen,  eine bisher nicht verständliche Passage aus einem der ältesten  Schriftstücke in altirischer Sprache zu übersetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einem aus Österreich stammenden Sprachwissenschafter ist es gelungen,  eine bisher nicht verständliche Passage aus einem der ältesten  Schriftstücke in altirischer Sprache zu übersetzen.<span id="more-3159347"></span> Wie die &#8220;Irish  Times&#8221; am Donnerstag berichtete, handelt es sich dabei um einen  Zauberspruch gegen Blasenbeschwerden, der übersetzt in etwa &#8220;Lass es  fließen wie ein Kamel&#8221; bedeutet. Dieser Spruch findet sich in dem aus  dem 9. Jahrhundert stammenden Messbuch &#8220;Stowe Missal&#8221;, das großteils in Latein geschrieben ist, aber auch eine Seite mit Zaubersprüchen in Altirisch enthält.</p>
<h2>&#8220;Schrecklich  schwierig, macht aber viel Spaß&#8221;</h2>
<p>Viele hätten die Passage bisher nicht ernst genommen und als &#8220;hocus  pocus&#8221; abgetan, wird David Stifter, Professor für Altirisch an der  National University of Ireland Maynoot, in der &#8220;Irish Times&#8221; zitiert.  Der aus Wien stammende Sprachwissenschafter ist seit vergangenem Jahr  Professor an Irlands größter Universität, wo er gestern, Donnerstag,  Abend seine Ergebnisse präsentierte. Altirisch ist für ihn &#8220;schrecklich  schwierig, macht aber viel Spaß&#8221;.</p>
<p>Bei &#8220;Lass es fließen wie ein  Kamel&#8221; handelt es sich um einen Zauberspruch gegen Blasen- und  Harnwegsbeschwerden. Offensichtlich habe der Autor Kamele nur aus der  Bibel gekannt und gedacht, dass diese als Wüstentiere viel trinken und  daher viel urinieren müssten. &#8220;Wer das geschrieben hat, wusste nicht  viel über Kamele&#8221;, so Stifter. Für ihn birgt die Seite aber noch Arbeit,  es gebe nach wie vor einige Wörter und eine Passage, die bisher noch  nicht übersetzt werden konnten.</p>
<p><em>(APA)</em></p>
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		<title>Kabarettistin Cissy Kraner verstorben</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abeganovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Acom Österreich St.Pölten]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Chansonette, Schauspielerin und Kabarettistin Cissy Kraner ist am 1. Februar im Alter von 94 Jahren in einem Badener Künstlerheim gestorben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Chansonette, Schauspielerin und Kabarettistin Cissy Kraner ist am 1. Februar im Alter von 94 Jahren in einem Badener Künstlerheim gestorben.<span id="more-3159224"></span>Das gab Lotte Tobisch-Labotyn, die Präsidentin von Künstler helfen Künstlern , am Freitag bekannt. Die Witwe von Hugo Wiener, die mit Liedern wie &#8220;Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn&#8221; oder &#8220;Der Nowak&#8221; zur Legende wurde, hatte die letzten neun Jahre im Hilde Wagener-Künstlerheim gelebt und am 13. Jänner ihren 94. Geburtstag gefeiert. Kraner sei ruhig entschlafen , hieß es in einem kurzen Statement.</p>
<p>An der Seite von Hugo Wiener  sezierte Kraner mit schneidender Stimme die Volksseele, unterhielt im  Kabarett Simpl die lachwillige Zuschauerschaft. Aus der Öffentlichkeit  hatte sie sich erst in den  vergangenen Jahren zurückgezogen.</p>
<h2>Cissy Kraner: Leben einer Künstlerin</h2>
<p>Geboren wurde sie als Gisela Kraner am 13. Jänner 1918 in Wien.  Von 1934 bis 1936 studierte sie Gesang, Schauspiel und Tanz am  Konservatorium ihrer Heimatstadt und erhielt ihr erstes Engagement bei  einer Kleinkunstbühne. Im Juni 1938, wenige Monate nach dem &#8220;Anschluss&#8221;  Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland, machte sie sich  auf nach Südamerika, um dort bei einer Wiener Revue aufzutreten.</p>
<p>Während des Gastspiels lernte sie den Kabarettisten Hugo Wiener  kennen, den sie 1943 heiratete und mit ihm eine kleine Exilantenbar  eröffnete. Als man sie aus Caracas (Venezuela) heim zum  &#8220;Reichsarbeitsdienst&#8221; beordern wollte, blieb sie bei ihrem jüdischen  Partner. Die Ehe sollte 50 Jahre bis zu Wieners Tod 1993 dauern.</p>
<h2>Kabarett Simpl als Stammbühne</h2>
<p>Nach  dem Zweiten Weltkrieg und zahlreichen, auch künstlerischen Reisen  innerhalb Südamerikas, kehrte das Paar nach Österreich zurück. Von 1950  bis 1965 war das Wiener  Kabarett Simpl Cissy Kraners Stammbühne. Ihr Ehemann, dessen Chansons  sie mit ihrer einzigartigen Interpretation und ihrer markanten Stimme  berühmt machte, begleitete sie am Klavier. Engagements und Tourneen  führten Kraner nach Hamburg, Bremen, Düsseldorf, München, Stuttgart,  Berlin und Köln sowie nach Israel und in die Schweiz. Daneben trat die  Kabarettistin im deutschsprachigen Fernsehen auf, wirkte in mehreren  Filmen mit und spielte etliche Schallplatten ein.</p>
<p>Unter dem Titel  &#8220;Aber der Hugo ließ mich nicht verkommen&#8221; setzte Kraner 1994 in ihren  von Georg Markus aufgezeichneten Erinnerungen ihrem &#8220;Lebensmenschen&#8221;  Hugo Wiener ein Denkmal.  Zugleich dokumentiert das Buch über 50 Chansons des Künstlergespanns.  &#8220;Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn&#8221;, &#8220;Der Nowak&#8221; oder &#8220;Der  Vamp von Favoriten&#8221; sind nur einige der Ohrwürmer, die zum festen  Bestandteil der Wiener Kabarettkultur wurden. Dabei wurde sie nach Wieners  Tod von Herbert Prikopa begleitet. Cissy Kraner habe begriffen, dass  zwischen dem Übergang von &#8220;nicht sehr laut&#8221; und &#8220;leise&#8221; eine Welt liegen  kann, sagte Hans Weigel über die einzigartige Sängerin.</p>
<p>Wirklich  still wurde es um die prägnante Stimme der heimischen Kabarettszene erst  nach einem Küchenunfall Mitte der 2000er. &#8220;Das war mein Schutzengel,  der mir gesagt hat, jetzt sollst du aufhören&#8221;, hatte Kraner zu ihrem 90.  Geburtstag der APA erzählt. Seither widmete sich Kraner verstärkt ihrem  privaten Umfeld und pendelte zwischen dem Künstlerheim in Baden, wo sie  seit neun Jahren lebte, dem Kloster-Kurhotel in Marienkron und ihrer  alten Wiener Wohnung.(APA)</p>
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		<title>Seltenes &#8220;Calvin und Hobbes&#8221;-Original wird versteigert</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 16:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>

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		<description><![CDATA[Calvin und sein Stofftiger Hobbes kommen unter den Hammer: Eine seltene  "Calvin und Hobbes"-Originalzeichnung von Bill Watterson soll am 23.  Februar beim <a href="http://www.ha.com/c/index.zx" target="_blank">Auktionshaus Heritage Auctions</a> in Dallas versteigert  werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Calvin und sein Stofftiger Hobbes kommen unter den Hammer: Eine seltene  &#8220;Calvin und Hobbes&#8221;-Originalzeichnung von Bill Watterson soll am 23.  Februar beim <a href="http://www.ha.com/c/index.zx" target="_blank">Auktionshaus Heritage Auctions</a> in Dallas versteigert  werden.<span id="more-3158823"></span>Wattersons Comics gelten als äußerst rare Sammlerstücke, die  höchstens auf dem Privatmarkt die Besitzer wechseln, schreibt das  Auktionshaus. Es handle sich bei dem Bild um das erste Original dieser  Art, das jemals in einer öffentlichen Auktion angeboten werde. Es werde  von einem Verkaufspreis von mehr als 50.000 US-Dollar (etwa 38.000 Euro)  ausgegangen, hieß es.</p>
<h2>Watterson verweigerte Lizenzierung für Fanprodukte</h2>
<p>Das bunte Wasserfarben-Werk soll vom Cover eines &#8220;Calvin und  Hobbes&#8221;-Kalender von 1989/90 stammen. Es zeigt den Buben, wie er  gemeinsam mit Tiger Hobbes auf einer Wiese an einen Baum gelehnt  zufrieden schlummert. Wie das Onlineportal &#8220;The Hollywood Reporter&#8221;  berichtete, soll Zeichner Watterson das Bild als Geschenk für  Comic-Historiker Rick Marschall angefertigt haben. In den vergangenen 20  Jahren soll es sich in einer Privatkollektion befunden haben. Watterson  ist dafür bekannt, dass er die Lizenzierung von &#8220;Calvin und Hobbes&#8221; für  Fanprodukte verweigert. Er zeichnete die beliebte Comic-Serie von 1985  bis 1995.</p>
<p><em>(APA/dpa)</em></p>
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		<title>Kunstversteigerung für Schlingensiefs Operndorf</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>importer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Auktion]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Oper]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Werke von Georg Baselitz, Christo, Günther Uecker und anderen namhaften Künstlern sollen zugunsten des Operndorfs des 2010 gestorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief versteigert werden. Sie kommen bei einer Auktion am 8. März im Museum Hamburger Bahnhof unter den Hammer, wie die Festspielhaus Afrika gGmbH von Schlingensiefs Witwe Aino Laberenz am Donnerstag in Berlin mitteilte.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Werke von Georg Baselitz, Christo, Günther Uecker und anderen namhaften Künstlern sollen zugunsten des Operndorfs des 2010 gestorbenen Regisseurs Christoph Schlingensief versteigert werden. Sie kommen bei einer Auktion am 8. März im Museum Hamburger Bahnhof unter den Hammer, wie die Festspielhaus Afrika gGmbH von Schlingensiefs Witwe Aino Laberenz am Donnerstag in Berlin mitteilte.<br />
<span id="more-3158804"></span><br />
<P>Schlingensief arbeitete seit 2008 an der Idee eines Operndorfes im afrikanischen Staat Burkina Faso. Im Oktober 2011 wurde eine Grundschule eröffnet, nun sollen eine Krankenstation, Künstlerresidenzen und andere Gebäude entstehen. Die Kosten würden mit etwa 500.000 Euro veranschlagt, die größtenteils aus Spenden bestritten werden sollen, hieß es in der Mitteilung.</P></p>
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		<title>Hans Weingartners “Die Summe meiner einzelnen Teile” feiert Kinopremiere</title>
		<link>http://www.austria.com/hans-weingartners-%e2%80%9cdie-summe-meiner-einzelnen-teile%e2%80%9d-feiert-kinopremiere/3158561</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sangerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den Revoluzzerfilmen "Die fetten Jahre sind vorbei" und "Free Rainer" bringt der Vorarlberger Regisseur Hans Weingartner wieder eine intelligente Sozialkritik ins Kino - das Drama "Die Summe meiner einzelnen Teile". Kinopremiere wird am 2. Februar 2012 gefeiert.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Revoluzzerfilmen &#8220;Die fetten Jahre sind vorbei&#8221; und &#8220;Free Rainer&#8221; bringt der Vorarlberger Regisseur Hans Weingartner wieder eine intelligente Sozialkritik ins Kino &#8211; das Drama &#8220;Die Summe meiner einzelnen Teile&#8221;. Kinopremiere wird am 2. Februar 2012 gefeiert.</p>
<p><span id="more-3158561"></span>Der Filmprotagonist Martin lebt als Obdachloser in Berlin. Flaschensammler wie er recyclen die Dekadenz der Überflussgesellschaft. In der Nacht oder früh am Morgen, wenn die Stadt noch schläft, beugen sie sich mit Taschenlampen über öffentliche Abfalleimer, um den Müll nach Leergut zu durchsuchen. Das Pfandgeld ist ihr Lohn, sie leben von der Verschwendung der Anderen.</p>
<p>Martin ist die Hauptfigur im neuen Werk des österreichischen Regisseurs <a title="Weingartner auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Weingartner" target="_blank">Hans Weingartner</a> (&#8220;Das weiße Rauschen&#8221;, &#8220;<a href="http://www.vol.at/die-fetten-jahre-sind-nicht-vorbei/news-20080924-08490829" target="_blank">Die fetten Jahre sind vorbei</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://video.vol.at/aktuell/free-rainer?autoPlay=true" target="_blank">Free Rainer</a>&#8220;). Das Sozialdrama &#8220;Die Summe meiner einzelnen Teile&#8221;, das vor kurzem als Eröffnungsfilm auf dem Saarbrücker Max Ophüls-Festival Premiere feierte, ist weniger laut als seine Vorgängerfilme. Aber Weingartner weiß, wie man es leise krachen lässt. Die Geschichte folgt einem Mann, der in der Leistungsgesellschaft keinen Platz findet und sich deshalb einen neuen an ihrem Rand sucht. Die intelligente Parabel greift Themen auf, die in Weingartners Filmschaffen wiederkehren.</p>
<h2>Zahlengenie kämpft sich durch</h2>
<p>Der überarbeitete Mathematiker Martin Blunt (großartig: Peter Schneider) erleidet einen Zusammenbruch. Nach mehreren Monaten wird das Zahlengenie endlich aus der Psychiatrie entlassen. Doch seine Freude über die Rückkehr in den Alltag wird schnell gedämpft. Seine Ex-Freundin (Julia Jentsch in einer Nebenrolle) hat einen Anderen. Sein früherer Arbeitgeber will ihn nicht mehr einstellen. Schnell pfändet der Gerichtsvollzieher seine Sozialwohnung in Berlin-Marzahn. Martin wird obdachlos und beginnt vor Verzweiflung zu trinken.</p>
<p>Doch dann lernt Martin den Straßenjungen Viktor (Timur Massold) kennen, der nur Russisch spricht. Die beiden Außenseiter tun sich zusammen und bauen sich mit viel Abenteurerlust eine improvisierte Hütte in einem Waldstück nahe der Stadt. Selten hat sich Martin so unbeschwert gefühlt, wie mit seinem jungen Freund in der Natur. Er lernt ein Mädchen kennen, das &#8211; wie er es gerade tun musste &#8211; aus ihrem fest gefügten Arbeitsalltag fliehen will, um frei von Konventionen zu leben.</p>
<p>Aber dieses kleine neue Glück ist für Martin nur von kurzer Dauer. Waldarbeiter reißen die Hütte ab, und dann verschwindet plötzlich Viktor. Martins Psychologin zweifelt an seinem Verstand und bringt seine Welt wieder vollends ins Wanken.</p>
<h2>Weingartner zeigt Unmenschlichkeit der Gesellschaft</h2>
<p>Weingartner variiert in seinen Filmen das Thema der Revolte wider die Unmenschlichkeit der Gesellschaft. Auf dem Höhepunkt der Verzweiflung überfällt der Protagonist Martin einen wohlhabenden Geschäftsmann, der ihn kurz zuvor fast mit seinem dicken Auto überfahren hätte und ihn verletzt liegen lässt. Martin begibt sich auf die Flucht nach Süden, ähnlich wie die Filmhelden aus &#8220;Die fetten Jahre sind vorbei&#8221;.</p>
<p>Im Drama <a title="Weingartners neuer Film" href="https://www.facebook.com/summemeinerteile" target="_blank">&#8220;Die Summe meiner einzelnen Teile&#8221;</a> rückt Weingartner, der vor seiner Filmkarriere Neurowissenschaften studiert hat, seiner Hauptfigur Martin ganz nah auf den Leib. Hier wird nicht viel erklärt, starke Szenen verdichten stattdessen die Dramaturgie, etwa wenn Martin Preise murmelnd durch die Kühlregalreihen im Supermarkt läuft und mit Hilfe seiner Berechnungen die Summe seiner einzelnen Teile wieder addieren und beherrschbar machen zu wollen scheint.</p>
<p>Dieser Mann, der sich an den Zahlen festklammert wie an einer Lebensphilosophie, versucht offenbar verzweifelt, das System zu entschlüsseln, das hinter dem harten rechnerischen Kalkül des Kapitalismus steht, an dem er zu scheitern droht. Er wird darüber nahezu verrückt &#8211; und eine Symbolfigur für den kranken Leistungsdruck der profitorientierten Arbeitswelt.</p>
<h2>Aufrüttelndes Sozialmärchen</h2>
<p>Konventionen und Normen halten die Menschen in Weingartners Filmen gefangen wie ein engmaschiges Netz. Die Charaktere lehnen sich dagegen auf und versuchen, daraus auszubrechen &#8211; doch der Freiraum für gesellschaftliche Gegenentwürfe ist knapp. &#8220;Die Summe meiner einzelnen Teile&#8221; ist so ein aufrüttelndes Sozialmärchen.</p>
<p>Alle aktuellen Informationen zum neuen Weingartner-Film finden Sie <a href="https://www.facebook.com/summemeinerteile" target="_blank">hier</a>.</p>
<h2>Kinotrailer von &#8220;Die Summe meiner einzelnen Teile&#8221;<br />
<iframe frameborder="0" height="335" src="http://www.youtube.com/embed/-52H9kBMbo4" width="600"></iframe></h2>
<p>&#160;</p>
<p><em>APA</em></p>
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		<title>US-Künstler Mike Kelley tot aufgefunden</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:53:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
		<category><![CDATA[Kelley]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Todesfall]]></category>
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		<description><![CDATA[Der US-Künstler Mike Kelley ist in seinem Haus in Los Angeles tot aufgefunden wurden. Laut seiner Galeristin Helene Winter nahm er sich das Leben. Der 57-Jährige ist seit der 1980er Jahre mit zu Installationen arrangierten, selbst gebastelten Puppen und gebrauchten Stofftieren international bekanntgeworden. Kelley war dem mumok in Wien "sehr verbunden", wie dessen Direktorin Karola Kraus betonte.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Künstler Mike Kelley ist in seinem Haus in Los Angeles tot aufgefunden wurden. Laut seiner Galeristin Helene Winter nahm er sich das Leben. Der 57-Jährige ist seit der 1980er Jahre mit zu Installationen arrangierten, selbst gebastelten Puppen und gebrauchten Stofftieren international bekanntgeworden. Kelley war dem mumok in Wien &#8220;sehr verbunden&#8221;, wie dessen Direktorin Karola Kraus betonte.<br />
<span id="more-3158510"></span><br />
<P>Eine Abschiedsnachricht ist ersten Informationen zufolge nicht gefunden worden, eine Autopsie soll genauere Aufschlüsse über den Tod geben. 2004 hatte er hier seine erste museale Ausstellung in Österreich, davor war er bereits in der Secession zu Gast. 2009 stand seine Arbeit im Kunsthaus Graz im Zentrum. Kraus selbst verliert einen &#8220;engen Freund&#8221;. &#8220;Wir werden ihn und seinen tiefgründigen und schwarzen Humor sehr, sehr vermissen&#8221;, erklärte sie. Im mumok habe man mit Kelley &#8220;noch viel vor&#8221; gehabt.</P><P>&#8220;Es ist ein schrecklicher Verlust für seine Familie und Freunde und für die Künstler dieser Gemeinschaft, für die er so viel getan hat&#8221;, erklärte auch Paul Schimmel, Chefkurator des Los Angeles County Museum of Contemporary Art gegenüber Reuters. &#8220;Mehr als jeder andere Künstler seiner Generation hat er die Sichtweise auf diese Stadt verändert und dabei geholfen, sie zu einem international renommierten Kunstplatz zu machen.&#8221; Schimmel, der mit Kelley seit 1981 bekannt war, zeigte sich bestürzt über den plötzlichen Tod Kelleys.</P><P>Kelley wurde am 27. Oktober 1954 in Detroit geboren und war ein Gründungsmitglied der Band Destroy All Monsters Mitte der 1970er Jahre, bevor der nach Kalifornien zog und dort Kunst studierte. Neben seinen künstlerischen Aktivitäten war er bekannt als &#8220;unermüdlicher Advokat&#8221;, der sich stark für andere Künstler einsetzte, wie Schimmel betonte.</P></p>
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		<title>Breloer arbeitet an Doku-Drama über Brecht</title>
		<link>http://www.austria.com/breloer-arbeitet-an-doku-drama-ueber-brecht/apa-1146728920</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:51:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Nobelpreisträger Thomas Mann nimmt sich Heinrich Breloer nun einen anderen großen Literaten vor: Bertolt Brecht (1898-1956). Leben und Werk des Dramatikers ("Die Dreigroschenoper", "Mutter Courage und ihre Kinder") sind das Thema eines neuen Dokudramas, zu dem die Vorarbeiten schon begonnen haben. Breloer hat unter anderem Kontakt zu den letzten noch lebenden Zeitzeugen aufgenommen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Nobelpreisträger Thomas Mann nimmt sich Heinrich Breloer nun einen anderen großen Literaten vor: Bertolt Brecht (1898-1956). Leben und Werk des Dramatikers (&#8220;Die Dreigroschenoper&#8221;, &#8220;Mutter Courage und ihre Kinder&#8221;) sind das Thema eines neuen Dokudramas, zu dem die Vorarbeiten schon begonnen haben. Breloer hat unter anderem Kontakt zu den letzten noch lebenden Zeitzeugen aufgenommen.<br />
<span id="more-3158420"></span><br />
<P>Der Fernsehfilm werde unter Federführung des WDR wieder im Verbund mit mehreren ARD-Sendern für das &#8220;Erste&#8221; entstehen und von der Bavaria Film produziert werden, teilte der Westdeutsche Rundfunk am Donnerstag in Köln mit. Drehbeginn der Spielszenen und Sendetermin stehen derzeit noch nicht fest.</P><P>Breloer, der am 17. Februar 70 Jahre alt wird, ist vielfacher Grimme-Preisträger. Zu seinen bekanntesten Produktionen zählen &#8220;Todesspiel&#8221; über die Entführung von Hanns Martin Schleyer durch die RAF, &#8220;Speer und Er&#8221; über den Nazi-Architekten und Hitler-Liebling Albert Speer und &#8220;Die Manns &#8211; Ein Jahrhundertroman&#8221;. WDR-Intendantin Monika Piel würdigte Breloer in der Mitteilung als &#8220;Aushängeschild des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Schutzpatron des mündigen Zuschauers&#8221;. Mit Brecht hatte sich Breloer bereits 1978 in seinem ersten langen Dokumentarfilm &#8220;Bi und Bidi in Augsburg &#8211; Erinnerungen an den jungen Brecht&#8221; beschäftigt.</P></p>
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